Hundegesetz / Hundeverordnung in München

Grünanlagensatzung:

Grundsätzlich gilt in München die Grünanlagensatzung vom 12. August 1991, die sich auf alle von der Stadt angelegten Erholungs-, Freizeit-, Sport- und Spielflächen, Freibadgelände, Liegewiesen und Kinderspielplätze bezieht. Wobei der Englische Garten, der Schlosspark Nymphenburg und der Hartmannshofener Park ausgenommen sind. Allerdings bestehen dort Benutzungsanordnungen mit ähnlichem Inhalt.
Besonders wichtig ist es, als Hundehalter in München folgendes zu beachten: das Freilaufenlassen und Mitführen von Hunden ist in den Grünanlagen generell erlaubt. Ausgenommen sind jedoch Kinderspielplätze, Spiel- und Liegewiesen, Zieranlagen und Biotope und der gesamte Westpark. Dort dürfen Hunde nur an der kurzen Leine auf den Wegen mitgeführt werden. 
Grundsätzlich werden diese Zonen mit grünen 50 bis 60 Zentimeter hohen Metallsäulen gekennzeichnet, die auf der Oberseite einen durchgestrichenen Dackel zeigen.
In den Freibadegeländen am Feldmochinger-, Lerchenauer-, Fasanerie- und Langwieder/ Lußsee ist das Freilaufenlassen und Mitführen von Hunden nur in den eigens ausgewiesenen Flächen erlaubt.

Anleinpflicht:

Das Freilaufenlassen und Mitführen von Hunden ist in den Grünanlagen in München ist, wie oben beschrieben, generell erlaubt.
Eine Ausnahme sind Kampfhunde. Sie in allen öffentlichen Anlagen sowie auf allen öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen im gesamten Stadtgebiet von München zu jeder Tages- und Nachtzeit ständig an der Leine zu führen. Die Leine muss reißfest sein und darf eine Länge von drei Metern nicht überschreiten.