Tierschutzprojekt Kroatien e.V.

Erste Erfolge bereits ein Jahr nach Eröffnung

 

Im August 2007 gründet Volker Fritzemeier den Förderverein „Tierschutz Kroatien e.V.“ und gewinnt Dunja Rajter als Schirmherrin. Auch der Ehemann des Schlagerstars, Michael Eichler, engagiert sich mit Ideen und seiner Marketing-Firma. Ein deutscher Architekt, der große Erfahrung in Planung und Bau von Tierheimen hat, unterstützt den gemeinnützigen Verein ebenfalls. Und mit dem Tierschutzverein „Arche Noah“ im österreichischen Graz, der auch über ein großes Tierheim verfügt, konnte eine weitere Partnerschaft eingegangen werden.

 

Das Projekt soll Tierheim, Tiervermittlungsstelle, Schulungsstätte für Jugendliche und eine Stelle sein, die den Tierschutzgedanken weitest möglich in Kroatien verbreitet. Das strenge kroatische Tierschutzgesetz, das bereits im Dezember 2005 vom Parlament beschlossen wurde, hilft dabei, denn es verpflichtet u.a. die Landkreise zum Bau von Tierheimen.

 

Neun Jahre internationale Tätigkeit in verschiedenen Ländern des Balkans, vom Kosovo bis Kroatien, verlangten von einem überzeugten Tierschützer - parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit - viel Engagement für den Schutz der Tiere in diesem Teil Europas. Die Organisation von Futterspenden, die Koordination der privaten Hilfe internationaler Mitarbeiter, die Weiterbildung der Tierärzte sowie die Unterstützung örtlicher Tierschützer sind nur einige Dinge, die für die Tiere in Südosteuropa geleistet werden konnten.

 

 

 

Bereits 2004/2005 war Volker Fritemeier für die OSZE in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, tätig und kam dort in sehr engen Kontakt zu einem recht aktiven Tierschutzverein. Gefundene oder abgegebene Tiere, derzeit etwa 170 Hunde und etwa genau so viele Katzen, werden hier größtenteils in privatem Wohnraum aufopferungsvoll betreut bis sie einmal vermittelt werden können. Dazu kommen 60 Hunde in einem „Tierheim“. Insgesamt eine große Belastung für die betroffenen Personen, aber auch für den Verein. Mitte 2004 war ihm dann klar, dass in oder in der Nähe von Zagreb ein Tierheim gebaut werden musste, um diesen Zustand zu ändern. Denn die Tierheime in Deutschland sind meist überfüllt, weshalb es keinen Sinn macht, noch zusätzlich Tiere aus Südeuropa nach Deutschland zu importieren, sondern dort zu vermitteln, wo sie aufkommen.

 

Dunja Rajter übernimmt die Schirmherrschaft

 

Tausende Straßenhunde und Straßenkatzen leben in Südosteuropa unter erbärmlichen Verhältnissen. Sie müssen täglich ums Überleben kämpfen, werden verfolgt und sehr oft durch Gift oder Gas qualvoll getötet oder gar ertränkt. Jetzt startet eine Gruppe internationaler Tierschützer unter der Schirmherrschaft von Dunja Rajter eine groß angelegte Hilfsaktion, um die Lebensbedingungen dieser Tiere zu verbessern. In Kroatien soll eine Pilotanlage mit Hilfe von Sponsoren gebaut werden, in der Tiere aufgefangen, versorgt und in ein neues Zuhause vermittelt werden. Gleichzeitig soll der Tierschutzgedanke von dort der Bevölkerung vermittelt werden.

 

 

Was Ihr tun könnt, um diese Arbeit zu unterstützen, erfahrt Ihr hier:

 

Tierschutzprojekt Kroatien e.V. Teil 2 -  Helfer und Spender gesucht!

 

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