Bingo sitzt ruhig in seinem Tierheimzwinger und ahnt nichts davon, welche Schlacht sich die Medien um ihn und seine Artgenossen liefern. Denn Bingo hat ein Kind getötet. Ein furchtbares Unglück, das zu einem zweifelhaften Medienrummel um unsere Hunde führt.

Nichts auf dieser Welt ist nur gut, ohne dabei auch die Möglichkeit zum Schlechten in sich zu tragen. Wir Menschen sind zu großen, selbstlosen Taten fähig, doch auch zu unsagbarer Grausamkeit. Autos bringen uns zu lange vermissten Menschen, die in weiter Ferne wohnen, und kosten doch jährlich viele Tausend Menschen das Leben. Die wissenschaftliche Forschung bescherte uns lebensrettende Medikamente, aber auch Splitterbomben und Massenvernichtungswaffen.
Nicht anders ist es bei unseren Hunden: Sie sind uns stets ein treuer Freund und Begleiter, unterstützen uns tagtäglich als Therapiehunde, Diensthunde, Drogenspürhunde, retten das Leben von Menschen als Rettungshunde. Doch manchmal verletzen sie auch Menschen, oder, wie im tragischen Fall der kleinen Emily, töten sogar ein Kind. Etwas derartiges geschieht selten, aber es ist umso trauriger, wenn es passiert.
Hund tötet Baby: Bingo wird als ruhig und unauffällig beschrieben
Mit großer Bestürzung haben wir von dem Unglück von Cottbus erfahren. Die acht Wochen alte Emily lag in ihrem Kinderwagen, ihre Eltern ließen sie kurz unbeaufsichtigt. Als sie zurück kamen, war der Kinderwagen umgestoßen und Bingo, der Husky-Schäferhund-Mix der Familie, hatte das Kind mit mehreren Bissen am Kopf schwer verletzt. Emily starb im Krankenhaus. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen des Mädchens.
Bingo sitzt nun im Tierheim, er wird als unauffällig und ruhig beschrieben. Er weiß nicht, was er getan hat, und er ahnt nicht, dass er und seine Artgenossen nun im Kreuzfeuer der Medien stehen. Begeht ein Mensch ein Verbrechen, wird nach seinen Motiven gefragt. Kommen Menschen bei Verkehrsunfällen zu Schaden, wird darüber diskutiert, wie man Autos sicherer und Menschen zu besseren Verkehrsteilnehmern machen kann. Beißt jedoch ein Hund zu, fragen nur wenige nach dem „Warum“. Sicher ist, dass Bingo keine heimlichen Pläne geschmiedet hatte, das „beneidete“ Baby der Familie in einem unbeobachteten Augenblick aus dem Weg zu räumen oder in einem mysteriösen Anfall von unerklärlichem Wahnsinn heraus gehandelt hat.
Hund tötet Baby: Das künftige Verhältnis zwischen Kindern und Hunden

Was Bingo wirklich zu der schrecklichen Tat getrieben hat, dass man Kinder und Hunde niemals ohne Aufsicht lassen sollte – das interessiert vielerorts gar nicht. Statt dessen greift man tief in den Topf mit anschaulichen Begriffen wie „zerfleischen“ und „zerfetzen“ und aus Bingo wird im Handumdrehen der „Killer-Husky“ von Cottbus. Da grenzt es fast an ein Wunder, dass sich vor den Toren des Tierheims in Cottbus noch kein Mistgabeln-schwenkender Lynch-Mob versammelt hat.
Ob Emilys Familie damit gedient ist, scheint fraglich, und auch dem künftigen Verhältnis zwischen Kindern und Hunden – die in unserem Land und überall auf der Welt nun einmal zusammen leben – ist damit wohl eher weniger geholfen. Bestes Beispiel: die Berichterstattungen über die neuesten „Hunde-Attacken auf Kinder“, die vom Tenor her fast vermuten lassen, es handle sich um eine Angriffs-Serie von feindlichen Aliens.
