Diesen Sonntag … machen wir eine Fahrradtour mit dem Hund!

Ideen und Tipps für spannende Wochenendausflüge mit dem Hund

In unserer Serie „Diesen Sonntag…“ möchten wir Euch inspirieren und Euch frische Ideen liefern, was Ihr am Wochenende unternehmen könnt. Ob mit Eurer Familie, Freunden oder auch ganz alleine – jede Menge Spaß ist garantiert, und Euer Hund ist natürlich immer mit von der Partie. „Diesen Sonntag…“ haben wir das Richtige für alle, die gerne mit dem Fahrrad und ihrem Hund in der Natur unterwegs sind.

Fahrradfahren gehört zu den beliebtesten Sportarten überhaupt! Sowohl gemütliche Radler als auch Sportskanonen können auf dem Drahtesel Spaß haben, schöne Strecken zurücklegen und neue Gegenden erkunden.

Auch viele Hunde begleiten ihre Menschen gern auf Fahrradtouren und laufen ausgelassen neben dem Rad her. Zusammen könnt Ihr abwechslungsreiche Touren durch die Natur unternehmen, Euch den Wind um die Nase wehen lassen und Eurem Hund beim ausgelassenen Laufen zusehen. Vor allem sportliche, gut trainierte Hunde, die gern etwas schneller unterwegs sind, genießen das Radfahren und kommen hier voll auf ihre Kosten - endlich passt Frauchen ihr Tempo dem Vierbeiner an.

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Fahrradfahren mit Hund - auf die Vorbereitung kommt es an

Zugegeben - wer spontan und ohne Vorbereitung den Entschluss fasst, mit seinem Hund eine Fahrradtour zu unternehmen, kann nur eine kurze Strecke zurücklegen. Andernfalls droht untrainierten Hunden eine Überlastung. Sinnvoller ist es, das Fahrradfahren mit Hund im Vorfeld zu üben und den Trainingsstand des Hundes langsam aufzubauen. Eine allgemeine Kilometerempfehlung lässt sich nicht aussprechen, denn wie viele Kilometer ein Hund nach mehrwöchigem Training entspannt läuft, hängt davon ab, wie sportlich er ist, welche Temperaturen herrschen und auf welchem Untergrund er sich bewegt. Ihr solltet Euren Hund aufmerksam beobachten und ihm genug Pausen ermöglichen.

Wichtig:

Am Fahrrad dürfen nur gesunde, ausgewachsene Hunde laufen. Wenn Ihr mit Eurem Hund eine Fahrradtour plant und ihn an Straßen oder im städtischen Bereich anleint, solltet Ihr ihn am Brustgeschirr führen. Abrupte Richtungswechsel oder Stopps des Hundes sind mit einem Brustgeschirr weniger gefährlich. Auch spezielle Fahrradleinen mit Abstandshaltern können Sinn machen: Sie bieten ein höheres Maß an Sicherheit, weil Frauchen und Herrchen beim Fahrradfahren beide Hände frei haben. Plötzliches Ziehen wird durch die Spiralfeder der Haltestange gemindert, der Radfahrer gerät dadurch weniger aus dem Gleichgewicht. Außerdem empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, den Hund abseits der Straße zu führen.

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Die Alternative zum Fahrrad-Fitnessprogramm für den Hund ist ein Transportkorb oder -anhänger, der am Fahrrad montiert wird. Kleine Hunde mit einem Gewicht bis etwa 6 kg können im Lenkerkorb oder der Transporttasche auf dem Gepäckträger Platz nehmen. Größere Hunde sind im Fahrradanhänger gut aufgehoben.

Vorteil: Ihr könnt mit Korb und Anhänger auch größere Touren unternehmen, ohne Euren Hund zu überlasten. Sonntagsausflüge ans Wasser, in tolle Waldgebiete oder Wildparks lassen sich so gut mit dem Fahrrad unternehmen. Auf sehr weiten Strecken ist eine Kombination aus Freilauf am Rad und Transport im Korb oder Anhänger für Euren Hund ideal. Er findet so ein gutes Maß an Bewegung, ohne sich zu verausgaben, und kann Euch auf Unternehmungen immer begleiten.

Sowohl die Fahrt im Lenkerkorb als auch im Fahrradanhänger braucht im Vorfeld ein behutsames Training mit dem Hund, damit er die ungewohnten Bewegungen und Geräusche kennenlernt. Also am besten gleich damit anfangen, dann steht einer Fahrradtour nichts mehr im Weg!

Packliste für die nächste Fahrradtour:

- Wasser und Faltnapf

- Fahrradtacho, um die gelaufene Strecke des Hundes im Blick zu behalten

- Brustgeschirr und fahrradtaugliche Leine

- Liegedecke für Pausen


Wir wünschen Euch viel Spaß beim Fahrradfahren mit Eurem Hund!

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