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Hund tötet Baby

Hunde-Experten im Interview

 

Husky-Mischling Bingo hat ein Kind getötet. Wie es zu dem tragischen Unglück kam, wird nie ganz zu klären sein, denn was sich zwischen dem acht Wochen alten Säugling und dem Familienhund abspielte, hat niemand beobachtet. Dennoch forschen wir nach und befragen namhafte Hunde-Experten nach ihren Erfahrungen und Ansichten.

 

Hunde-Expertin Martina Nau im Interview: Martina Nau trainiert seit vielen Jahren Hunde und ihre Menschen. Die re- nommierte Trainerin hat  mehrere erfolgreiche Hunde-Fachbücher veröffentlicht und gibt in ihrem Trainings-Blog regelmäßig hilfreiche Tipps, u.a. auch zum Thema Hund und Kind.

 

Stadthunde.com: Der Husky-Mischling "Bingo" hat, nach Angaben der Polizei Cottbus, den im Hof stehenden, unbeaufsichtigten Kinderwagen umgestoßen und daraufhin das acht Wochen alte, frühgeborene Baby mit Bissen in den Kopf lebensgefährlich verletzt. Was könnte Ihrer Fachmeinung nach Ursache für das Verhalten Hundes gewesen sein?

 

Martina Nau: Die Ursache kann man mit diesen wenigen Informationen, die wir über den Hund und die Familie haben, natürlich nicht klären. Man kann nur spekulieren, und da beginnt das Problem einer Vorverurteilung des Hundes oder der Halter. Bei Anrufen mit ähnlichen Problemen höre ich mir alles an, ohne einen Kommentar abzugeben, verabrede ein erstes Kennenlerngespräch mit Hund und Haltern und beginne dann allmählich, mir eine Meinung zu bilden. Häufig erkennt man dann trotzdem im zweiten oder dritten Treffen, dass man diese anfängliche Meinung revidieren muss, weil sich alles doch ein wenig anders darstellt als anfangs gedacht.

Stadthunde.com: In den Medien haben sich Hundetrainer geäußert, die der Meinung sind, dass 'Eifersucht' oder 'Rangordnungsprobleme' eine Ursache für das Verhalten des Hundes sein könnte. Wie sehen Sie das?

Martina Nau: Die "Eifersuchtgeschichte" muss in solchen tragischen Fällen ja immer wieder zur Erklärung herhalten. Sie ist unfair diesem Hund gegenüber und außerdem sehr gefährlich. Erstens können wir Hunden Gefühle wie "Eifersucht" nicht unterstellen, weil wir sie einfach nicht nachweisen können, wenn überhaupt müsste die Erklärung dann eher "Ressourcenkontrolle" heißen, was sich ähnlich anhört aber für komplett andere Motive beim Hund steht.

 

Zweitens können wir wie vorhin schon gesagt diesem speziellen Hund nicht einmal "Ressourcenkontrolle" unterstellen, weil wir zu wenig über ihn wissen. Zudem kommt, dass bei Hund-Kind-Problemen, die mir persönlich immer wieder begegnen, bisher noch nicht ein einziger Fall von Ressourcenkontrolle untergekommen ist, was natürlich nicht heißt, dass es dieses Motiv nicht gibt. Es scheint nur nicht so häufig vorzukommen wie es immer dargestellt wird.

 


Auch Rangordnungprobleme werden ja gerne für die Erklärung jeglichen Problems bemüht. Nein, so schnell würde ich hier nicht davon sprechen, nicht nur, weil wir alle die Zusammenhänge in diesem Fall nicht kennen.Genauso gut kann der Beutetrieb dieses Hundes sein Verhalten ausgelöst haben, als der Kinderwagen umfiel und das Baby in hohen Tönen weinte. Vielleicht wollte er es mit einem Schnauzgriff erzieherisch zur Ruhe bringen, wie Hunde das manchmal bei Welpen machen. Vielleicht war er auch nur sehr gestresst und nervös und wusste gar nicht, was er machen sollte. In diesem Fall gibt es die einen Hunde, die zurückweichen, andere stürzen sich auf den Stressor.