Hunde-Hysterie in den Medien
In einem Bericht ist die Rede von Kindern, die sich in wilder Flucht gerade noch vor einem Hund retten konnten, eines wurde dabei von dem Hund ins Gesäß gebissen. Was hatte der Hund eigentlich zuvor getan? Er war auf die spielenden Kinder zugekommen – mehr nicht. In einem anderen Bericht "rettet" ein Mann Kinder vor einem Hund, dessen einziges Vergehen es ebenfalls war, auf fußballspielende Kinder zuzulaufen. Auf die vergleichsweise langweilige, dafür aber recht naheliegende Erklärungsmöglichkeit, dass der Hund einfach nur am Ball interessiert gewesen sein könnte, kommt man nicht. Die Medien unterstellen ihm ohne Zögern die düstersten Absichten, wieder fliehen Kinder in Panik.
Und niemand sagt diesen Kindern, dass sie damit den größten Fehler überhaupt begehen und den Jagdtrieb des - vielleicht vorher völlig friedlichen - Hundes reizen, dass ein Hund grundsätzlich immer schneller ist als sie. Niemand sagt ihnen, wie sie sich in einer möglicherweise heiklen Situation richtig verhalten. Wenn die Hunde-Hysterie nun dazu führt, dass Kinder in atemloser Flucht vor jedem Hund davon stürmen, dürfen wir uns bei solcher Berichterstattung herzlich bedanken.
Denn sie macht im Handumdrehen alle konstruktive Arbeit von Menschen zunichte, die sich wirklich darum bemühen, Kindern ein gefahrenloses Zusammenleben mit Hunden zu ermöglichen - beispielsweise durch Schulhunde- und Kindergartenhunde-Projekte, durch Bücher, durch Kind-und-Hund-Kurse in Hundeschulen. Dort wird den Kindern die notwendige Kompetenz vermittelt, Konfliktsituationen mit Hunden gar nicht erst entstehen zu lassen - und im Fall des Falles unbeschadet lösen zu können.
Die Kombination Hund und Kind birgt von Natur aus bestimmte Risiken, die wir ernst nehmen müssen. Die Hunde-Hysterie der Medien verschärft die Situation jedoch, statt sie irgendwie zu verbessern. Sie verhärtet die Fronten und schürt die Emotionen, doch sie zeigt keine Lösungswege auf.
Hund tötet Baby: Verstehen und Aufklären

Wir setzen statt dessen auf Aufklärung und befinden uns aktuell im Dialog mit namhaften Hunde-Experten, um den tragischen Unglücksfall von Cottbus besser verstehen zu können. Demnächst findet Ihr auf Stadthunde.com mehr zum Thema.
Ab sofort startet außerdem unsere Serie „Hund und Kind“, die hoffentlich einen konstruktiven Beitrag für ein harmonisches Miteinander von Kindern und Hunden leisten kann – denn unserer Meinung nach ist Wissen und Verständnis der beste Schutz vor tragischen Unfällen und nicht mehr wieder gut zu machenden Übergriffen.
Hunde unter Generalverdacht
Es ist fast zu befürchten, dass nach dem Unglück von Cottbus in Deutschland auch Huskys und Schäferhunde unter Generalverdacht gestellt werden. In Alaska würde sich den Menschen bei dem Begriff „Killer-Husky“ sicherlich die Haare sträuben, denn immerhin verdankt hier eine gesamte Stadt ihr Überleben dem tapferen Einsatz der Schlittenhunde des berühmten Great Race of Mercy.
