Stadthunde-Blog 21.02.2009

Geburtstagskuchen auf Abwegen

Geburtstag in der Stadthunde-Redaktion – da darf ein konditorisches Kunstwerk nicht fehlen! Der Anblick der Torte löste bei Redaktions-Zuwachs Ruby bereits den klassischen Pawlow`schen Reflex aus: „Rascheln = könnte lecker sein = Speichelfluss!“.

Als gewievter Aussie begann Ruby dann erst einmal eine unschuldsvolle Pirsch um das Objekt seiner Begierde. Auf ein strenges „Nein“ von Frauchen trollte der wohlerzogene Hund sich aber selbstverständlich wieder auf seinen Platz.

 

Dort blieb er – und wartete. Die Gelegenheit bot sich endlich, als Frauchen in der Küche Kaffee-Nachschub besorgte.  Beim Einschenken drangen  unmisserverständliche Schmatzlaute an ihr Ohr: Der Rub-Hund war von seinen Gelüsten vollends überwältig worden und das Ergebnis war das reinste Kuchen-Massaker.

 

Die folgende Moralpredigt quittierte Ruby mit einem unnachahmlichen Unschuldsblick aus engelhaften Hundeaugen: „Aber ich? Ich habe doch nichts gemacht!“ Daraufhin waren sich schnell alle einig, wer der eigentlich Schuldige war: Das Geburtstagskind! Denn das hat sein Kuchen einfach nicht ausreichend bewacht!



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