"Trickschule für Hunde" - von Manuela Zaitz

Hunde-Kunststücke leicht erlernen

Vierbeinige Filmstars sorgen mit allerlei Aufsehen erregenden Tricks regelmäßig dafür, dass uns die  Kinnlade herunter fällt. Sie nehmen Telefongespräche entgegen, bellen immer an der richtigen Stelle und halten sich mit den Pfoten die Augen zu, wenn's brenzlig wird.

 

Wie haben die das bloß hin bekommen? Mit raffinierten Computer-Tricks? Oder mit begnadeten Hunden, die nichts mit unseren treu-doofen Gefährten zu tun haben? Was hat Ihr Hund im Vergleich auf dem Kasten? Kann er machen, dass die Luft stinkt? Hundefutter wegzaubern?

 

Es ist an der Zeit, dass Sie seine wahren Talente entdecken! Dabei haben Sie mit der „Trickschule für Hunde“ jetzt kompetente Hilfe vom Profi. Autorin Manuela Zaitz ist mittlerweile aus Funk und Fernsehen bekannt. Sie leitet die Trickschule in Moers und gibt höchst erfolgreich Seminare und Kurse mit Schwerpunktthemen Trickdogging, Discdogging und Clickertraining. Verständlich, sympathisch und gut nachvollziehbar führt sie in „Die Trickschule für Hunde“ in die Thematik ein und erklärt eine ganze Menge konkreter Tricks, die Sie mit Ihrem Hund trainieren können – wahlweise mit oder ohne Clicker.

 

Hunde können das wirklich lernen!

 

Die Grundlagen des Prinzips der konditionierten Verstärkung, des Clickerns und allgemeine Trainingsregeln werden genauso erklärt wie einundfünfzig verschiedene Tricks - vom einfachen Pfötchen geben über Kopfschütteln auf Kommando, auf dem Ball balancieren, spanischen Schritt, bis hin zum Skateboardfahren.

 

Besonders nützlich sind die so genannten Haushaltstricks, wie sie in der Ausbildung von Behindertenbegleithunden vorkommen, z. B. das Flaschen einräumen oder Licht an- und ausschalten. Auf zahlreichen Fotos von Andreas Maurer und Thomas Stens bekommt der Leser auch direkt den Beweis geliefert – Hunde können das wirklich lernen! Mit Motivation, gutem Timing und viel Geduld ist eine ganze Menge möglich.

 

Hunde brauchen Ruhe und Geduld zum Lernen

 

Ungeduldige seien aber gewarnt: Bis ein Trick wirklich sitzt, können viele Wochen oder Monate ins Land ziehen. Wer meint, dass er die „Trickschule für Hunde“ aufschlagen und auf Teufel komm raus lostricksen kann, wird enttäuscht sein. Für viele Tricks muss der zukünftige Show-Star bereits ein gewisses Repertoire an erlernten Fähigkeiten besitzen. Er muss beispielsweise auf Kommando an etwas ziehen, mit den Pfoten oder der Nase einen bestimmten Gegenstand berühren oder einen Gegenstand bringen und in die Hand geben können.

 

Diese und andere Basics der Trickserei werden im Anfangskapitel vorgestellt. Die Anleitung zum Training der Basics fällt aber recht sparsam aus. Deshalb ist die „Trickschule für Hunde“ eher etwas für Hund-Mensch-Teams mit einer gewissen Vorerfahrung und weniger für blutige Anfänger geeignet.

 

Trickdogging liegt im Trend

 

Trickdogging liegt voll im Trend, mittlerweile gibt es auf jeder Hundeveranstaltung, die etwas auf sich hält, Castings, Wettbewerbe und Vorführungen. Beim Lesen von „Trickschule für Hunde“ wird deutlich, dass es der Autorin Manuela Zaitz allerdings in erster Linie um die Freude an der gemeinsamen Beschäftigung geht. Das Wohlbefinden des Hundes steht immer an erster Stelle.

 

Mit Trickdogging lassen sich Vertreter aller Hunderassen und Altersstufen körperlich und geistig auslasten – die Aufgabe des Menschen besteht darin, die geeigneten Tricks für den eigenen Hund heraus zu suchen. Die gemeinsame, spielerische Beschäftigung stärkt die Bindung zur Bezugsperson genauso wie das Selbstbewusstsein.  „Die Trickschule für Hunde“ macht Lust auf mehr! Seit kurzem ist übriegens auch der Nachfolgeband „Neues aus der Trickschule für Hunde“ erhältlich. (je)

 

Infos zum Buch:

Gebundene Ausgabe: 110 Seiten
Verlag: Cadmos; Auflage: 1 (März 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3861277948
ISBN-13: 978-3861277941
Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,4 x 1,6 cm

 

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