Und just in dieser Woche rettete ein Schäferhund das Haus seines Herrn vor einem verheerenden Brand. Zum Abschluss möchten wir deshalb als Gegengewicht zum Hagel der negativen Berichte weitere positive Beispiele anführen, die zeigen, dass es durchaus auch viele Menschen gibt, die Hunden ihr Leben verdanken:



Kommentiere diesen Artikel (15 Kommentare)
sorry,ich habe in mein brief viele schreibfehler gemacht,ich hoffe das ihr mir entschuldigt,ich war sehr in rage.lg Diane
Auch ich war entsetz und sehr traurig über das was pasiert ist.Natürlich ist es für ein Eltern paar sehr schlimm so ein schreckliches erlebnis mit zu machen nüßen.Aber sind wir doch mal realistisch,Die Eltern haben in meine Auch ihren aufsichtspflicht total verletzt.Auch ich hatte wie Yvo klein war zwei enkelkinder bekommen,und habe aber NIE die kinder mit mein Yvo alleine gelassen,nicht mal für einen sekunde.Da Yvo in 1998 geb.wurde fing in 1999 die riesen hetztjagt los gegen alle sogenante kampfhunden.Und deswegen waren wir immer schon im visier der Menschen. Die ganze hetzerei im Zeitung wegen der Husky konnte ich nicht verstehen.Der Hund war schließlich nie böße aufgefallen.Wir wissen doch gar nicht was wirklich pasiert ist.Keiner hat es gesehen oder mitbekommen.Es ist immer leicht gesagt das der Hund schuld war und ein Bestie ist.Das wort kann ich auch nicht mehr hören.Wer sind denn die Bestie?????????????????? Ich hoffe das der Husky wieder einen gute platz bekommt ,und am beste nur ein Flottes älteres oder kinderloses ehepaar.Ich weiß nur al zu gut wie manche kinder hunde gegenüber verhalten.Natürlich von das Baby abgesehen. Ich musste oft meine zwei enkelkinder rügen weil sie mein Yvo ärgern wollte und ich wurde sehr böße dann und habe gesagt das sie weg bleiben müßen wenn sie nicht anständig sind gegenüber Yvo.Natürlich würde ich niemals mein Yvo mit Kinder alleine lassen schon aus angst das die was mit ihm machen und mein Hund für alle kinder versauen.Auch ich musste immer wieder hören was für ein Bestie mein Yvo ist und das solche Hunde verboten werden müßten.Mein Yvo hat in seine 12 jahr noch nie einen Hund oder ein mensch weh getan.Im gegenteil,er wurde schon dreimal von andere Hunde so attakiert das er zum TA musste.Die rechnung haben immer die andere Hundebesitzer übernommen und lobten mein (Gefährlicher) Yvo Weiter noch ein schöner und toller zeit mit euer Hundis.LG Diane und Yvo!
Mir tut die Familie schon leid... Aber man kann doch sein Baby nicht so ohne weiteres unbeaufsichtigt lassen. Die Menschen von den Medien sollen mal überlegen warum der Husky das getan hat, denn von selber aus tut ein Hund das nicht. Wie gesagt der Familie tut es mir leid, aber auch um den Husky, der wahrscheinlich nie wieder ein schönes Zuhause haben wird.
Zitat von Bruno: Und an dieser krankhaften Entwicklung sind zu einem enorm großen Teil die Ramschblätter wie Bild, BZ und Co schuld. ...Zit. Ende Hallo Bruno, Ich ziehe meine täglichen Infos auch nicht aus diesen Medien. Diese Blätter haben auch nicht das Ziel Menschen zu informieren. Und Schuld sind nicht die nur Blätter oder deren Macher, sondern die Menschen die sich auf diese Weise unterhalten zu lassen. Es ist doch sehr bequem, wenn man täglich seine \"Bildung\" in wenigen bebilderten Sätzen präsentiert bekommt, wer ist denn heute der Böse und für das Elend in dieser Republik verantwortlich?
Wo waren denn bitte die Aufsichtspersonen? Sicher haben die bald wieder ein Kind und wieder einen Hund... Schaut Euch mal in den Tierheimen um, wieviele Husky Mixe dort in der vergangenen Zeit - speziell nach dieser Tragödie - abgegeben wurden. Ich weiß persönlich durch Kontakte zum Tierheim von Zweien mit der Begründung : ich habe ein kleines Kind.... Ich predige ja immer Sachkunde für alle...!
