8 Museen in aller Welt, in denen sich alles um Hunde dreht

Ein Museum für Ramen Nudeln. Gibt’s nicht? Gibt’s schon, in Japan! Genauso wie ein Museum für Toiletten in Indien. Spannender finden wir aber die Orte, an denen sich alles um Hunde und unsere Beziehung zu ihnen dreht. Wir haben für euch Hundemuseen in aller Welt gefunden.

Deutschland, Bayern, Passau

 

In Deutschland, genauer in Bayern, noch genauer in Passau, hat im Frühjahr 2018 das erste Museum rund um den Dackel eröffnet – und auf der ganzen Welt für begeisterte bis amüsierte Medienberichte gesorgt. Im Dackelmuseum Kleine Residenz warten auf die Fans der Kult-Hunderasse mehr als 4.500 abgefahrene Ausstellungsstücke. Besucherhunde dürfen mit in die Ausstellung. Hier geht’s zur Website des Dackelmuseums.

Das Dackelmuseum ist bestimmt einen Besuch wert. In Europa und auf der ganzen Welt gibt es noch einige weitere spannende Museen über Hunde.

England, Grafschaft Kent, Leeds

In dem schönen Wasserschloss Leeds Castle im Südosten von England ist das einzige Hundehalsbandmuseum der Welt zu Hause. Ausgestellt sind mehr als 130 Halsbänder. Die Sammlung umfasst Stücke aus fünf Jahrhunderten!

Das älteste Halsband stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Es wurde von einem spanischen Hütehund zum Schutz gegen Wölfe und Bären getragen. Zur Website des Hundehalsbandmuseums in Leeds.

Schweiz, Kanton Wallis, Martigny

In der Schweiz widmet sich das Barryland – Musée et Chiens du Saint-Bernard ganz dem Bernhardiner. Gegründet wurde es im Jahr 2006. In dem Museum können Besucher Hunde der Rasse live und hautnah erleben und mehr über deren Geschichte erfahren. Auf 500 Quadratmetern einen besonderen Bereich, in dem die Besucher bei Spielen Spaß haben und lernen können. Mehr über das Museum und die Bernhardiner erfährst du auf der offiziellen Website.

 

 

Italien, Kampanien, Mondragone

Das Foof in der italienischen Provinz Caserta ist eine Mischung aus Park und Museum. Es versteht sich als interaktiver Raum, in dem die Besucher mehr über den besten Freund des Menschen erfahren können.

Das Museum möchte die Idee des Zwingers auf einer großen Fläche modern und neu interpretieren. Die Besucher können 40 verschiedene Hunderassen live erleben. Zudem bietet Foof Streunerhunden ein Zuhause und ermöglicht deren Vermittlung. Hier geht’s zur Website des Museums Foof.

Japan, Präfektur Akita, Odate

Der wohl bekannteste Akita Inu ist Hachiko. Über den Rüden, der selbst nach dem Tod seines Besitzers jeden Tag am Bahnhof auf dessen Rückkehr wartete, wurden schon einige Filme gedreht. Die Rasse Akita Inu stammt aus Japan und gilt dort als ein Nationalschatz. Die Gesellschaft für die Bewahrung des Akitas hat zu Ehren der Rasse ein Museum gegründet.

 

Das Akitainu Hozonkai befindet sich in der Region Japans, aus der die Rasse stammt. Wenn du also irgendwann einmal in dieser Region Japans unterwegs bist und dich für den Akita Inu interessierst, könnte dieses Museum eine tolle Adresse für dich sein. Hier geht’s zur Website des Akita Museums.

Museen über Hunde in den USA

In den USA gibt’s gleich mehrere Museen, die sich Hunden widmen. Manche davon gehen generell auf Hunde und deren Beziehung zu uns Menschen ein. Andere sind in ihrem Fokus schon etwas spezieller.

