Zughundesport: Dogscooting

Der flotte Roller hinterm Hund

Die neue Art sich fortzubewegen, egal ob mit oder ohne Hund. Nur zum Gassi fahren, beim Bäcker  Semmeln holen oder für das Zughundetraining mit dem Hund – Tretrollerfahren macht richtig viel Spaß und ist zudem sehr sportlich für Frauchen oder Herrchen.

Im Zughundesport ist der Dogscooter sehr beliebt, sowohl mit einem wie mit zwei Hundestärken vorgespannt. Es gibt sogar Menschen, die stehen auf noch mehr Hundestärken vor dem Scooter, aber hierbei muss jeder das Risiko selber abwägen. Auf Rennen sind maximal zwei erlaubt (je nach Strecke sogar nur einer). Die Beliebtheit erfährt der Dogscooter durch seine Sicherheit, die er dem anderen Ende der Leine bietet
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Dogscooter: Ausflug in die Kindheit!

Sein tiefer Schwerpunkt ermöglicht einen schnellen Abstieg und dies gibt Vertrauen, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Jeder der bei einem Training das erste Mal auf einem Tretroller für den Hundesport steht, beginnt zu Lächeln, und es fällt der Satz: Das erinnert mich an meine Kindheit! Dabei werden anscheinend sehr viele Glückshormone ausgeschüttet, welche ihre endgültige Verbreitung im gesamten menschlichen Körper finden, sobald der Hund auch noch vorne das Gefährt zu ziehen beginnt. Dieses Glücksgefühl voller Endorphine hält übrigens mehrere Tage an und macht sehr süchtig, Mensch wie Hund.

Was braucht man: Zuerst muss man den richtigen Dogscooter für sich und seinen Hund finden, sehr wichtig: Probiert es irgendwo aus, am besten in Verbindung mit einem Training! Denn es kommt auf das Team an, um entscheiden zu können: Scheibenbremsen oder Backenbremsen, Federgabel oder Starrgabel, Höhe des Trittbretts, Reifengröße usw. Kauft keine billig Angebote aus dem Internet, man kauft dann meistens zweimal und gefährdet sogar seine Gesundheit und die seines Hundes. Der Dogscooter sollte auch unbedingt vom Hersteller für den Zughundesport deklariert sein.

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Ein passendes Zuggeschirr ist auch beim Dogscooter unerlässlich

Bei den meisten Dogscootern ist eine Antenne dabei (diese dient dazu, die Zugleine vom Vorderrad  fern zu halten) und natürlich eine passende, mindestens 2,5 m lange Leine mit Ruckdämpfer. Dann braucht man, wie bei jeder Zugart, das passende Zuggeschirr für seinen Hund. Fahrradhelm, Schutzbrille, Handschuhe und weitere Protektoren gehören außerdem zur sinnvollen Grundausstattung.

Jetzt kann es schon fast losgehen. Im Idealfall – für eure Sicherheit und die eures Hundes – macht ihr als erstes ein Einführungstraining in einer qualifizierten Zughundeschule oder informiert euch beim VDSV (Verband Deutscher Schlittenhundesportvereine), wo ihr in eurer Nähe einen Verein findet und es ausprobieren könnt. Erst wenn ihr sicher mit dem Scooter unterwegs seid, solltet ihr euren Hund vorspannen.

Jetzt steht dem gemeinsamen wöchentlichen Endorphin-Ausschüttungen nichts mehr im Wege. Viel Spaß…

Autorin: Annick Busl

www.derhundling.de

www.daszughunde-magazin.de

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