Diese ganze Hetzmasche der Boulevardpresse ist eine reine Schweinerei. Ich habe mal eine kleine Geschichte zum Thema: Vor ca. einem Jahr lief ich mit meinen beiden Hunden und meinem Freund in Richtung meiner Haustür. Ich hielt die kleine Hündin und er den großen Rüden. Uns entgegen kam ein Mann mit seinen beiden Kindern und seiner Frau. Die Tochter sah die Hunde und freute sich. Darauf hin sagte der Vater zu ihr: \"Na, der kleine ist vielleicht süß, aber der große...\" Und darauf hin ich nur lachend: \" Ja genau, der große beißt Ihnen gleich die Nase ab...\" Worauf hin er antwortete: \" Ne, nicht die Nase. Der reißt mir gleich den ganzen Arm ab. Lesen Sie denn nicht die BZ (Berliner Schundblatt), da steht das doch immer drin.\" Darauf hin ich nur: \" Ne sorry, die BZ les ich definitiv nicht!\"... Da uns dies eindeutig zu dämlich war, gingen wir weiter zur Haustür und mein Freund ließ im Hausfluhr den Hund von der Leine. Dieser lief dann neugierig zur Tür zurück und stand nun in der offenen Tür und guckte einfach nur. Da flippte der Typ entgültig aus, von wegen : \" Jetzt wollen Sie den wohl auch noch auf uns hetzen, bin ich jetzt gezwungen mit meinen Kindern auf der Straße langzulaufen ???\" Also nimmt er wirklich seine Kinder und läuft mit denen lieber auf der Straße lang, anstatt an meinem harmlosen Hund vorbei... Jetzt frage ich mich doch wirklich, was gefährlicher ist. Den Kindern beizubringen auf die Straße zu rennen, oder an einem Hund vorbei zu laufen ...? Und an dieser krankhaften Entwicklung sind zu einem enorm großen Teil die Ramschblätter wie Bild, BZ und Co schuld. Egal um was es in irgendwelchen Berichten geht, es wird immer einer zum Sündenbock gemacht, mal sind es Hartz4-Empfänger, mal Ausländer und tja mal halt eben Hunde... Wenn es nach mir ginge sollte man diese faschistoiden Beiträge verbieten. Ich bin auch mit Hunden aufgewachsen und mir ist noch nie auch nur annähernd etwas passiert. Und zwar zu großen Teilen, weil ich bereits als Kind wusste wie man sich einem Hund gegenüber verhällt. Dieses arme Tier tut mir nun einfach nur leid, als dass ich ihm die Schuld an dem Kindestod geben würde.
Den Fall in Cottbus. Eltern dürfen Ihren Säugling und Kleinkinder nicht einfach - auch wenn es nur kurz ist - allein mit einem Hund lassen.Das könnte mitjedem Hund passieren.!!! Auch mit einem Dackel usw..denn alle Hunde haben Urinstinkte und Zähne....
Das Problem bei solchen Vorfällen ist nicht der Hund sondern der Mensch.Immer wieder wird der Fehler gemacht, Verhaltensweisen der Hunde zu vermenschlichen. Aber letzten Endes ist und bleibt der Hund ein Tier, dem ureigenste Wildinstinkte inne wohnen. Diese Instinkte brechen in bestimmten Situationen in unberechenbarer Weise durch, auch wenn der Hund sonst das liebste Tier unter Sonne ist. So wie der Mensch dies Instinkte zur Erziehung und Haltung des Hundes nutzt, können aber auch bestimmte Instinkte dazu führen das Der Hund dem Menschen schadet. Wir alle nutzen den Jagdtrieb des Hundes beim Spielen, Stöckchen oder Ball holen beruht auf diesen Trieb. Der Hund sieht in diesen Spielzeugen eine Beute - verfolgt diese und bringt Sie zur Strecke und bringt die Beute als erstes seinen Rudelchef, dem Menschen. Wie oft erleben wir aber auch, das es nicht möglich ist einem Hund etwas wegzunehmen. Er bewacht und verteidigt es als sein Eigentum. Genau so sind dem Hund Eigenschaften wie Eifersucht und Futterneid nicht fremd. Ich selbst erwische mich immer wieder dabei auch meine Hunde zu vermenschlichen und bin dann erschrocken wenn der Hund einfach nur reagiert wie es seine Urinstinkte es Ihm auftragen, z.B. wenn er sich wieder mal was fressbares aus der Küche geklaut hat. Aber daran ist nicht der Hund schuld, sondern ich - ich habe die Tür zur Küche aufgelassen. Killer Hunde gibt es nicht, sondern nur Menschen die Ihrem Hund die Möglichkeit gegeben haben, seine Instinkte auszuleben.
