Hundebuch-Vorstellung: „Spurensuche“ von Alexandra Grunow und Rovena Langkau

K9 Mantrailer im Einsatz

Mantrailing ist schon längst kein Geheimtipp mehr unter Hundehaltern, sondern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf Hobbyebene kann wirklich jeder Hund ein Mantrailer werden, völlig egal ob bunter Mischling oder Rassehund. Welche Abenteuer die Bloodhounds Hitchcock, Heaven sowie ihre vierbeinigen Kollegen im Realeinsatz erleben, und welche Trainingstipps man daraus für die Praxis ableiten kann, erzählen Alexandra Grunow und Rovena Langkau in ihrem neuen Buch „Spurensuche – K9 Mantrailer im Einsatz“

 

Mantrailing ist ein wunderbarer Hundesport, der den Vierbeiner seinen ureigensten Instinkten entsprechend auslastet und von wirklich jedem Hund ausgeübt werden kann. Und wen die Leidenschaft Mantrailing erst einmal gepackt hat, den lässt sie so schnell nicht wieder los, denn Mantrailing ist Faszination, Erziehung, Sport – und kann Menschenleben retten. Wenn die Grundlagen gelegt sind und der Hund verstanden hat, was der Mensch von ihm möchte, macht sich oft Ratlosigkeit breit – wie trainiert man jetzt weiter? Hier kommen die langjährigen, erfahrenen Mantrailer Alexandra Grunow und Rovena Langkau mit ihrem Buch „Spurensuche – K9 Mantrailer im Einsatz“ ins Spiel.

Mantrailing mit Krimi-Feeling


Das Geleitwort von Kriminaloberrat Josef Wilfling macht klar: Hier werden echte Polizeifälle aus der Praxis geschildert, mit all ihren Höhen und Tiefen, ihren Frusterlebnissen – aber auch mit dem Glücksgefühl, ein Menschenleben gerettet zu haben. Die Autorinnen beschreiben abwechslungsreich und so spannend wie in einem Krimi ihren Alltag als Mantrailer. Egal ob das Aufspüren einer vermissten Personen aus dem Seniorenheim, nach einem Autounfall oder die Rekonstruktion einer Spur nach einer Straftat – Labrador Archie, Bloodhound Wallace und all ihre vierbeinigen Kollegen helfen dank ihrer unvorstellbar feinen Nasen dort, wo der Mensch allein trotz aller Technik nicht weiterkommt.


Mantrailing in Theorie und Praxis


Beim Mantrailing muss hauptsächlich der Mensch etwas Neues dazu lernen – Hunde sind uns, was das Verfolgen einer Spur angeht, bereits um Lichtjahre voraus. Der zweite Teil des Buches „Spurensuche“ widmet sich daher den theoretischen Grundlagen und vermittelt auf solider verhaltenspsychologischer Basis das nötige Hintergrundwissen. Welche einsatzrelevanten Fragen gilt es bereits vor dem Start zu klären? Welcher Suchhundetyp ist für den aktuellen Einsatz am besten geeignet, und wie lerne ich meinen Hund dahingehend einzuschätzen? Wie baut man das Training so auf, dass der Hund auch nach Jahren noch motiviert bei der „Arbeit“ ist? Diese und viele weitere Fragen beantworten Rovena Langkau und Alexandra Grunow detailliert, aber doch gut verständlich.

Spurensuche für Fortgeschrittene und Profis


Besonders viele Fotos oder Illustrationen sucht man im Buch „Spurensuche“ vergebens. Zwar werden einige der spannenden Einsatzszenarien auf Karten eingezeichnet, was beim Nachvollziehen der Fälle enorm hilfreich ist. Auch einige Fotos der Autorinnen mit ihren Hunden bei der Arbeit zeigen, was alles möglich ist. Trotz der wenigen Bilder ist das Buch weder trocken noch langweilig, sondern eher spannend wie ein Krimi. Der Schwerpunkt liegt aber ganz eindeutig auf den Einsatzberichten und einem sich daraus ergebenden strukturierten Training für eher fortgeschrittene Mantrailer. Aber auch Spurensuch-Neulinge kommen nicht zu kurz, es ist absolut faszinierend in die Welt eines Polizeieinsatzes einzutauchen und zu erleben, zu welchen Leistungen ein ausgebildeter Personenspürhund in der Lage ist.

Das Buch „Spurensuche – K9 Mantrailer im Einsatz“ ist ein absolutes Muss für alle, die mit Personenspürhunden arbeiten oder deren Arbeit näher kennenlernen wollen.  (Sabine Thiel)

Hier geht es direkt zur Buchbestellung:

Spurensuche - K9 Mantrailer im Einsatz

Taschenbuch: 208 Seiten
Preis:
19,99 Euro
Verlag:
Franckh Kosmos Verlag; Auflage: 1 (3. April 2014)
ISBN-10:
3440132951

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