Hunde mit Jobs

In Italien kommt die Rettung auf vier Pfoten

Es ist Sommer in Italien - die Urlaubssaison in den italienischen Küstenorten hat begonnen. Die Scharen glücklicher Touristen genießen das gute Essen, die Sonne, den Strand und das Meer. Aber viele Urlauber überschätzen ihre Leistungsfähigkeit beim Schwimmen und werden zum Notfall für die Rettungsschwimmer der italienischen Bay Watch-Crews.

 

Seit diesem Sommer bekommen die Retter nun vierbeinige Unterstützung: Etwa 250 speziell ausgebildete Hunde stürzen sich meist schon vor den „Bademeistern“ in die Fluten.

 

Zum größten Teil besteht die Rettungstruppe auf vier Pfoten aus Labradoren und Neufundländern. Diese sehr menschenfreundlichen Hunderassen haben einen stark ausgeprägten Apportiersinn und lieben das kühle Nass – beste Vorraussetzungen für den harten Job an den Urlauberstränden. Der Neufundländer wurde, aufgrund seines Apportierinstinktes, in früheren Zeiten sogar als Bordhund auf Fischerbooten eingesetzt und half beim Einholen der Netze. Diese Vergangenheit als See-„Hund“ dürfte ihm bei seiner jetzigen Tätigkeit als Touristen-Retter sehr zu gute kommen.

 

Die Rettungshunde rücken aus

 

Und so erledigen die Vierbeiner ihren Job: Bahnt sich ein Bade-Notfall an – droht also einer der Schwimmer „vor die Hunde zu gehen“ - rückt das Rettungsteam mit zwei- und vierbeiniger Besatzung aus. Der Ort des Geschehens wird mit dem Schlauchboot oder einem Hubschrauber des italienischen Zivilschutzes erreicht. Dann folgt ein todesmutiger Sprung der schlappohrigen Helden.

 

Beim Ertrinkenden angekommen bietet der Hund dem hilfsbedürftigen Schwimmer die Möglichkeit, sich an den Griffen seines - extra für Rettungshunde entwickelten - Gurtes festzuhalten. Die wasserliebenden Hunde sind dank ihres kräftigen Körperbau in der Lage, die Schwimmer sicher bis zu einem Kilometer weit zum Strand, zur nächsten Boje oder zum Rettungsboot zu befördern. Da müsste David Hasselhoff heute wohl passen…

 

Hunde retten Leben – von Triest bis Cagliari

 

Die ganz neue Art der Badeaufsicht bietet Italien von Triest bis Cagliari – also mit anderen Worten: von der slowenischen Grenze bis runter nach Sardinien. Sie können sich also beim nächsten Badeurlaub in Italien sorgenfrei in dien Fluten stürzen – die Retter auf vier Pfoten passen auf Sie auf! (jt)

 

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