sorry, noch was vergessen : die BILD lese ich seit 2000 nicht mehr! und ich weiß auch WARUM! 2000 war die lhv !sie zerstören durch ihre \"berichterstattung\" nicht nur unsere hunde, sie tun es genau so bei menschen! schmutzpresse! nur leider gibt es viele dumme, die diesen dreck auch noch glauben........
keine frage....es ist grausam! aber...... WARUM ist dieser hund ausgerastet? so ganz ohne grund????? für mich nicht vorstellbar! haben die eltern das kind vorgezogen???? nach dem motto \"geh mal weg hier!\" der arme hund war nur noch staffage???? und ratet mal, WELCHE rasse, als \"böses \" beispiel wieder in den medien war??? der am. staff !!! ist doch klar!!!!! ich könnte schon wieder ko.......!!!!! das KANN mit JEDEM hund passieren! meiner unmaßgeblichen meinung nach sind die einzigen schuldigen die eltern! kind und hund...dazu gehört fingerspitzengefühl und viel liebe zu BEIDEN! ich spreche da aus erfahrung. mein 1. hund war ein boxer...kinderfeindlich......sie war 10 als mein sohn geboren wurde. mit viel liebe zu BEIDEN hat es sehr gut geklappt. mein 2. hund war ein engl. cockerspaniel......kinderfeindlich und bissig....sascha war 3 jahre, der cocker ca. 5. einmal kam es zum \"knall\" ! mein sohn nahm den futternapf weg, der cocker biss zu. aber , dank dickem overall, ist nix passiert. mein sohn schrie \"der kommt ins th\" ich sagte ihm \"gut, du kommst ins kinderheim, da hab ich meine ruhe\".....beide bekamen einen ordentlichen klapps auf den po...zum bobby \"du beisst mein kind nicht\" .....zu sascha \"und du ärgerst den bobby nicht\" ...beide standen in den ecken wie begossenen pudel........danach waren sie die besten freunde! man darf als kind-hund-mama nicht so empfindlich sein, und die schuld nicht nur beim hund suchen! kinder sind auch nicht ohne! man muss sie von anfang an hund-gerecht erziehen! mein sohn ist inzwischen fast 31.....er lebt immer noch......trotz 5 nicht gerade einfacher hunde. ich habe kind und hund immer gleich gehalten! IMMER! übrigens tue ich das noch heute :-) ! also, die hysterie ist absoluter schwachsinn! nur......was ich LEIDER fast täglich feststelle........ mütter reagieren auf hunde JEDER rasse mit übertriebener angst ! JEDER hund ist böse PUNKT ! und so werden diese armen kinder auch täglich erzogen! kann man dem kind nicht einfach sagen \"nicht einfach anfassen! erst den halter fragen. und dann mit den händchen nicht auf den kopf fassen! nur von unten!\" ????? ist das zuviel verlangt? was ist los mit den jungen müttern dieses landes???????? hunde sind die besten freunde der kinder! sie lernen sozialverhalten besser durch einen hund, als durch geschwister! also los, ab in die tierheime..........und nicht überängstlich sein! denn dann passiert genau das, was das thema dieses artikels ist! und das wollen wir doch nicht! friedliche co-exsistenz bei kind und hund! und keine dummen mütter.....