USA, Tennessee, Grand Junction

Im National Bird Dog Museum und National Retriever Museum liegt der Fokus ganz auf Retrievern sowie anderen Jagdhunden. Mehr als 100 Jahre Sport- und Jagdgeschichte und Interessantes zu mehr als 40 Jagdhunderassen werden dort aufbereitet. Die beiden Museen der Bird Dog Foundation, Inc. befinden sich etwa eine Stunde östlich von Memphis. Hier geht’s zur Website der Bird Dog Foundation.

USA, Massachusetts, North Adams

Im Museum of Dog in den USA gibt es für die Besucher Gemälde, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und einzigartige Gegenstände zu sehen. Es ist seit März 2018 geöffnet.

„Das Museum wird Hunden und der Freude, die sie in unser Leben bringen, Anerkennung zeigen“ sagt der Gründer und Eigentümer des Museums, David York. Hier geht’s zur Website des Museum of Dog.

USA, Missouri, Queeny Park

Der Name dieses Museums unterscheidet sich nur ein bisschen von dem oben, befindet sich aber in einem anderen US-Bundesstaat: Das Museum of the Dog findest du in Missouri. Im Jahr 1985 öffnete das Museum als „The Dog Museum“ seine Pforten. Im Jahr 1995 bekam es aufgrund der Verbindung mit dem American Kennel Club, dem US-amerikanischen Pendant zum VDH, den neuen Namen The American Kennel Club Museum of the Dog.

Auf mehr als 1.300 Quadratmetern sind Zeichnungen, Drucke, Bronzen und vieles mehr ausgestellt. Hier geht’s zur Website des Museum of the Dog.

USA, New York, New York

Die William Secord Gallery hat sich auf den Verkauf von Hunde- und Tiergemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert spezialisiert. Einige zeitgenössische Künstler sind ebenfalls zu sehen. In die Galerie kommst du nur nach Terminvereinbarung. Aber online kannst du den ganzen Bestand direkt nach deiner Lieblingsrasse oder Lieblingskünslern durchsuchen. Hier geht’s zum Online-Auftritt der William Secord Gallery

USA, online

Die USA sind ja für ihre teils exzentrischen Ansichten und Interessen bekannt. Da passt ein Museum über die Haustiere der US-Präsidenten doch ganz gut dazu. Im Presidential Pet Museum kannst du alles über die vielen Tiere der Männer erfahren, die über die Jahrhunderte die wichtigste Stelle im Land bekleidet haben. Dazu gehören natürlich auch Hunde. Und viele der Präsidenten hatten im Laufe ihrer Amtszeit eine erstaunliche Menge davon.

Das Museum wird nicht von der US-Regierung unterstützt oder verantwortet. Vielmehr wurde es von der begeisterten Bürgerin Claire McClean im Jahr 1999 gegründet. Mittlerweile hat sie die Leitung abgegeben. Momentan öffnet das Museum auf Anfrage. Online kannst du aber auch allerlei interessante Infos erfahren: www.presidentialpetmuseum.com.

Online stöbern: Hunde – Kunst – Museen

Auf einigen Online-Auftritten größerer Museen sind eigene Seiten zu finden, die sich Kunstwerken mit Hunden widmen. Du kannst zum Beispiel auf dieser Website des spanischen Museums El Prado aus Madrid Hunde in der Kunst bewundern.

Das Smithsonian Museum in Washington hat ebenfalls einige spannende Ausstellungsstücke zum Thema Hund in seinen Sammlungen. Eine Übersicht davon findest du online.

Das Cleveland Museum of Natural History hat in seiner Sears Hall of Human Ecology dem Körper des Schlittenhundes Balto einen Platz gewidmet. Der Rüde war als Anführer des Schlittens daran beteiligt, das rettende Serum in das entlegene Nome zu bringen. Dort war die Diptherie ausgebrochen. Balto und die anderen Hunde legten im Jahr 1925 eine Distanz von 674 Meilen (das sind mehr als 1.000 Kilometer!) in 127,5 Stunden (etwas mehr als 5 Tage) zurück.

 

 

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