New York - Flugreisen bedeuten Hundestress: Bei Jennifer Lopez Schäferhund "Floyd" führte dies vor gut zwei Jahren dazu, dass er nach einer Stewardess schnappte und diese am Bein erwischte. Nun sieht sich die Sängerin und Schauspielerin einer Millionenklage gegenüber. Die Schadenersatzforderung der damaligen Airline-Angestellten beläuft sich auf satte 3,2 Millionen Euro.
Dass "Floyd" damals überhaupt in den Passagierraum durfte, lag daran, dass die Lopez selbstverständlich nicht in der Holzklasse sondern im Privatjet nach Los Angeles jettete. Trotz genauer Instruktionen in Richtung der betroffenen Flugbegleiterin Lisa Wilson (40) schien sich während des Fluges keine rechte Harmonie aufzubauen. Denn nach einiger Zeit attackierte "Floyd" die Service-Dame, biss in ihr Bein und brachte sie zu Fall.
Biss führt angeblich zu Arbeitsunfähigkeit
Auf Biss folgte also Sturz, auf den Sturz folgte eine Rücken-Operation - am Ende heißt es nun von Seiten der Klägerin: "Ich kann nicht mehr arbeiten." Der Vorwurf in Richtung Pop- und Kino-Star Jennifer Lopez dürfte bei Hundekennern jedoch für Kopfschütteln sorgen: "Jennifer Lopez kannte die bösartige Veranlagung ihres Hundes oder hätte sie kennen müssen."
Nun muss ein Bezirksgericht von Brooklyn, New York, über die Millionenklage entscheiden - bei einer Verurteilung dürfte der Hunde-Biss als einer der teuersten in die Geschichtsbücher eingehen. Teure Privatflüge wird sich J.Lo jedoch weiter leisten können: Ihr Vermögen wird auf weit mehr als 60 Millionen Euro geschätzt. (gh)
Stadthunde-Panorama - 01. Juli 2008
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