Wie entsetzlich! Doch auch denkwürdig.... Denn es ist doch wirklich sehr fragwürdig warum zu später Abendzeit ein 8.Wochen junges Baby allein mit Hund herumsteht und mir hegt sich der Verdacht daß man dort vlt. sogar daß Baby zum ruhen in der Nähe ( nicht sofort sichtbar!) abstellte. Grillparty! Also feuchtfröhliches, wohl auch etwas lauteres Geplänkel!? Daß man daher auch ev. nicht mitbekam was sich abspielte? Und das in Zeiten wo es Dinge wie Babybfon gibt? Ob das Baby nun schrie oder nur rumbrabbelte oder schlief....es passierte etwas sehr schreckliches. Der Hund wird beim weinen/ rumbrabbeln des Kindes vlt.am Kinderwagen hochgestiegen sein um mal zu gucken,und dadurch diesen zu Fall gebracht haben. Das Baby schreit und der Rest ist Geschichte.Der Hund wird dann, völlig überfordert mit einem schreienden Baby eine Art der Zurechtweisung oder vlt. sogar versucht haben daß Baby hochzuheben und damit mangels Feingefühl für ein solch zartes Geschöpf,tödlich verletzt haben.Das vermutte ich! Es ist wenig bekannt und die Ermittlungen laufen.... DEN HUND TRIFFT KEINE SCHULD!!! DAS BABY IST TOT! DIE ELTERN WERDEN EIN LEBEN LANG DARUNTER LEIDEN. Ich hoffe man wird alles klären und der Hund wird in eine gute verantwortungsbewußte Familie mit größeren Kid\'z/oder ohne vermittelt.Er soll ja ansonsten unauffällig sein. Doch wir werden davon bestimmt nichts mehr hören /lesen.Denn der eigentliche Reisser ist \"HUND BEISST KIND TOT.\" ! Es könnte durchaus sein daß dem Hund vermutlich nie die rassegerechte Erziehung, Beschäftigung/Auslastung sowie Rangordnung beigebracht wurde.Vlt. durfte er sogar nicht näher an das Baby ran? Muß aber nicht der Grund sein......es ist und bleibt ein Tier.Es ist ja nicht einmal bekannt ob die Story sich genauso abgespielt hat! Da kann man Mutmaßungen anstellen wie man will....Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Für viele ähnelt ein Hund heutzutage sowieso eher einem Accessoire welches man halt so mitführt und ansonsten \"abstellt/legt\" und daher wenig bis garnicht fördert.Und wenn ein Hund dann verhaltenauffällig wird bekommt der Halter es eh\' nicht mit. Dies sehe ich heute sehr oft......nur G.s.D. nicht mit solch schlimmen Ende wie her :-( Paßt bitte alle auf eure Hunde und Kinder auf! Auch heute wissen viele nicht einen Hund ernst zu nehmen und ihm seinen Freiraum ( z.Bsp.Körbchen zum zurückziehen ect.) zu lassen sowie auch Tabu-Grenzen aufzuerlegen! Da sind Mißverständnisse vorprogrammiert! Übrigenz, mit Bild würde ich nicht einmal Hundekot aufheben!!!
Klar ist jetzt Bingo der Böse,aber die Frage ist doch, warum war das Baby um die Uhrzeit wie berichtet wurde , Abends 22 Uhr, noch nicht in seinem Bettchen ??? Und dann , haben die Eltern auch Ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt, niemand weiß genaueres.Ich kann nicht glauben, das wie in den Medien genannt wurde, das der Hund absichtlich als keiner mit draußen war den Kinderwagen umgestoßen hat und dann den tödlichen Biss verübt haben soll !!! Gerade wenn sich ein Baby ankündigt, und es dann auch zuhause ist, sollte man den Hund , wenn er schon vor dem Kind da war, nicht zu sehr von Baby fern halten, schließlich ist auch ein Haustier welcher Gattung auch immer ein Familienmitglied. Ich hoffe sehr , das er nicht eingeschläfert wird.
