Putins Hund wird überwacht

„Koni“ trägt ein Satelliten-Halsband

So kann es gehen, wenn man als Hund beim mächtigsten Mann Russlands landet: Wladimir Putins Labrador-Dame Koni muss sich seit Kurzem mit einem Sender-Halsband abfinden, das über einen Satelliten geortet werden kann. An Flucht oder längere Abenteuer-Touren ist da natürlich nicht mehr zu denken.

 

Wer über die Geheimdienst-Vergangenheit des russischen Ministerpräsidenten weiß, wird sich über die „Überwachung“ des eigenen Vierbeiners allerdings kaum wundern. Und natürlich benutzt Putin nicht irgendein herkömmliches System, sondern das neu entwickelte russische Satelliten-Navigationssystem Glonass.

 

Laut BILD saß Putin in größerer Experten-Runde zusammen, um über das noch nicht perfekt funktionierende System zu fachsimpeln, als ihm auf Nachfrage ein fertiges Sender-Halsband für seine Koni überreicht wurde. Neben dem Militär und einigen Privatleuten, benutzt nun also auch eine Labrador-Hündin das russische Konkurrenzsystem zur US-amerikanischen Variante GPS.

 

Was Koni darüber denkt, konnte BILD indes nicht abschließend ermitteln. Während Putins Stellvertreter Sergej Iwanow eine gewisse Traurigkeit im Hundeblick entdeckt haben will, habe Putin selbst beschieden: „Sie wedelt mit dem Schwanz. Das heißt, sie mag es.“ (gh)

 

Stadthunde-Panorama 21.Oktober 2008

 

 

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