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Hund tötet Baby

Hunde-Experten im Interview Teil 2

 

Husky-Mischling Bingo hat ein Kind getötet. Wie es zu dem tragischen Unglück kam, wird nie ganz zu klären sein, denn was sich zwischen dem acht Wochen alten Säugling und dem Familienhund abspielte, hat niemand beobachtet. Dennoch forschen wir nach und befragen namhafte Hunde-Experten nach ihren Erfahrungen und Ansichten.

 

Hunde-Expertin Martina Nau im Interview Teil 2

 

Stadthunde.com: Konnte man diesen tragischen Vorfall in keiner Weise voraussehen, oder war es fahrlässig, einen frühgeborenen Säugling im Kinderwagen mit drei Hunden ohne Aufsicht zu lassen - wenn auch nur für kurze Zeit? Wer trägt hier Ihrer Ansicht nach die Verantwortung für den Vorfall?

 

Martina Nau: Man müsste Eltern und Hund kennen, um diese Frage zu beantworten. Vielleicht gab es deutliche Signale, dass dies nicht gut gehen kann, vielleicht ganz leichte, kaum sichtbare Hinweise, vielleicht hätte aber auch der erfahrenste Hundehalter oder -trainer bei diesem Hund kein Problem vorhergesehen. Wir wissen es nicht und darum können wir niemandem die Schuld geben. Auf keinen Fall sollte man ein Kind (auch nicht im Kinderwagen) und einen Hund auch nur eine Minute alleine lassen. Aber ist das realistisch? Wie oft dreht man sich nur kurz um oder greift zum Telefon. Dann kann genauso gut etwas passieren als hätte man den Raum eine Minute lang verlassen.

 

Stadthunde.com: Was kann Ihrer Fachmeinung nach auf privater wie politischer Ebene getan werden, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern?

 

Martina Nau: Ich denke nicht, dass auf polititscher Ebene irgendetwas getan werden müsste, um solche Vorfälle zu verhindern. Man kann nicht alles dem Staat und seinen Gesetzen überlassen. Allerdings kann jeder Hundebesitzer sein Schicksal zum großen Teil selbst in die Hand nehmen. Wenn ich gleichzeitig Kinder und einen Hund haben möchte, dann sollten beide zueinander passen. Es gibt Hunde, die sind sehr als Begleiter für Kinder geeignet und solche, die es gar nicht sind. Warum also sollte ich mich für einen Hund entscheiden, der eventuell eine Gefahr für meine Kinder oder deren gleichaltrige Freunde darstellt.

 

Am ehesten eignen sich für ein Zusammenleben mit Kindern Hunde mit gering ausgeprägtem Schutz- und Jagdtrieb, die gerne mit dem Menschen zusammenarbeiten und leichtführig und spielfreudig sind, die eine hohe Reizschwelle haben und in welchen Situationen auch immer wenig aggressiv reagieren. Und wenn Sie jetzt sagen: das sind ja Wunderhunde, die gibt es kaum - dann stimmt das nicht! Es gibt sie überall und in großer Zahl. Man muss sie nur wollen. Natürlich verhindert eine solche Auswahl nicht zwangsläufig solche Vorfälle wie diesen in Cottbus. Aber mit der richtigen Erziehung und einer Vorsicht, die jeder Mensch leisten kann, ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorfalls sehr gering.

 

Stadthunde.com: Wird das Jagdverhalten unserer Hunde von vielen Hundehaltern unterschätzt oder sogar unwissentlich gefördert durch falsche Haltung, falsche Spiele und falsches Hunde-Spielzeug?

 

Martina Nau: Zu allem kann man leider häufig "Ja" sagen. Die meisten Menschen sehen Jagdverhalten immer nur in der Sequenz des Hetzens, also des Verfolgens von Wild. Dass aber auch Bälle oder Frisbees jagen, mit den Augen irgendwelche Dinge oder Lebewesen fixieren, auf Dinge, Tiere oder Menschen springen ebenfalls Jagdverhalten sein kann, das wissen viele nicht und wird häufig verharmlost. Wenn bei Hunden, die dieses Verhalten extrem zeigen, dann bestimmte Reize hinzukommen, kann aus einem lustig Frisbee spielenden Hund ein ernster Beutegreifer werden.

 

Opfer sind dann gar nicht so selten kleine, quietschende Hunde, gerne auch wenn sie dazu noch weiß sind, oder kleine Kinder, die gerade fallen oder auf dem Boden liegend weinen. Man kann - wenn man demnächst mal darauf achtet - häufig sehen, wie viele Hunde in diesen Situationen reflexartig in die Richtung dieser Hunde oder Kinder springen, um dann sofort stehen zu bleiben. Natürlich passiert nichts, weil sie erzogen sind, sich selbst unter Kontrolle haben und der Trieb nur ansatzmäßig vorhanden ist. Aber Hunde sind Bewegungsseher und reagieren auf diese Reize häufig in irgendeiner Form. Also können wir als Hundehalter auch hier Vorsorge tragen, indem wir Jagdverhalten nicht verstärken und unseren Hunden eine gute Impulskontrolle antrainieren.

 

Stadthunde.com: Wie schätzen Sie die Reaktion der Öffentlichkeit auf den tragischen Fall Emily ein? Werden nun auch andere Hunderassen unter Generalverdacht gestellt, oder rückt möglicherweise der Einzelfall mit seiner genauen Anamnese in den Vordergrund der Debatte?

 

Martina Nau: Ich hoffe, dass eine Hauptaussage in meinen Sätzen ganz deutlich herauskam: nicht immer gibt es einen Schuldigen und nicht immer gibt es nachvollziehbare Ursachen. Es ist leicht, mit dem Finger auf den Hund oder die Eltern zu zeigen und zu sagen: alle haben Fehler gemacht und der Hund ist 'böse'. Häufig handelt es sich bei solchen tragischen Vorfällen um eine Verkettung wirklich unglücklicher Umstände - und vor dieser kann sich niemand retten.

 

Selbst ein Hund ohne Eifersucht, ohne Rangordnungsprobleme, mit einem durchschnittlichen Beutetrieb, ausgezeichnet trainiert und bestens sozialisiert, ein Hund der das Kind kennt und noch nie vom Kind "geärgert" wurde (immerhin auch eine beliebte Erklärung) - selbst dieser Hund kann beißen! Und er kann, wenn er dazu (aus welchem Grund auch immer) gestresst ist, solche schweren Verletzungen verursachen.Wir alle können durch Rasse-/Mixauswahl, Erziehung und eine vernünftige soziale Eingliederung von Kind und Hund in der Familie dazu beitragen, dass solche Vorkommnisse tragische Ausnahmen bleiben.

 

Stadthunde.com: Frau Nau, herzlichen Dank für das Gespräch!

 

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