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Aufreger der Woche - 14.05.2010

Hund mit Hüftschaden von Jäger erschossen

Hundehalter wurde nicht informiert

 

Hunde, die wildern, dürfen von Jägern zur Gefahrenvermeidung für das Wild erschossen werden. Die Pflicht, den Hundehalter zu informieren, gibt es nicht.

 

 

Wenn der Hund vermisst wird, leidet sein Besitzer vermutlich am meisten unter der quälenden Ungewissheit: Was ist mit meinem Hund geschehen? Lebt er überhaupt noch? Werde ich ihn jemals wieder sehen? Nicht anders ging es Rafael Cordero, einem Hundehalter aus Kreuzfeld. Sein Hund Jaques, ein Podenco aus dem Tierschutz, war bereits seit drei Jahren ein festes Familienmitglied.

 

Mit seinen gut sieben Jahren war Jaques für einen Windhund schon fast ein Hunde-Senior. Umso größer war die Sorge, als Jaques plötzlich spurlos verschwunden war. Zwei Wochen lang setzte Rafael Cordero Himmel und Hölle in Bewegung, um seinen Hund wieder zu bekommen: er setzte sich mit Tierheimen, Förstern, Jägern und der Polizei in Verbindung. Doch vergebens, Jaques blieb spurlos verschwunden. Die Hoffnung gab Rafael Cordero dennoch nicht auf, er suchte weiter.

 

Hund war bereits im vorgerückten Alter

 

Dann der Schock: Durch Zufall erfuhr der Hundehalter bei einem Telefonat mit einem Nachbarn, dass sein vermisster Hund tot war. Ein Jäger hatte ihn in einer Kiesgrube nahe Corderos Haus erschossen. Der Grund: Jaques soll gewildert haben. Sein Besitzer hat daran Zweifel, denn immerhin war Jaques nicht nur im vorgerückten Alter, sondern hatte auch einen schweren Hüftschaden. Ein kurzer Freudensprint sei alles gewesen, zu dem er noch in der Lage war, ist Cordero überzeugt  - doch ein Reh verfolgen und womöglich noch reißen, unmöglich.

 

Jaques Cordero trauert um seinen Hund, doch vor allem ist er wütend: warum musste Jaques sterben? Immerhin hatte er doch alle Jäger der Gegend informiert, dass sein Hund verschwunden sei. Weshalb hatte man ihm nicht wenigstens Bescheid gegeben, nachdem der Hund erschossen worden war? Denn Jaques war nicht nur gechippt und registriert, sondern trug auch eine deutlich sichtbare Hundemarke mit allen Kontaktdaten seines Halters.

 

Bis heute weiß Cordero nicht, wer seinen Jaques erschossen hat, denn der Jäger gibt sich nicht zu erkennen. Der Besitzer der Kiesgrube, in der Jaques erschossen wurde, klärte den Hundebesitzer über den Hergang des Vorfalls auf, nannte aber den Schützen nicht namentlich.

 

Hunde dürfen erschossen werden

 

Fest steht, dass die Jäger nach geltendem Recht nichts Unrechtes getan haben, ihnen zumindest nichts nachzuweisen ist. Wildert ein Hund, darf ein Jäger ihn nach dem Jagdschutzparagraphen 23 des Bundesjagdgesetzes zur Gefahrenabwehr und zum Schutz des Wildes erlegen. Die Pflicht, den Hundehalter von dem Abschuss zu informieren, gibt es nicht. Aber nicht immer ist geltendes Recht wirklich gerecht.

 

Astrid Krämer von der Initiative jagdgefährdeter Haustiere e.V. kennt viele tragische Fälle, in denen Hunde ihr Leben lassen mussten. Die Tierschützerin findet: „Es steht gar nicht zur Debatte, dass das Töten eines Haustiers durch Jäger einen unverhältnismäßigen und nicht akzeptablen Eingriff in das Eigentumsrecht und auch in das Familiengefüge darstellt und von uns absolut abgelehnt wird.“

 

Problematisch ist außerdem, dass niemand kontrolliert, ob die erschossenen Hunde tatsächlich gewildert haben. Es sind diverse Fälle bekannt, in denen dies ganz offensichtlich nicht so war. In einem besonders drastischen Fall wurden die beiden Hunde einer Aachener Musikpädagogin in ihrem eigenen Hunde-Garten von Jägern niedergestreckt. Die Stellungnahme des Schützen lautete damals lediglich: "Die Hunde trugen kein Halsband. Wertstücke waren sie ja sicher nicht.“

 

Jagdrecht muss reformiert werden

 

Der Ökologische Jagdverband, der zweite große Jagdverband neben dem Deutschen Jagdverband, sieht das ähnlich wie Astrid Krämer und vertritt die Position, dass das Jagdrecht in diesem Fall einer Reform bedarf: Der Abschuss eines Hundes sei mit erheblicher Hunde-Trauer im Familienkreis verbunden und daher nicht das Mittel der Wahl. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Reform irgendwann durchsetzt. Auch wenn sie Hunden wie Jaques nicht mehr helfen wird. (je)

 

Wir von Stadthunde.com setzen auf Aufklärung: Damit das Wild nicht durch unsere Hunde gestört wird und unsere Hunde gar nicht erst Gefahr laufen, zu wildern, haben wir Euch hier ein paar informative Artikel zum Thema „Erziehung“ und „Jagdtrieb“ zusammen gestellt. Denn Rücksicht und Kooperation ist der beste Weg, mit gutem Beispiel voran zu gehen.

 

Interview: Hundetrainerin Martina Nau zum Thema Jagdverhalten

 

Buchtipp: „Auf und davon“ von Martina Nau

 

Hunde-Erziehung: 4 Tipps für mehr Bewegungsfreiheit

 

Hunde-Sozialisation: Was bei Welpen und Junghunden beachtet werden muss

 

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