Auf ins Abenteuer: So reist du sicher mit deinem Vierbeiner im Auto

Foto: Yakobchuk Olena/stock.adobe

Die einen Hunde lieben das Autofahren, die anderen scheuen es – ganz gleich, zu welcher Kategorie deiner gehört, sicher kann die Autofahrt sehr viel Aufregung verursachen. Hier kommen einige Infos und Tipps.

Wildes Umherspringen, neugieriges Schnüffeln oder etwas verängstigtes Fluchtverhalten kommen vor, wenn es ans Fahren im Auto geht. Gibst du deinem Hund ein Gefühl von Sicherheit und sicherst du ihn zugleich richtig im Fahrzeug, können Reisen über das Wochenende oder ein längerer Urlaub aber zu wunderbaren Erfahrungen für den Hund und die ganze Familie werden. Die folgenden Aspekte solltest du daher bedenken.

Gefahren beim Autofahren mit dem Hund

Das Autofahren mit dem Hund an Bord birgt zwei grundlegende Gefahren. Zum einen für das Tier selbst. Denn im Vergleich zum Menschen kann der Hund nicht mit dem autoeigenen Anschnallgurt gut gesichert werden. Kommt es zu einem Unfall, kann sich das Tier schwer verletzen. Es wird im schlimmsten Fall durch das Auto geschleudert, bleibt an den Sitzen hängen oder prallt in die Frontscheibe. Das gefährdet auch alle weiteren Insassen. Daher ist es wichtig – und gesetzlich vorgeschrieben – für eine sichere Methode des Hundetransportes zu sorgen.

Die stabile Box für den Hund

Eine Hundebox besteht aus einem stabilen Gebilde, das du in den Kofferraum des Autos einbaust oder einbauen lässt. Es bietet dem Hund bei der Fahrt die nötige Sicherheit und dient als schützende Höhle. Besonders auf unruhige, verängstigte Hunde kann sich diese Einschränkung der Sicht sowie der Bewegung positive auswirken. Es gibt faltbare, aber auch starre Modelle. Besonders stabil sind starre Modelle, die zum Beispiel aus einem Aluminiumgestell mit Kunststoffnetz oder Gitterstäben bestehen. Durch die stabile Konstruktion ist der Hund selbst bei einem Unfall geschützt.


Achte darauf, dass das Innenleben der Box an die Bedürfnisse des Hundes angepasst ist oder angepasst wird. Ein rutschfester Boden ist wichtig und eine weiche Decke macht die Box gemütlicher. Kann der Hund keinen Halt während der Fahrt finden, wirkt dies beunruhigend.


Tipp: Die Hundebox muss nicht nur als Transportmöglichkeit dienen. Bevor du die Box lange Zeit unbeachtet im Auto stehen lässt, kannst du sie als gemütliche Rückzugsmöglichkeit für deinen Hund in der Wohnung aufstellen. Somit gewöhnt sich dein Vierbeiner besser an die Box und findet darin gleichzeitig eine wundervolle Möglichkeit, sich zurückzuziehen. 

Abtrennung des Kofferraums

Dein Fahrzeug hat einen zu kleinen Kofferraum, um eine mächtige Box einzubauen? Oder du möchtest deinem Hund im Fahrzeug mehr Freiraum geben? Dann könnte ein Hundenetz oder Gitter etwas für dich sein. Dieses wird an den Rücksitzen des Fahrzeuges angebracht, um den Kofferraum vom Beifahrer- sowie Fahrerraum abzutrennen. Der Vorteil: Kommt es zu einem Unfall, kann der Hund nicht nach vorne katapultiert werden. So schützt du deinen Hund aber auch die weiteren Insassen.


Beim Kauf der Gitter solltest du zunächst auf die Montageart achten. Je nach Modell werden die Gitter mit der Kopfstütze sowie den Teleskopstangen oder lediglich an den Teleskopstangen befestigt. Für einen stabilen, festen Halt solltest du so viele Anbringungspunkte wie möglich nutzen. Eine werkzeugfreie Montage verleiht beim Einsatz hohe Flexibilität. Das Anbringen kann schnell erfolgen, aber auch die Demontage ist nie ein Problem.

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