Unsere Tierschutz-Expertin Antje Heinrich

Liebe Stadthunde.com-User,

 

als Expertin für Tierschutz und Tierrettung - hier insbesondere von Tieren aus dem europäischen Ausland - möchte ich in Zukunft regelmäßig über Einzelfälle berichten, mit Ihnen gemeinsam HINSEHEN, nicht wegschauen, und Tipps und Ratschläge geben, wo auch immer ich kann.

 

Aus diesem Grund stelle ich mich Ihnen gerne vor. Auf den Fotos sehen Sie mein "Rudel": meinen Ehemann Stephan, meine Stiefkinder Tom und Nina und unsere vier Hunde "Boomer", "Karl", "Emmi" und "Lena".  Hund Nummer 5, Ronja muss noch fotografiert werden.

 

Die Möglichkeit, bei www.stadthunde.com Menschen mit einem Herz für Tiere zu erreichen, ersehe ich als eine große Chance, Schicksale zu transportieren. Hundeschicksale. Mein Augenmerk liegt dabei auf Geschichten, die zeigen, wie sich durch Engagement und Zusammenhalt das Böse zum Guten wandeln lässt.

 

Aber auch die Trauer und die Fassungslosigkeit kommen nicht zu kurz, sind sie ja unser ständiger Begleiter, beim täglichen Handeln für die Tiere.

 

Herzlichst und verbunden, Ihre Antje Heinrich

 

Über mich:

 

•Mein Ziel: Möglichkeiten finden und nutzen, dem Tierschutz einen Platz mitten in der Gesellschaft zu geben.
•Besondere Stärken: Diplomatie und Toleranz; Gelassenheit und mentale Kraft; mein Mann; ausgeprägtes Helfersyndrom bei Mensch und Tier; Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit
•Besondere Schwächen: Notorischer Schlafmangel, ich will immer alles, und das ist nicht zu schaffen…; schlechte Konzentrationsfähigkeit
•Interessen: Kindern Werte vermitteln; tiefe Freundschaften eingehen und pflegen; Vegetarisch kochen; für die Gemeinschaft engagieren; die Welt verändern
•Organisationen: Aktion Tiere in Not e.V; Worldvision, Plan B, Freundeskreis Literaturhaus; Rettet die Elefanten von Afrika e.V.
•Mein Traum:  im Alter ☺ eine große Generationswohngemeinschaft in einem Haus mit viel Platz und vielen Tieren

 

Wie alles begann:

 

Die Tierliebe habe ich sicher von meinen Eltern geerbt. Schon immer hatten wir Haustiere (Hund, Katzen und Pferde). Sie zählten bei uns genauso viel wie wir. Meine Mutter war in meiner Kindheit die 1. Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins. Später dann sind beide bei Pro Animale e.V. eingetreten.

 

Aktiv im Tierschutz tätig bin ich als Kind solcher Eltern natürlich schon früher immer gewesen. Viele Jahre blieb dieses Kapitel dann in meinem Leben unberührt. Dennoch lebte in mir sehr stark der Wunsch, endlich neben dem Beruf auch etwas für die Gemeinschaft zu tun, mich sozial zu engagieren, über die Patenschaften für Kinder und Tiere hinaus.

 

Mit einem ahnungslosen Eintrag in einen Tierschutz-Emailverteiler begann im März 2007 mein „Tierschutz Lehrjahr“. Ich wurde von heute auf morgen hinein katapultiert. Täglich erreichten mich die schlimmsten Nachrichten. Und ich versuchte bei jedem Notruf zu helfen. Interessierte mich über Monate für nichts anderes mehr, vernachlässigte alles. Ich lernte die Strukturen kennen, sprach mit zig Tierschützern, leitete jede Email weiter, wollte einen Verein gründen, sammelte wichtige Kontakte, versuchte Hunde aus der Tötung zu retten, brachte Katzen bei uns zu Hause unter, leitete Transporte. Ich lernte und lernte.

 

Ein Jahr jetzt:

 

Im Oktober 2007 traf ich auf Heidi Bernhard, ihren Verein ATIN e.V. und das Auffanglager in Nitra. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kräfte von Frau Bernhard und ihrer Familie ausgeschöpft. Ohne zu zögern, organisierte ich Pflegeplätze
für zig Hunde und Katzen, übernahm die Tiere in Passau von Heidi Bernhard und brachte sie dorthin, wo sie liebevoll gepflegt und dann vermittelt wurden. Das war der Startschuss für den Aufbau der Nitra-Hilfe in Deutschland.

 

In den folgenden Wochen und Monaten wurde aber erst noch gerettet und gerettet. Denn der harte Winter macht ein Überleben für viele Tiere dort im Lager unmöglich. Vor allem für die Hunde mit kurzem Fell und die, die
gerade halb verhungert aus der Tötungsstation kommen. Wie hat Heidi Bernhard es einmal trefflich beschrieben: „ die Tiere zittern so sehr, dass man glauben könnte 220 Volt fließen durch ihren Körper“.

 

Diese Zeit war wichtig, um einen Überblick zu bekommen. Was wurde gebraucht? Woran fehlte es? Was kann man besser machen? Wer kann uns dabei helfen? Was ist möglich?

 

Dann legte ich los. Ich habe Gas gegeben. Das Ergebnis und Vieles mehr finden Sie unter www.aktiontiereinnot.de

 

Antje Heinrich
Telefon 089/12 713 723
Telefax 089 / 12 713 724
antje.heinrich(at)heinrichmc.de

 

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