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Aufreger der Woche - 30.04.2010

Hund tötet Baby – Hunde im Kreuzfeuer der Medien

Hund wird zum „Killer-Husky“ gebrandmarkt

 

Bingo sitzt ruhig in seinem Tierheimzwinger und ahnt nichts davon, welche Schlacht sich die Medien um ihn und seine Artgenossen liefern. Denn Bingo hat ein Kind getötet. Ein furchtbares Unglück, das zu einem zweifelhaften Medienrummel um unsere Hunde führt.

 

Nichts auf dieser Welt ist nur gut, ohne dabei auch die Möglichkeit zum Schlechten in sich zu tragen. Wir Menschen sind zu großen, selbstlosen Taten fähig, doch auch zu unsagbarer Grausamkeit. Autos bringen uns zu lange vermissten Menschen, die in weiter Ferne wohnen, und kosten doch jährlich viele Tausend Menschen das Leben. Die wissenschaftliche Forschung bescherte uns lebensrettende Medikamente, aber auch Splitterbomben und Massenvernichtungswaffen.

 

Nicht anders ist es bei unseren Hunden: Sie sind uns stets ein treuer Freund und Begleiter, unterstützen uns tagtäglich als Therapiehunde, Diensthunde, Drogenspürhunde, retten das Leben von Menschen als Rettungshunde. Doch manchmal verletzen sie auch Menschen, oder, wie im tragischen Fall der kleinen Emily, töten sogar ein Kind. Etwas derartiges geschieht selten, aber es ist umso trauriger, wenn es passiert.

 

Hund tötet Baby: Bingo wird als ruhig und unauffällig beschrieben

 

Mit großer Bestürzung haben wir von dem Unglück von Cottbus erfahren. Die acht Wochen alte Emily lag in ihrem Kinderwagen, ihre Eltern ließen sie kurz unbeaufsichtigt. Als sie zurück kamen, war der Kinderwagen umgestoßen und Bingo, der Husky-Schäferhund-Mix der Familie, hatte das Kind mit mehreren Bissen am Kopf schwer verletzt. Emily starb im Krankenhaus. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen des Mädchens.

 

Bingo sitzt nun im Tierheim, er wird als unauffällig und ruhig beschrieben. Er weiß nicht, was er getan hat, und er ahnt nicht, dass er und seine Artgenossen nun im Kreuzfeuer der Medien stehen. Begeht ein Mensch ein Verbrechen, wird nach seinen Motiven gefragt. Kommen Menschen bei Verkehrsunfällen zu Schaden, wird darüber diskutiert, wie man Autos sicherer und Menschen zu besseren Verkehrsteilnehmern machen kann. Beißt jedoch ein Hund zu, fragen nur wenige nach dem „Warum“. Sicher ist, dass Bingo keine heimlichen Pläne geschmiedet hatte, das „beneidete“ Baby der Familie in einem unbeobachteten Augenblick aus dem Weg zu räumen oder in einem mysteriösen Anfall von unerklärlichem Wahnsinn heraus gehandelt hat.

 

Hund tötet Baby: Das künftige Verhältnis zwischen Kindern und Hunden

 

Was Bingo wirklich zu der schrecklichen Tat getrieben hat, dass man Kinder und Hunde niemals ohne Aufsicht lassen sollte  – das interessiert vielerorts gar nicht. Statt dessen greift man tief in den Topf mit anschaulichen Begriffen wie „zerfleischen“ und „zerfetzen“ und aus Bingo wird im Handumdrehen der „Killer-Husky“ von Cottbus. Da grenzt es fast an ein Wunder, dass sich vor den Toren des Tierheims in Cottbus noch kein Mistgabeln-schwenkender Lynch-Mob versammelt hat.

 

Ob Emilys Familie damit gedient ist, scheint fraglich, und auch dem künftigen Verhältnis zwischen Kindern und Hunden – die in unserem Land und überall auf der Welt nun einmal zusammen leben – ist damit wohl eher weniger geholfen. Bestes Beispiel: die Berichterstattungen über die neuesten „Hunde-Attacken auf Kinder“, die vom Tenor her fast vermuten lassen, es handle sich um eine Angriffs-Serie von feindlichen Aliens.