In einer Familie haben alle für jeden (und ein Hund gehört zur Familie) Verantwortung. Gegenüber dem Kind, aber auch gegenüber dem Hund. Ein Kind darf viel - meist sogar zu viel. Der Familienhund macht auch so manches, was ein Hund nicht machen sollte. Aber was soll\'s. Man selbst tut auch oft was man will. Trotzdem bleibt die Verantwortung. Man sorgt sich um jeden in der Familie. Um ein KInd, genauso aber auch um den Hund, den man auch unbedingt wollte. Bei manchen gehört ein Hund zum \"Familien-Komplett-Bild\". Sieht ja so harmonisch aus, so nett und lieb. Das Kind darf aber niemals den Hund \"missbrauchen\". Respekt gehört jedem Lebewesen. Und hier liegt die Verantworung bei den Erwachsenen. Ein verantwortungsvoller Mensch kümmert sich um die Verbindung zwischen Kind und Hund. Er erklärt beiden wie sie sich gegenüber zu verhalten haben. Nicht nur der Hund hört \"Pfui\", nein, auch das Kind muss es erklärt bekommen, dass man dem Hund nicht das Fell ausupft, den Finger in die Augen steckt, die Ohren zieht usw. Passieren wird es, man kann so schnell nicht mal schauen, aber es kommt dann auch das Gespräch mit der Erklärung. Und wieder liegt die Verantwortung bei den \"Großen\", die, die beides wollten, das Kind und den Hund. Am Anschaffungstag des Hundes übernimmt man die Verantwortung für sein Leben und das Leben in seiner Familie. Wir sind seine Freunde, seine Familie uns somit sein Rudel. Er nimmt uns ernst, er liebt uns und hat Verantworung uns gebenüber. Er bringt Freude und nicht Leid. Es ist traurig, dass dies passierte, aber nur nach Schlagzeilen urteile ich nicht über den Hund. Hier liegt nicht die Ursache. Die \"Großen\" haben was falsch gemacht, was genau, kann ich nicht sagen. Die können es sich jetzt nicht erklären wie dies nur passieren konnte. Es ist die Verantwortung der \"Großen\" dies zu hinterfragen. Und nicht die der Medien und derer die vielleicht sich schon so etwas dachten oder gar kommen haben sehen. Danach sind alle schlau und sahen es kommen. Geben Antworten auf Fragen, die vorher nie gestellt wurden. Die keinen interessierten und die keiner hören wollte. Ich kann nur sagen, ich kenne meine Hunde gut, passe aber immer auf. Ich vertraue ihnen, fordere aber beide Seiten (immer wieder) auf sich mit Respepkt zu begegnen. Alles hat Grenzen, und die zeige ich nicht nur dem Hund, sondern auch dem \"Kleinen\". Dies auch sehr häufig von Kindern der Nachbarn, die keinen Hund oder ein anderes Haustier haben. Neugierig sind sie alle, wollen schon streicheln usw., aber es fehlt einfach die \"richtige\" Art wie man es machen sollte. Und hier erkläre ich beiden Lebewesen-Seiten (Hunde: Lotti und Tommy brav sein, ist okay) und Klein X langsam und vorsichtig streicheln, die Hand öffnen, nicht in die Augen langen usw. Es ist nicht einfach, aber dafür bin ich ja da. Für die Hunde bin ich da und passe auf, dass die es auch mögen und auf die Kleinen, dass die es nicht \"übertreiben\". Ich trage in der Kontaktzeit die Verantwortung. Ich trage immer die Verantwortung für meinen Hund, egal wann und wie. Für das Kind auch, egal wann und wie. Nur leider vermisse ich dies oft von den Erziehungsberechtigten, die reagieren nicht, wundern sich, wenn man als Hundebesitzer sagt - halt - stopp - es reicht - so nicht - lass das mal usw. Die sind dann oft beleidigt, das Klein-Liebling ein NEIN hört usw. Aber davon lasse ich mich nicht abbringen. Wenn ich merke es geht zu weit für meine beiden, dann sage ich es auch. Denn wie am Anfang gesagt, ich trage die Verantwortung für meine Hunde und die vertrauen auch mir und erwarten HILFE wenn dies notwendig ist.
