Gassigehen bei schlechtem Wetter

Hundespaziergang bei Regen: 7 Tipps!

Bei richtig schlechtem Wetter sind die meisten von uns versucht, das Gassigehen mit dem Vierbeiner so kurz wie möglich ausfallen zu lassen und nach dem ungeduldig herbeigewünschten Pipimachen fluchtartig wieder nach Hause zu stürmen. Die Briten haben aus diesem wohl allen Hundehaltern bekannten Problem sogar eine Geschäftsidee entwickelt: In Cardiff wurde ein ganzes Warenhaus in einen Indoor-Gassi-Park mit Grünflächen, Spiel- und Schlafbereichen für Vierbeiner eröffnet - so kann man den Hundespaziergang bei Regen trocken überstehen . Wir geben Euch 7 Tipps, wie Ihr das Gassigehen bei „Schietwetter“ richtig genießen könnt!

Tatsächlich können Hunde  eine Zeit lang auch ohne lange Spaziergängen ganz gut auskommen – schließlich gibt es viele tolle Beschäftigungsideen für drinnen. Allerdings kann es sich durchaus lohnen, sich zu überwinden und schlechtem Wetter die Stirn zu bieten! Wer sich von schlechtem Wetter nicht sofort schlechte Laune machen lässt, kann sogar ein paar gute Seiten entdecken: Regenspaziergänge mit dem Hund sind gesund und erfrischend, bringen das Immunsystem und den Kreislauf in Schwung – und das Entspannen zuhause ist nachher doppelt so schön!

Wir haben für Euch 7 Tipps zusammengestellt, mit denen Ihr Euch den Hundespaziergang bei Regen versüßen könnt!

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1. Beim Hundespaziergang im Regen neue Orte kennenlernen

Bei schlechtem Wetter sind weniger Menschen unterwegs – ideal, um an Orten Gassi zu gehen, die uns normalerweise zu stark frequentiert sind. Bei schlechtem Wetter haben wir sogar den sonst so überfüllten Park fast ganz für uns. Perfekt, um hier ein bisschen zu trainieren oder mit dem Vierbeiner ganz entspannt zu spielen. Und auch unseren Hund macht es neugierig, wenn er Plätze erkunden kann, an denen Ihr sonst eher nicht Gassi geht. Ein klarer Bonuspunkt für den Hundespaziergang im Regen!

2. Beim Hundespaziergang im Regen gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung

Mit der richtigen Ausrüstung ist schlechtes Wetter nicht nur erträglicher, sondern kann sogar richtig Spaß machen. Ein Regenschirm reicht für den Hundespaziergang im Regen allerdings nicht - professionelle Regenbekleidung ist etwas umfangreicher, aber auch ungleich praktischer:

• Hohe Gummistiefel mit gutem Laufprofil lassen Pfützen zum Vergnügen werden.

• Eine wasserdichte Regenhose wird über die normale Hose gezogen und hält auch die Beine trocken.

• Eine wasserdichte Regenjacke ist unverzichtbar.

• Alternativ könnt Ihr auch einen langen Regen-Poncho mit hohen Gummistiefeln tragen.

• Ein wasserdichter Regenhut aus dem Outdoor-Laden schützt Euch gegen den fallenden Regen.

In unserer Checkliste fürs Gassigehen bei schlechtem Wetter findet Ihr eine Auflistung aller Dinge, die Ihr beim Schlechtwetter-Spaziergang nicht vergessen solltet.

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3. Hunde-Regenjacken schützen empfindliche Vierbeiner

Die meisten Hunde besitzen ein dichtes Fell und eine schützende Fettschicht unter der Haut, die sie vor schlechter Witterung schützt. Gerade ältere oder empfindliche Hunde, aber auch Welpen und Hunderassen mit wenig Unterwolle sollten bei Regen, Wind und Kälte mit einer Hunde-Regenjacke geschützt werden. Nach einer entsprechenden Gewöhnung nehmen diese Hunde ihre Regenjacke oft dankbar an und sind draußen sichtlich aktiver.

4: Beim Hundespaziergang im Regen in Bewegung bleiben!

Niemand steht bei schlechtem Wetter gern herum und lässt sich nassregnen – auch Hunde nicht. Deshalb: Bleibt beim Hundespaziergang im Regen möglichst immer in Bewegung und sorgt dafür, dass Eurem Vierbeiner nicht langweilig wird! So schützt Ihr Euch und ihn vor Auskühlung und gleichzeitig vor schlechter Laune.

5: Rituale für mehr Motivation beim Gassigehen im Regen

Ja, es gibt auch Hunde, die bei schlechtem Wetter keine Lust haben, vor die Tür zu gehen. Solche Regenmuffel überzeugt Ihr am besten, indem Ihr ein paar angenehme „Rituale“ einführt, die Euren Hund zum Gassigehen im Regen motivieren können.

• Nehmt ein Spielzeug mit nach draußen, das er besonders mag, und sorgt für Action

• Motiviert Euren Hund unterwegs mit Schnüffelspielen

• Rubbelt Euren Hund  nach dem Gassigehen im Regen ordentlich ab – die meisten Hunde genießen diese Prozedur

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6: Entdecke das Kind in Dir!

Als Kind fanden wir Regen meist überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil: Wir sind durch Pfützen gehüpft, haben uns Regentropfen in den Mund fallen lassen, aus lauter Übermut versucht, mit unserem Jauchzen den Regen zu übertönen -  und sind nur unter Protest wieder nach Hause gegangen, weil unsere Eltern Angst hatten, dass wir uns erkälten. Begegnen wir dem Wetter wieder mit kindlicher Verspieltheit! Die Regenklamotten sehen unmöglich aus und unsere Schminke verläuft? Egal – Hauptsache, wir haben Spaß dabei!  Diese losgelöste Stimmung wird sich auch auf Euren Hund übertragen – und gemeinsam könnt Ihr beim Hundespaziergang im Regen doppelt Spaß haben!

7: Nach dem Gassigehen im Regen wird bewusst entspannt

Ihr seid bei Wind und Wetter mit Eurem Hund durch den Wald marschiert? Das ist ein Grund, stolz auf sich zu sein – und danach gebührend zu relaxen. Ihr macht Euch einen leckeren Tee oder Kakao, schmeißt den Kamin an und fläzt Euch mit einer Decke und einem guten Buch auf das Sofa – denn nach dem Gassigehen im Regen wird entspannt! Und Euer Hund bekommt einen leckeren Kauartikel, mit dem er sich auf seinem Platz gemütlich machen kann.

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