Da prustete Frauchen vor Schreck doch fast den morgendlichen Kaffee über die Zeitung! Schwarz auf weiß stand dort: "Hund Poldi sorgte für Sperrung der A 52 Richtung Düsseldorf!" Das Brötchen fiel klatschend auf den Küchentisch - wo ist Lupold?!
Immerhin war Frauchen mit Lupold, genannt Poldi, gestern noch im Wald direkt an der A 52 spazieren. Aber soweit sie sich erinnern konnte, hatte sie ihn durchaus wieder mit zurück genommen.
Tatsache - Redaktionshund Lupold döste noch selig auf seinem Platz und sabberte dabei verträumte kleine Pfützchen auf den Boden.
Führt Redaktionshund Lupold ein Doppelleben?
Sollte der unschuldig wirkende Lupold etwa ein geheimnisvolles Doppelleben führen und heimlich als Geisterhund über deutsche Autobahnen stromern?

Ein zweiter Blick in die Zeitung brachte Klarheit: Besagter Poldi, der bereits von der hundefreundlichen Polizei bei seiner Familie in Korschenbroich abgeliefert worden war, war ein kleiner Rauhaardackel-Mischling, der etwas verdattert und recht unglücklich in die Kamera des Zeitungsfotografen äugelte.
Redaktionshund Lupold hätte Eindruck hinterlassen
Im Nachhinein war dann auch Frauchen klar - Redaktionshund Lupold hätte sich werbewirksamer verkauft und Eindruck hinterlassen. Der arme Poldi hingegen hinterließ im Streifenwagen nur eines - ein Häufchen...
Link zum Blog: Poldi blockiert Autobahn


