Spätfolgen eines Messebesuchs

Wenn man auf eine Messe geht, freut man sich auf neue Trends und tolle Angebote. Am Abend folgt dann meist die feierliche Zeremonie, das neu Erstandene auszupacken, auszuprobieren und auszukosten. Doch manch ein Messekauf kann auch gehörig nach hinten losgehen – im wahrsten Sinne des Wortes....



Letzten Sonntag habe ich mich spontan entschlossen doch noch auf die Dortmunder Hundemesse zu fahren. Ich wollte die Neuigkeiten der Hundewelt mit eigenen Augen sehen und vielleicht auch meiner Jule gleich ein schönes Geschenk mitbringen.

 

Pünktlich um 7.30 Uhr ging es im eigenen Auto los. Keine halbe Stunde später wurde ich auf der A1, Abfahrt Lüneburg, erstmal stolzes Mitglied des ADAC. Die gelben Engel fliegen ja bekanntlich überall herum und waren diesmal eben auch meine Engel, die mir den Messebesuch doch noch ermöglichten. Denn kurz nach 9 waren dann die Autos getauscht und ich machte mich gemeinsam mit Marco auf den Weg.

 

Endlich angekommen, haben wir ein paar richtig gute Gespräche geführt und unter anderem den Gründer von Julius K9 kennen gelernt.

 

 

Die Qual der Wahl

 

Doch keine Messe ohne Rundgang. Und Jule sollte ja auch noch ein Mitbringsel bekommen. Die Auswahl fiel schwer, aber was bringt man einem Labrador mit? Richtig: Essen! So erstand ich einen großen Sack Pansen und einen schönen Schweineknochen – und freute mich schon auf Jules „Danke Herrchen“-Gesicht wenn ich ihr den leckeren Knochen unter die Nase halte.

 

Zu Hause angekommen wurde auch gleich ein großes TamTam um die Tüte mit dem Knochen gemacht. Als Jule ihn bekam, folgte - auf ein kurzes „Danke Herchen“-Gesicht - auch gleich ihre Art der Zeremonie mit nagen und knacken. Was soll ich sagen, nach 30 Minuten war der Knochen halb weg und ich habe leider nur kurz mit dem Gedanken gespielt ihr den Knochen weg zu nehmen. Doch wie man dann als Herrchen so ist, lässt man seiner Kleinen den Spaß.

 

Die Quittung bekam ich direkt in der Nacht. Von 00:30 bis morgens um 6.00 habe ich im Halbstunden-Takt den Flur gefeudelt, da Jule nur am K***** war. An den nächsten zwei Tagen war das Gassigehen eine reine Qual für sie und von dem „Danke Herrchen“-Gesicht war keine Spur mehr...

 

Was lernen wir also daraus? Messe-Schnäppchen auf jeden Fall, aber bitte den Erfahrungswerten vertrauen und keine Experimente! Auch Jule hätte es mir im Nachhinein sicher gedankt...

 

Bis bald

 

Christian

 

StadthundeCom on Facebook

Diese Artikel könnten Euch auch interessieren: (Kopie 1)