 

Stadthunde.com: Was ist über das Aggressionsverhalten und die potentielle Gefährlichkeit des Husky-Mischlings "Bingo" zu sagen bzw. zu vermuten? Kann nach dem Vorfall gesagt werden, dass Bingos Aggressionsverhalten unakzeptabel und inadäquat ist und damit eine Verhaltensstörung vorliegt? Oder hat dieser Hund aus völlig normalem Beutegreif-Verhalten heraus gehandelt? Ist ein Wesenstest bei Bingo sinnvoll und mit welchem Ergebnis ist zu rechnen?


 

Martina Nau: Ich denke schon, dass man mit Bingo einen Wesenstest machen sollte, um ihn besser kennen zu lernen, denn irgendwie muss man jetzt einen Zugang zu ihm und seinem Verhalten in dieser Situation bekommen. Trotzdem kann man sich mit diesem Wesenstest nur eine grobe Meinung über ihn bilden, sozusagen einen ersten Überblick über sein Wesen bekommen. Wie er dann schließlich in nicht gestellten Situationen mit Reizen umgeht, kann man danach noch immer nicht sicher vorhersagen.

 

Was man aber ermitteln kann, ist die Intensität seines Beuteverhaltens, wie leicht er gestresst ist, wie er überhaupt auf verschiedene Alltagsreize reagiert, ob er eher ein Aktionshund, ein Augenhund oder ein Gefühlshund ist. All dies kann erste Hinweise über die Ursache des Beißvorfalls geben. Und wenn man ihn dann über einen gewissen Zeitraum im alltäglichen Umgang mit seiner Umwelt beobachtet, dann gewinnt man allmählich die Informationen, die man benötigt, um eine eindeutige Aussage über sein Aggressionsverhalten oder eine Verhaltensstörung zu machen.*

 

Stadthunde.com: Die Familie hält neben dem Husky-Mischling noch zwei weitere Hunde (Labrador-Retriever). Ist Mehrhundehaltung in einem Haushalt mit Kindern riskanter?


 

Martina Nau: Wie immer: es kommt darauf an. Auf jeden Fall ist es schwieriger ständig alle Hunde und das Kind im Auge zu behalten. Hinzu kommt, dass sich Hunde auch schon mal spielend raufen oder eine ernste Meinungsverschiedenheit austragen. Wenn dann das Kind dazwischen gerät, kann es sehr gefährlich werden. Diese Gefahr gibt es eben nicht, wenn man nur einen Hund hat.

 

Gerade in diesem Fall in Cottbus besteht daher die Möglichkeit (und auch dies ist wieder spekulativ), dass die Hunde einfach ein wenig gespielt haben, was nicht selten vorkommt, wenn nach längerem Sitzen die Menschen aufstehen und Bewegung in die Szene kommt. Vielleicht haben sie den Kinderwagen hierbei versehentlich umgestoßen. Und in dieser Situation reagieren unterschiedliche Hundetypen manchmal sehr unterschiedlich.



 

Stadthunde.com: Nordische Hunde gelten als sehr menschenfreundlich, haben aber auch einen starken Jagdtrieb und neigen zu eigenständigem Handeln. Sind sie gute Kameraden für Kinder?

 

Martina Nau: Ein ganz klaren JEIN. Das kommt sehr auf den einzelnen Hund an. Generell würde ich Menschen mit kleinen Kindern immer dazu raten, sich bei einem neuen Hund eher für einen zu entscheiden, der möglichst wenig oder keinen Jagdtrieb zeigt. Damit begegnet man zumindest dem Problem des Beutverhaltens, wenn ein Kind mal hinfällt oder in hohen Tönen qietscht oder anderweitig ein Jagdverhalten auslösen kann. Wie gesagt, es kommt jedoch auch sehr auf den einzelnen Hund an, auf die Erfahrung der Eltern mit Hunden und wie sorgfältig sie mit diesem Wissen um ein mögliches Problem umgehen.


 

Hier geht es weiter: Hunde-Experten im Interview Teil 2

 

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