Obamas Hund ist da!

Hund "Bo" zieht ins weiße Haus!

Das internationale Rätselraten um den First Dog der U.S.A. hat endlich ein Ende! Barack Obama hat sein Versprechen eingelöst: An Ostern haben seine beiden Töchter Sasha und Maila ihren langersehnten Hund bekommen - "Bo"!

 

Schon im Wahlkampf kündigte Barack Obama an: Sollte er mit seiner Familie ins weiße Haus einziehen, würde er seinen beiden Töchtern ihren Herzenswunsch erfüllen und ihnen einen Hund schenken - als Dank für die vielen Entbehrungen während des Wahlkampfes.

 

Und spätetestens seit Obamas Vereidigung fieberte die ganze Welt mit: Wer wird nun der Präsidentenhund? Keine einfache Sache für Barack Obama! Denn klar war: Seine Hunde-Wahl würde von Millionen Zuschauern genauestens beobachtet und mit Sicherheit kritisch hinterfragt werden.

 

Hund für Präsidenten musste hypoallergen sein

 

Besonders schwierig wurde die Situation durch die Allergie seiner Tochter Malia: Für die Obamas kam demnach nur ein hypoallergener Hund wie ein Labradoodle oder ein Portugiesischer Wasserhund in Frage. Ein kanadisches Tierheim wollte den Obamas bereits einen Labradoodle-Welpen schenken, doch Michele Obama favorisierte eher einen Portugiesischen Wasserhund.

 

Und der hat nun auch das Rennen gemacht: Wie die "Washington Post" jetzt berichtete, hat an Ostern der sechs Monate alte Portugiesische Wasserhund "Bo" Einzug ins Weiße Haus gehalten. Überreicht hat ihn ein enger Freund der Obamas, der Senator Edward Kennedy.

 

Hund für Obama bekam bereits Benimm-Training

 

Dessen Hundetrainer hatte direkt schon für den nötigen Feinschliff bei "Bo" gesorgt - denn kein U.S.-Präsident tritt morgens gerne in kleine Pfützchen, und angenagte Möbel schätzt man im Weißen Haus sicher auch nicht. Doch es gibt für die Obamas noch eine Menge an seiner Erziehung zu feilen - der kleine Kerl zieht zum Beispiel noch ganz schön an seiner Leine!

 

Kein Wunder - der kleine "Bo" stammt trotz seines zarten Alters aus zweiter Hand und ist ein Tierschutz-Hund. Damit hat Obama einen echten Spagat geschafft: der reinrassige Portugiesische Wasserhund ist hypoallergen, da er praktisch nicht haart, und damit ideal für seine Töchter. Gleichzeitig hat er aber ein gutes Werk getan und ist damit seiner Vorbildfunktion gerecht geworden.

 

Hund "Bo" wird von Obama und seiner Familie ausgeführt

 

Erste Fotos zeigen, dass "Bo" ein hübscher schwarzer Wuschel mit weißer Brust und weißem Mäulchen ist. Er wurde nach dem Musiker Bo Diddley benannt, da Michele Obamas Vaters Spitzname "Diddley" lautete. Die Obama-Familie wurde bereits auf Spaziergängen mit ihm gesichtet. Barack Obama legt großen Wert darauf, dass alle Familienmitglieder gemeinsam die Verantwortung für den Zuwachs übernehmen.

 

Auch die Regeln für das Zusammenleben mit "Bo" werden von der Familie bereits aufgestellt: "Bo" wird nicht im Bett schlafen dürfen und darf den geheiligten Gemüsegarten von Michelle Obama nicht verwüsten. Dem First Dog stehen damit noch einige Herausforderungen bevor - doch er ist bei weitem nicht der erste, der sie gemeistert hat. Denn "Bo" tritt die Nachfolge einer langen Reihe von "First Dogs" in den U.S.A. an. Wir werden weiterhin über den Hund im Weißen Haus berichten!

 

Alles über den Portugiesischen Wasserhund im Rasse-Portrait:

 

Portugiesischer Wasserhund - Cão de Água Português

 

Stadthunde-News 13. April 2009

 

 

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