Schützt Eure Hunde vor dem sicheren Tod

Am 28. September ist Welttollwuttag. Er ist dazu da, Erfolge zu feiern, die im Kampf gegen das Virus gelungen sind. Zweitens macht der Tag darauf aufmerksam, wie viel noch zu tun ist.

Foto: luckybusiness/AdobeStock

 

Deutschland ist zwar seit 2008 offiziell frei von Tollwut, aber das bedeutet nicht, dass das Virus nicht zurückkehren könnte. In vielen Ländern auf der ganzen Erde sterben jeden Tag Hunde und Menschen an Tollwut. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes Jahr 59.000 Menschen der Seuche zum Opfer fallen. 4 von 10 Toten sind jünger als 15 Jahre.

Einmal ausgebrochen, gibt es keine Rettung mehr

Übertragen wird das Virus vom Tier auf den Menschen vor allem, wenn infizierte Hunde zubeißen. Aggressivität und Beißsucht gehören zu den Symptomen der Tollwut. Nachdem die Krankheit einmal ausgebrochen ist, kann das betroffene Tier nicht mehr gerettet werden.

Darum ist es wichtig, dass so viele Hunde wie möglich gegen Tollwut geimpft werden. Organisationen wie die Welttierschutzgesellschaft  helfen dabei. Sie sind dabei auch auf Spenden angewiesen.

Obwohl es die Tollwut in Deutschland nicht mehr gibt, sollten wir unsere Hunde und Katzen gegen das Virus impfen lassen. Denn Hunde, die aus Ländern zu uns kommen, in denen Tollwut noch vorkommt, könnten sie wieder einschleppen. Falls auch nur der Verdacht besteht, dass ein Tier mit Tollwut infiziert sein könnte, muss es getötet werden.

Ist ein Mensch mit einem Tier in Kontakt gekommen ist, dass unter Verdacht steht, Tollwut zu haben, lässt sich sein Leben nur durch eine sofortige Impfung retten. Diese heißt Postexpositionsprophylaxe, kurz PEP ( post = nach, Exposition = ausgesetzt sein).

Eine Impfung ist Pflicht, wenn Ihr mit Eurem Liebling verreisen wollt: Im europäischen Reiseverkehr ist diese Impfung bei Hund, Katze und Frettchen vorgeschrieben und wird über den EU-Heimtierausweis dokumentiert“, sagt Dr. Uwe Tiedemann. Er ist der Präsident der Bundestierärztekammer.

Egal ob Ihr mit Eurem Hund verreist oder nicht, lasst ihn regelmäßig impfen. So schützt Ihr ihn und helft dabei mit, dass Deutschland tollwutfrei bleibt.

Teilt den Artikel mit Euren Freunden!

Klickt einfach auf "Gefällt mir" und teilt den Artikel auf Facebook, damit mehr Hundefreunde über unterschiedliche Wirkungen  von Antiparasitenmitteln erfahren:

Bewertung des Beitrages (0 Bewertungen)