 

Hunde-Hysterie in den Medien

 

In einem Bericht ist die Rede von Kindern, die sich in wilder Flucht gerade noch vor einem Hund retten konnten, eines wurde dabei von dem Hund ins Gesäß gebissen. Was hatte der Hund eigentlich zuvor getan? Er war auf die spielenden Kinder zugekommen – mehr nicht. In einem anderen Bericht "rettet" ein Mann Kinder vor einem Hund, dessen einziges Vergehen es ebenfalls war, auf fußballspielende Kinder zuzulaufen. Auf die vergleichsweise langweilige, dafür aber recht naheliegende Erklärungsmöglichkeit, dass der Hund einfach nur am Ball interessiert gewesen sein könnte, kommt man nicht. Die Medien unterstellen ihm ohne Zögern die düstersten Absichten, wieder fliehen Kinder in Panik. 

 

Und niemand sagt diesen Kindern, dass sie damit den größten Fehler überhaupt begehen und den Jagdtrieb des - vielleicht vorher völlig friedlichen - Hundes reizen, dass ein Hund grundsätzlich immer schneller ist als sie. Niemand sagt ihnen, wie sie sich in einer möglicherweise heiklen Situation richtig verhalten. Wenn die Hunde-Hysterie nun dazu führt, dass Kinder in atemloser Flucht vor jedem Hund davon stürmen, dürfen wir uns bei solcher Berichterstattung herzlich bedanken.

 

Denn sie macht im Handumdrehen alle konstruktive Arbeit von Menschen zunichte, die sich wirklich darum bemühen, Kindern ein gefahrenloses Zusammenleben mit Hunden zu ermöglichen - beispielsweise durch Schulhunde- und Kindergartenhunde-Projekte, durch Bücher, durch Kind-und-Hund-Kurse in Hundeschulen. Dort wird den Kindern die notwendige Kompetenz vermittelt, Konfliktsituationen mit Hunden gar nicht erst entstehen zu lassen - und im Fall des Falles unbeschadet lösen zu können.

 

Die Kombination Hund und Kind birgt von Natur aus bestimmte Risiken, die wir ernst nehmen müssen. Die Hunde-Hysterie der Medien verschärft die Situation jedoch, statt sie irgendwie zu verbessern. Sie verhärtet die Fronten und schürt die Emotionen, doch sie zeigt keine Lösungswege auf.

 

Hund tötet Baby: Verstehen und Aufklären

 

Wir setzen statt dessen auf Aufklärung und befinden uns aktuell im Dialog mit namhaften Hunde-Experten, um den tragischen Unglücksfall von Cottbus besser verstehen zu können. Demnächst findet Ihr auf Stadthunde.com mehr zum Thema.

 

Ab sofort startet außerdem unsere Serie „Hund und Kind“, die hoffentlich einen konstruktiven Beitrag für ein harmonisches Miteinander von Kindern und Hunden leisten kann – denn unserer Meinung nach ist Wissen und Verständnis der beste Schutz vor tragischen Unfällen und nicht mehr wieder gut zu machenden Übergriffen.

 

Hunde unter Generalverdacht

 

Es ist fast zu befürchten, dass nach dem Unglück von Cottbus in Deutschland auch Huskys und Schäferhunde unter Generalverdacht gestellt werden. In Alaska würde sich den Menschen bei dem Begriff „Killer-Husky“ sicherlich die Haare sträuben, denn immerhin verdankt hier eine gesamte Stadt ihr Überleben dem tapferen Einsatz der Schlittenhunde des berühmten Great Race of Mercy.

Und just in dieser Woche rettete ein Schäferhund das Haus seines Herrn vor einem verheerenden Brand. Zum Abschluss möchten wir deshalb als Gegengewicht zum Hagel der negativen Berichte weitere positive Beispiele anführen, die zeigen, dass es durchaus auch viele Menschen gibt, die Hunden ihr Leben verdanken:

 

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