Unser Lieblingsstück:

Lupold und das Hundebett von Doctor Bark

"Alt?" zischte unsere Redakteurin Julia empört. "Lupold ist doch noch nicht alt! Er ist doch noch nicht einmal richtig erwachsen!" Das war am dritten Dezember, denn an diesem Tag feierte Redaktionshund Lupold Geburtstag. Mit seinen nunmehr zehn Jahren verhält er sich wirklich noch wie ein Jungspund. Damit das auch so bleibt, haben wir uns für ein orthopädisches Hundebett von Doctor Bark entschieden – und es gründlich ausprobiert.

Jeden Morgen weckt Lupold sein Frauchen durch fröhliches Anschnauben und trägt stolz ihre Pantoffeln durch die Wohnung, um sie irgendwo, kaum auffindbar, zu deponieren. Daran hat er eine höllische Freude. Er albert mit seiner Hundefreundin Lily herum, wälzt sich brummend und ist bereit für einen neuen Tag. Im Herbst kletterte er in Norwegen leichtpfötig durch die Berge. Kann so ein Hund wirklich schon alt sein?

So jung unser Lupold im Kopf geblieben ist – körperlich ist es nicht zu leugnen. Steile Hänge erklimmt er nicht mehr so mühelos wie noch vor einigen Jahren. Auf harten Böden liegt er nicht  gerne, und bei Bodenkälte meldet sich die Hüfte manchmal sogar schon. Orthopädische Hundebetten sind eine Anschaffung, von der nicht nur alte Hunde profitieren – denn gerade bei den jüngeren und junggebliebenen wirken sie auch vorbeugend gegen Gelenkbeschwerden beim Hund.

Orthopädische Hundebetten können Gelenkproblemen vorbeugen

Deshalb war klar: Ein gutes orthopädisches Hundebett musste her, um Lupold möglichst lange fit zu halten. Am besten eines, in dem er zuhause gemütlich relaxen kann, das aber auch unterwegs ein guter Begleiter ist. Aber: Lupold bevorzugt zuhause Hundebetten mit einem hohen Rand, auf dem er den Kopf ablegen und seine Umgebung halb dösend beobachten kann. So ein Hundebett ist allerdings meist weniger praktisch für das Auto, den Hundeplatz – oder eben Camping in Skandinavien.

Genau das war einer der Gründe, die für das Hundebett von Doctor Bark sprachen: Die clevere 2-1-Lösung besteht aus einem rechteckigen Hundebett mit dickem, abgerundetem Rand und einer herausnehmbaren, gesteppten Hundedecke auf dem Boden. Ein weiterer dicker Pluspunkt: Die Betten sind bei über 95 Grad waschbar.  Da viele Bakterien erst ab 90 Grad abgetötet werden, ist das absolut sinnvoll – gerade in Mehrhundehaushalten, wo hohe Hygienestandards unerlässlich sind.

Außerdem gefiel uns die nachhaltige Unternehmensphilosophie: Produkte in hoher Qualität herzustellen, die im Bedarfsfall auch repariert werden können. Dass die Hundebetten Öko-Tex-Standard 100 zertifiziert sind, überzeugte uns dann vollends: So eines wollen wir ausprobieren!

Welche Größe also sollte es sein? Zunächst dachten wir, dass ein Hundebett in Größe L (90 x 70 Zentimeter) ausreichen würde würde. Die Größentabelle im Online-Shop schlug für Collies die Größen L-XL vor, bei Doctor Bark riet man uns zu XL.

Hundebett mit herausnehmbarer Steppdecke von Doctor Bark

Das Paket mit dem neuen Hundebett kam in Windeseile bei uns an und schnell zeigte sich, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Schon beim Auspacken stellten wir fest, dass man das mit dem Komfort hier wirklich ernst meint: Das Hundebett ist dick gepolstert, der 18 Zentimeter hohe Rand voluminös und formstabil. Die Innenfläche in Größe XL beträgt 80 x 60 Zentimeter und ist damit perfekt für Lupold, der sich gerne mal zusammenrollt, aber eben auch oft ausgestreckt in seinem Hundebett herum fläzt. Vermutlich wäre sogar das Bett in Größe XXL nicht zu groß gewesen.


Schnell fand das Hundebett seinen Platz im Wohnzimmer. Dank seines zeitlosen Designs passt es eigentlich zu jedem Einrichtungsstil. Es wirkt hochwertig und ist sehr gut verarbeitet. Die Größe der Hundedecke irritierte uns zunächst: Zuerst vermuteten wir, sie sei eine Nummer zu groß geliefert worden. Doch dann zeigte sich, dass dies durchaus so beabsichtigt war. Denn so kann man die Ränder der Decke unter die Seitenteile des Hundebettes schieben. Damit sitzt sie sehr fest. Das ist ein dicker Pluspunkt, denn für gewöhnlich verrutschen Hundedecken in Hundebetten gern. 

