Der Schein trügt: In dem Salonlöwen Lupold, der immer aussieht, als käme er gerade vom Catwalk, schlägt das Herz eines echten Abenteuer-Collies. So zögerte er nur wenige Augenblicke, bis er die brandgefährliche Brücke überquerte, die in schwindelerregenden Höhen über einen reissenden Gebirgsfluss führte - ein echter Held!
Unser Redaktionshund Lupold, wie immer frisch geföhnt und gestylt, kam am Wochenende zu dem Schluss, dass Hunde-Partys ohnehin nichts für ihn sind, und machte sich auf die Suche nach grenzerweiternden Erfahrungen in der Wildnis.
Die bot sich ihm dann auch prompt auf seiner Dogtrekking-Tour:
Die löchrige, morsche Holzbrücke schwang sich wahrhaft halsbrecherisch über den mindestens 50 cm tiefen Abgrund.
Doch wozu hat der furchtlose Lupold, der höchstens vor leeren Kunststoff-Flaschen erschrickt, die er selbst umgewedelt hat, in der Welpengruppe verschiedene Untergründe kennengelernt? Und so kraxelten er und seine wackeren Kameraden todesverachtend über die holzgewordene Herausforderung.
Auf die Idee, den mindestens 20cm tiefen und wahnsinnig nassen Bach zu durchqueren, kam Lupold nicht - und das aus gutem Grund! Er weiß nämlich noch von der letzten Dogtrekking-Tour, wie schlecht das für's Styling ist...