Ja, so ist es dann immer, Schuld hat das Tier! Wie oft ist es schon passiert, dass Kinder hinter dem Zaun einen Hund mit z.B. Stöckern geärgert haben. Bis dann eines Tages die Gartenpforte nicht geschlossen war und eines der Kinder angegriffen und gebissen wurde! Schuld hat natürlich einzig und allein auch hier wieder das Tier! \"Was beißt es denn auch\"?! \"Es soll sich ja schließlich alles gefallen lassen\"!! Ich finde es bedauerlich, das erwachsene Mneschen nicht in der Lage sind den Kindern von klein auf bei zu bringen, das es sich bei Tieren um lebende und genau so fühlende Wesen handelt. Den Kindern ist kein Vorwurf zu machen, wenn diese klein, also nicht schon älter (jugendlich) sind. Das das Baby in Cottbus totgebissen wurde, ist zutiefst bedauerlich. M.E. nach ist aber der Fehler hier schon vorher gemacht worden, weil der Hund vielleicht mit dem \"neuen\" Familien(Rudel)mitglied keinen Kontakt haben durfte. Oder weil das Tier ganz einfach in den Hintergrund geschoben wurde. Da nun alle Aufmerksamkeit dem Kinde galt! Ich selbst kann mich an unseren großen \"bissigen\" schwarzen Schäferhund Dukki erinnern. Dieser stammte aus dem Tierheim und war, wie meine Eltern erzählten doch sehr schwierig mit Fremden. Ich war damals so etwa 4 Jahre alt und meine Eltern sagten mir immer ich solle ganz lieb zu dem Hund sein, da er nicht sicher sei. Seltsamerweise konnte ich \"alles\" mit diesem Hund machen, ohne das dieser mir auch nur ein Haar krümmte! Mit \"alles\" machen meine ich neben streicheln auch umarmen und spielen! Meine Eltern hatten mir von klein auf das Zusammenleben mit Hund und Katze ermöglicht. Ich finde dies ganz wichtig. Zum Artikel sei gesagt, dass er mich sehr betroffen und wütend macht. Es wird nie nach einem Motiv oder Hintergrund gefragt, wenn ein Hund so oder ähnlich reagiert! Denn ein Mensch denkt, er sei die einzige fühlende Existenz auf Erden! Hätte Mutter oder Vater das Kind gefragt, was da vorher passiert sei, so hätte das Kind vielleicht aus Angst vor Strafe o.ä. nicht die Wahrheit gesagt. Sicher ist aber auch, dass wenn sich der Vorfall unter Geschwistern zugetragen hätte und eines der beiden Kinder dann verletzt worden wäre, wäre es wohl zu bezweifeln ob dann der Vater mit dem anderen Geschwisterteil zu einem Arzt gefahren wäre um es \"einschläfern\" zu lassen. Mit einem Tier geht das ganz leicht! Vielleicht hatte das Tier dort nie den Stellenwert, welche im Rudel immer festgelegt sein muß. Ich meine auch, dass es viele Menschen gibt, welche gar nicht die \"Reife\" für ein Tier besitzen. Mit tierischen Grüßen aus Berlin von Kosmo ( in ewigem Gedenken an Dich mein treuer Freund, gest.23.03.2010)
Vergleiche zu diesem schlimmen Ereignis und der Medienhysterie diesen Artikel: Einfach nur Traurig ! Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses.. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein.. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen.. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ... Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum. Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor. \"Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!\", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern. Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ... Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ... Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. \"Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!\", brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ... Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: \"HUND ZERFLEISCHT KIND!\" In den Artikeln wird es heißen: \"Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht...\" Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten. Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten. Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...