Bellen im Garten – gibt es wirklich nur einen Lösungsweg?

„Habe eben Ihren Ratschlag für den Hund "Pino" gelesen. Unser Problem ist das gleiche. Bommel ist ein Mischling und 5 Monate alt. Er schläft nachts draußen und ist vormittags allein auf dem Grundstück (da wir arbeiten sind)...

 

... Gegen 13 Uhr ist dann mein Papa zu Hause und ab diesem Zeitpunkt ist Bommel viel im Haus. Früh/Mittag/Abend wird ein Spaziergang gemacht. Wir gehen sonntags auf den Hundeplatz - an Langeweile oder Einsamkeit sollte sein Bellen also nicht liegen. Je älter Bommel wird, desto mehr und häufiger bellt er. Katze, Nachbarn, Spaziergänger - jedes Lebewesen wird lautstark kommentiert.

 

Ihr Ratschlag für "Pino", lassen Sie ihn nicht allein im Garten bis sich sein Verhalten bessert, funktioniert in unserem Fall leider nicht. Da er nicht 24 Stunden im Haus sein soll (Berufstätigkeit) und er auch ausgesprochen gern draußen rumtollt! Was können wir tun?“

 

S. Born mit Bommel (fünf Monate alt)




Unsere Expertin: Bommel sucht sich seine Beschützer-Aufgaben

 

Leider wird meine Antwort für Sie nicht befriedigend sein, aber ich muss dabei bleiben: Ein so junger Hund, alleine im Garten, sucht sich seine Aufgaben. Seine Aufgabe ist es, das Rudel, nämlich Ihre Familie zu bewachen. Während Sie Drinnen sind oder auch gar nicht da, übernimmt er mit großem Erfolg diese Bewacherfunktion. Aus seiner Sicht ganz normal, und es wird aus seiner Sicht von Ihnen auch noch unterstützt. Je älter er wird und je sicherer er wird, desto stärker wird sein Verhalten. Das können Sie aber nicht ändern, so lange er draußen schläft und vormittags alleine im Garten ist. Warum darf er denn nicht alleine im Haus sein? Überlegen Sie es sich doch bitte noch einmal.

 

Alles Gute.

 

Ihre Bettina Baumgart

 

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