Ängstliches Verhalten und Ziehen bei Bulldogge

„Unser Hund ist jetzt 2 ½, wir haben ihn mit fünf Monaten bekommen und er ist am Anfang unglaublich ängstlich gewesen gegenüber allem, was draußen so an Geräuschen war oder Menschen, die ihn streicheln wollten. Er ist immer noch...

 

...noch total nervös, wenn wir in die Stadt gehen oder dorthin, wo viele Autos sind. Wir haben auch den Fehler gemacht, als er klein war nur mit ihm in den Park und nachher in den Wald zu fahren nach dem er einige Male im Park gebissen wurde und nun ein ziemlich ängstliches Verhalten an den Tag legt und jeden Rüden direkt auf den Rücken wirft, der ihn anmacht oder ihn von hinten anspringt. Was mich nun interessiert ist, soll man ihn in der Stadt maßregeln, wenn er zieht oder das ignorieren?“

Nicole B. mit Spike (Amerikanische Bulldogge, 2 Jahre alt)

 

Unsere Expertin: Es wird ein längerer Trainingsweg mit Ihrem Hund

Bevor Sie Spike maßregeln, ist es umso wichtiger, dass Sie mit ihm diese Situationen trainieren. Es ist für Spike einfach nicht fair, wenn er aus Angst heraus zieht und dann von Ihnen korrigiert wird, obwohl ihm diese Situationen viel zu viel sind und er diese Reize nicht verarbeiten kann. Leider ist es nicht so wie bei uns Menschen, denen man mal erklären kann, warum man ihn ins „kalte Wasser“ schmeißt.

 

So wie Sie mir Spike beschreiben, wird es aber ein längerer Trainingsweg werden, da er aus Ihren Informationen heraus, schon vor Ihnen eine schlechte Sozialisierung erfahren hatte. Das bedeutet für Sie, viel Geduld aufbringen und Spike Schritt für Schritt neuen Reizen auszusetzen. Nur dann kann Spike Ihnen auch das wichtige Vertrauen entgegen geben, was er braucht, um die Reize annehmen zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Spike.

Liebe Grüße, Ihre Bettina Baumgart

 

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