Der Boden des Hundebettes ist dick genug gepolstert, um auch ohne zusätzliche Decke viel Komfort zu bieten. Mit der Hundedecke auf dem Boden ist das Hundebett schon fast luxuriös. Das erste Probeliegen war entsprechend erfolgreich: Lupold findet es extrem gemütlich. Und man sieht deutlich: Die Füllung bleibt auch unter dem Gewicht eines Hundes sehr formstabil. Steht der Hund wieder auf, nimmt sie sofort ihre ursprüngliche Form wieder an.

Die High-Tech-Silikonfüllung bleibt formstabil

Dank dem speziellen, silikonbasierten Back-to-Shape Innenfutter verlieren die Produkte auch bei langer Nutzungsdauer nicht ihre Form oder werden gar durchlegen. So kann die Druckbelastung durch das Gewicht des Hundes optimal abgefangen und der Körper des Hundes entlastet werden. Gelenkproblemen wird vorgebeugt, bei bestehenden Beschwerden können die Muskeln sich besser entspannen und werden intensiver durchblutet. Das wirkt wohltuend und schmerzlindernd.

Zum Glück hat Lupold nur selten Beschwerden – und das soll unter Mitwirkung des Hundebettes auch so bleiben. Deshalb begann nun der Praxistest bei typischem Hamburger Winterwetter: Wochenlanger Dauerregen. Nach dem Gassigehen wird Lupold kurz abgetrocknet, schüttelt sich kräftig und verschwindet in seinem Hundebett. Der Stoff des Bettes ist nicht wasserabweisend, trocknet jedoch ausgesprochen schnell wieder. Dabei behält das Bett auch bei einem nassen Hund perfekt die Form. Lange Hundehaare, wie die unseres Collies Lupold, bleiben zwar an dem baumwollartigen Stoff haften, lassen sich aber mit einem Staubsauger oder einer Fusselbürste problemlos entfernen.

Die herausnehmbare Steppdecke kam mehrfach zum Einsatz: Als Liegefläche im Auto oder beim Trainieren mit zwei Hunden, wenn Lupold mal eine Weile warten musste. Die Decke lässt sich gut zusammenrollen, entfaltet sich aber auch rasch wieder und ist sehr formstabil. Sie liegt sich nicht platt und bietet auch unterwegs hohen Liegekomfort. Dank der dicken Polsterung schützt sie auch gut vor Nässe und Bodenkälte. Mehrfach wurden wir beim Hundetraining auf diese Decke angesprochen.

Hundedecke im Ganzen waschen – bei über 95 Grad

Natürlich wird eine Hundedecke beim Outdoor-Einsatz schnell schmutzig- da ist auch diese Decke keine Ausnahme. Deshalb stand irgendwann die unvermeidliche Wäsche an. Die Waschanleitung von Doktor Bark offenbarte eine angenehme Überraschung: Anstatt umständlich einen Bezug zu entfernen, kann die Hundedecke einfach im Ganzen in die Waschmaschine und sogar in den Trockner gegeben werden. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch hygienisch.Tatsächlich ist die Hundedecke laut Herstellerangaben bislang die einzige Steppdecke, die bei über 95 Grad im Ganzen gewaschen werden kann.

Wir probieren es mit der Waschanleitung des Herstellers aus: Herkömmliches Feinwaschmittel reicht aus, zusätzlich kann allerdings auch ein spezielles Wasch- und Pflegemittel erworben werden. Die Hundedecke lässt sich problemlos in eine ganz normale Waschmaschine stopfen. Nach der Wäsche wirkt sie etwas zerknautscht, lässt sich aber durch Schütteln und Nachzupfen wieder in Form bringen. Wie neu sieht sie aus, wenn man sie zum Trocknen mit einigen Tennisbällen in den Trockner gibt. (Auch das Hundebett selbst lässt sich im Ganzen waschen - hierfür werden lediglich die Ränder abgenommen.) Das gewaschene Hundebett sieht noch genauso hochwertig aus wie vorher, riecht angenehm frisch und ist bereit für die nächste Runde.

Unser Fazit:

Das Doktor Bark Hundebett hat sich im Langhaar-Collie-Test bewiesen. Es bietet hohen Liegekomfort und unser Redaktionshund liebt es. Die herausnehmbare Decke ist ausgesprochen praktisch, das unkomplizierte Waschen bietet hervorragende Hygiene. Dank der formbeständigen Füllung kann es Gelenkproblemen vorbeugen – auch bei junggebliebenen 10jährigen Collies. Die bisherige Farbpalette besteht vor allem aus gedeckten Tönen. Für die Zukunft würden wir uns noch einige weitere Farbvarianten zur Auswahl wünschen.


Infos: 

  • Preis: ab 99,99 Euro
  • Farben: Grau, Braun, Schwarz, Hellgrau, Khaki, Blau-Grau, Himmelblau
  • Größen: XS, S, M, L, XL, XXL
  • Bezugsquelle: http://shop.doctorbark.de

 

Fotos: Julia Elling

...

Teilt den Artikel mit Euren Freunden!

Hat Euch dieser Beitrag gefallen? Klickt einfach auf "Gefällt mir" und teilt den Artikel auf Facebook:

Bewertung des Beitrages (0 Bewertungen)

Weitere Artikel zum Thema: