Malteser-Mix ist sehr ängstlich

"Wir  haben einen Malteser-Shi Tsu-Mischling, der schon verängstigt von der Züchterin zu uns kam. Mit 5 Monaten wurde er dann von einem Schäferhund gebissen, von da an war er noch viel ängstlicher.


Wir sind dann zur Hundeschule gegangen, aber die Angst hat sich nur minimal abgebaut. Auch die Empfehlung der Hundezüchterin Eine Bachblütentherapie zu machen hat nicht viel ergeben. Was könnte ich noch tun??"

 

Edda F. mit Malteser-Mix Leo (1 Jahr alt)

Unsere Expertin: Festigen Sie die Beziehung zu Ihrem Hund

 

Wenn ein Hund schon eher unsicher ist und dann noch gebissen wird, endet es oftmals in einem Traumata, was die Unsicherheit und die Ängste größer werden läßt. Bachblütentherapie ist dabei „nur“ ein Hilfsmittel, was aber nicht an die Ursache geht. In Ihrem Fall ist es wichtig, dass die Beziehung zu Ihnen zunächst so gefestigt wird, dass Leo weiß, da wo Sie sind, ist Schutz und er braucht keine Angst zu haben.

 

Diese Beziehungsarbeit dauert lange und wenn Sie mir schreiben, dass sich die Angst minimal abgebaut hat, sind dies für mich schon sehr gute Anzeichen. Bitte erwarten Sie nicht, dass so eine Therapie von heute auf morgen geht. Oftmals sprechen wie hier von Jahren. Bitte bleiben Sie in der Hundeschule und fragen Sie den Trainer, ob es Möglichkeiten gibt, dass er Ihnen im Alltag bei Ihnen zu Hause mehr Möglichkeiten zeigt, Leo Schutz zu geben.

 

Haben Sie Geduld.

 

Liebe Grüße

 

Ihre Bettina Baumgart