„Wir machen täglich zwei große Runden (je ca. eine Stunde, manchmal auch etwas länger), die jenseits der Straßen liegen – also über Feld- und Waldwege, die unsere Hündin abgeleint läuft. Ich nutze diese Spaziergänge um Abruf, Fuß, Sitz, Platz und...
...Warten zu üben. Hin und wieder werden Suchspiele und Toben integriert. Sie hat immer einen riesen Spaß. Apportieren findet sie doof.
Abends machen wir zwei Pipirunden von ca. 15 Minuten – diese dann aber angeleint. Nun meine Frage: Mute ich meiner Kleinen zu viel zu? Das sagen einige andere Hundehalter.
Ich achte sehr auf eventuelle Anzeichen von Übermüdung etc., biete ihr auch öfter an, sie zu tragen, hebe sie dann hoch, sie will dann nicht und zappelt, also lass ich sie wieder laufen. Habe ich meiner Kleinen vielleicht schon Gelenk- oder Bänderschäden zugefügt?“
Monika A. mit Ameera ( 1 Jahr alt)
Unsere Expertin: Je nach Hund beanspruchen – immer mit Gehalt
Immer wieder werde ich gefragt: Wie viel Bewegung braucht denn mein Hund? Wann mute ich ihm zuviel zu? Die Antwort ist immer die gleiche: Je nach Hund! Schauen Sie sich Ihre Ameera ganz genau an und beobachten Sie sie. Sie ist mit Ihrem halben Jahr natürlich noch sehr jung und in der Wachstumsphase. Lieber beanspruchen Sie sie weniger, dafür aber gehaltvoller.
Ich finde es sehr gut, dass Sie die Spaziergänge mit Spielen und Training kombinieren, so dass sie auch geistig beschäftigt wird. Sollte Ihre Ameera keine Ermüdungserscheinungen zeigen, ist der Umfang in Ordnung. Es ist manchmal sehr schwierig, die Grenze zu finden, da junge Hunde kleine Energiebündel sein können. Lassen Sie sie gesundheitlich einfach mal durchchecken. Dann haben Sie die Gewissheit, dass ihr an den Gelenken nichts fehlt und sie können dementsprechend beruhigt in die Spaziergänge reingehen.
Weiterhin viel Spaß mit Ameera!
Ihre Bettina Baumgart


