Tierhandlung bleibt hart

Kein neuer "Baby-Hund" für Paris Hilton

Los Angeles – Das nennt man wohl verantwortungsvoll verkaufen: Wie die "New York Post" in ihrer Rubrik "Page Six" jüngst vermeldete, weigerten sich die Angestellten einer Tierhandlung in Los Angeles, der Hotelerbin und Party-Prinzessin Paris Hilton einen kleinen Yorkshire-Terrier zu veräußern. Der Grund: Paris hat ihr tolles Tierfreundinnen-Image längst eingebüßt.

 

Da war Paris Hilton aber angefressen: Wie ein Augenzeuge gegenüber der Ostküsten-Gazette aussagte, reagierte die Society-Blondine äußerst ungehalten auf die Abfuhr. Unter dem Ausruf: "Ich liebe meine Baby-Hunde, ich will mein Baby", stürmte Paris schließlich aus dem Laden.

 

Kein Verkauf an "Affekt-Shopper"

 

Dass man Tiere nicht wie Klamotten "einshoppen" gehen kann, dürfte durch den gescheiterten Hundekauf auch der einst als Tierschützerin bekannten Paris Hilton klar geworden sein. Ihr guter Ruf in Sachen Tierliebe hatte zuletzt stark gelitten - unter anderem soll sie ein kleines Kätzchen bei Ihrem Tierarzt vergessen und es erst Wochen später wieder abgeholt haben.

 

Den Tiergeschäft-Angestellten in Los Angeles gebührt derweil ein großes Lob. Statt auf den schnellen Promi-Dollar zu schielen, handelten sie laut eigener Aussage nach dem Motto: "Kein Verkauf an Kunden, die nur aus einer Laune heraus ein Tier anschaffen wollen." (gh) 

 

Stadthunde-Panorama - 03. Juli 2008 

 

 

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