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Aufreger der Woche - 28.05.2010

Hunde-Debatte in Thüringen

Hunde töteten erneut ein Kind

 

Es war ein unsagbar tragisches Unglück – und für viele Medien ein gefundenes Fressen. In Thüringen tötete ein Rudel Hunde aus ungeklärter Ursache ein Kind. Nun liefern sich Hundehalter, Hundegegner, Kinderschützer, Politiker und Medien ein erbittertes Gefecht.

 

Was die vier Hunde dazu getrieben hat, das kleine Mädchen zu töten, werden wir nie erfahren. 'Sie müssen krank gewesen sein', ist für viele die einzige logische Erklärung eines so unfassbaren Unglücks, von Tollwut ist gar die Rede. Auch der Amts-Tierarzt sprach von einer krankheitsbedingten Verhaltensstörung, ließ  die Hunde noch vor Ort einschläfern.

 

Vier Hunde töteten gemeinschaftlich ein dreijähriges Kind, verletzten seine Großmutter schwer. Ein erschütternder Vorfall, den niemand wirklich erklären kann. Der Hass, der Hunden seitdem vielerorts entgegen schlägt, ist ebenfalls erschreckend – und hat einen moralischen Anstrich: 'Wie konnten diese Hunde nur so etwas unfassbar Schreckliches tun?' Doch Hunde denken nicht in moralischen Kategorien und es ist unsinnig, ihr Handeln in moralischen Kategorien zu beurteilen.

 

Rufe nach einem generellen Hundehaltungsverbot

 

Manche Berichte erwähnen völlig beiläufig, dass die Großmutter, das Kind auf dem Arm, stürzte, bevor die Hunde in Raserei verfielen. In jedem Ratgeber zum Thema Kind & Hund ist zu lesen, dass das Hinfallen eines Kindes eine enorm risikobehaftete Situation ist, die den genetisch verankerten Jagdtrieb des Hundes aktivieren kann – insbesondere bei Hunden, die nie durch korrekte Erziehung gelernt haben, ihre Impulse zu kontrollieren. Im Rudel ist der Jagdimpuls besonders stark ausgeprägt, bei großen Hunden mit starken Kiefern der Schaden besonders groß.

 

Doch diese Umstände gehen unter. Zeitungen zelebrieren unterdessen abermals den Begriff des „Zerfleischens“, manche TV-Reportagen unterlegen ihre Berichterstattung mit Bildern, in denen sogenannte 'Kampfhunde' Kinderwagen mit Säuglings-Dummies verwüsten. Und immer wieder der Verweis auf Husky Bingo, der ebenfalls ein Kind tötete.

 

Den Umstand, dass Bingo laut Gutachter ein völlig normaler Hund war, dass der tragische Fall demnach ein Unglück war, wird ausgelassen. Hundehalter müssen sich plötzlich in ihrem Alltag rechtfertigen, wie sie solch allgemeingefährliche Tiere halten können, Tiere, die jederzeit ausrasten können, wie man ja in den Zeitungen liest. Sogar Rufe nach einem generellen Hundehaltungsverbot für Privatleute werden laut.

 

Hunde werden oft moralisch verurteilt

 

Wir haben längst akzeptiert, dass technische Errungenschaften wie Autos auch Schattenseiten haben, immer wieder Verkehrsopfer fordern, auch wenn wir im Einzelfall immer wieder betroffen sind. Unglücksfälle mit Beteiligung von Hunden erscheinen uns jedoch absolut unerträglich – vielleicht, weil wir Hunde idealisieren, vielleicht, weil sie uralte Ängste wecken, vielleicht aber auch, weil wir mit dem Gefahrenpotenzial der Natur nicht mehr zurechtkommen?

 

Wenn Menschen emotional erschüttert, ratlos und überfordert sind, ist oft ein Denken der Extreme die Folge – doch es ist niemals eine Lösung. Wer Hunde moralisch verurteilt, verkennt sie in ihrem Wesen genau so wie jemand, der behauptet, sein Hund würde keinerlei Aggressionen kennen, würde niemals, unter keinen Umständen, zubeißen.

 

Hunde stammen von Beutegreifern ab, doch sie sind keine unberechenbaren Monster. Ihre individuellen und genetischen Veranlagungen kommen in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich zum Tragen. Ein kompetenter Halter bietet die größtmögliche Sicherheit – und in manchen Fällen ist ein kompetenter Halter auch einer, der auf die Haltung bestimmter Rassen verzichtet, weil er ein realistisches Bild von sich selbst, seiner Lebenssituation und dem betreffenden Hund hat.

 

Hundeverordnung in Thüringen soll eine der schärfsten werden

 

Die Politik in Thüringen ist nun im Zugzwang. Die Landesregierung möchte eine der „schärfsten Hundeverordnungen in Deutschland“ durchsetzen: Als 'gefährlich' eingestufte Hunderassen und Hundeindividuen müssen sterilisiert werden, die Halter werden streng überprüft. Grundstücke, auf denen als 'gefährlich' eingestufte Hunde leben, müssen abgesichert und entsprechend gekennzeichnet werden.

 

Bei all dem scheinen die Politiker zu vergessen, dass der Unglücksfall auf dem eigenen Grundstück in der eigenen Familie geschah – mit dieser Verschärfung der Gesetze hätte er nicht verhindert werden können. Experten schätzen, dass 99% aller Beißvorfälle in der eigenen Familie passieren.

 

Ein Hundeführerschein und eine stärkere, tierschutzgerechte Kontrolle von Zuchten könnte eine erste Möglichkeit bieten, tragische Vorfälle zu reduzieren. Doch auch Autofahrer mit bestandenem Führerschein und intaktem Fahrzeug verursachen Unfälle, töten dabei Menschen. So sehr auch nach politischen Lösungen verlangt wird: Den gesunden Menschenverstand und die Eigenverantwortung jedes Hundehalters, der seinen Ur-Enkel von Beutegreifer Wolf realistisch einzuschätzen vermag, wird keine Politik der Welt ersetzen können. (je)

 

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