Diese Bilder kennen viele Urlauber: Ausgemergelte, teilweise verletzte Straßenhunde, die sich um das wenige balgen, was an Fressbarem aufzufinden ist. In des Deutschen liebsten Ferienländern – wie etwa Spanien oder der Türkei – ist dieser Anblick leider allgegenwärtig. Wer zusätzlich um die teils brutalen Methoden der dortigen Tierfänger und die kaum beschreibbaren Zustände in den Tierheimen weiß, wird schnell zu dem Schluss kommen: Hier muss etwas passieren.
Gleiches hat sich auch Bettina Elze vor einigen Jahren gedacht und sich näher mit der schlimmen Thematik beschäftigt. Dabei wurde ihr schnell klar, was ihre Rolle bei der Organisation von Hilfe sein könnte. Das Ergebnis war die Gründung von Flugpate.com, einer Website, auf der sich Flugreisende registrieren lassen können, die bereit sind, ein bereits vermitteltes Tier auf ihren Namen mitfliegen zu lassen. Das Ganze ist für die Paten eigentlich keine große Sache, und mit keinerlei Kosten verbunden, hilft aber sehr konkret. „Problematischer als die Vermittlung an Stellen, die sich hier bei uns um die Tiere kümmern, ist eher der Transport aus den Herkunftsländern“, so Bettina Elz im Stadthunde.com-Interview.
So einfach ist die Patenschaft
Allen, die dabei helfen wollen, sei daher dringend ein Besuch der Website zu empfehlen. Nach der dortigen Registrierung besteht die „Arbeit“ der Flugpaten übrigens lediglich im Einchecken der Tiere auf ihren Namen. Im Vorfeld erledigen Tierschützer alles nötige – nach der Landung erfolgt die rasche Übergabe an Helfer oder die aufnehmenden Personen.
Wenn Hilfe so einfach ist, und doch so sinnvoll, bleibt eigentlich nur eins zu sagen: Registrieren und Mitmachen! Das ganze Gespräch mit Bettina Elze findet Ihr hier: Interview (verlinkt!) - nähere Informationen auf www.flugpate.com.
Noahs Stadtbegegnungen - Unterwegs mit einem obdachlosen Hundehalter Interview mit Suzi Teitelman - Die Doga-Meisterin aus den USA
Hier geht es zurück zum Lifestyle-Channel


