Ein Mann aus St. Augustin bei Bonn staunte nicht schlecht, als er aus dem Fenster blickte – und die Hündin seines Nachbarn auf dem Hausdach sitzen sah. Die Feuerwehr befreite „Luna“ aus ihrer misslichen Lage.
28. Juni, St. Augustin – Wahrscheinlich fragte sich der Mann, ob er noch träumt: um sechs Uhr morgens hörte er ein mitleiderregendes Winseln, schaute aus dem Fenster – und sah auf dem gegenüberliegenden Hausdach einen Hund in schwindelerregender Höhe kauern. Glücklicherweise war der Augenzeuge sofort hellwach und informierte die Polizei. Die wiederum verständigte die Feuerwehr, die der verängstigten Mischlingshündin „Luna“ rasch zur Hilfe eilte.
Hund auf Dach ließ sich problemlos einfangen
Mit der Drehleiter näherte sich Unterbrandmeister Bernd Lindlar der zitternden Hündin auf dem Dach. Luna ließ sich ohne Murren von ihrem Retter vom Dach in den Korb der Drehleiter heben. Ein hilfreicher Nachbar hatte bereits eine Leine organisiert, eine andere Nachbarin war von der Arbeit nach Hause geeilt, da sie einen Schlüssel zu Lunas Wohnung besaß und die Hündin wieder in ihr vertrautes Heim geleiten könnte.
Lunas Herrchen war zu diesem Zeitpunkt auf einer Fortbildung. Die neugierige Hündin hielt nichts von Langeweile und Alleinebleiben und war kurzerhand durch das geöffnete Küchenfenster auf das Dach geklettert. In der Einsatzstelle der Feuerwehr war Luna bereits bekannt – sie hatte schon einen Ausflug auf das Dach hinter sich, bei dem sie ihr Herrchen retten konnte.
Ein Happy End für Luna – bleibt zu hoffen, dass Herrchen künftig ein wenig mehr auf die Sicherheit im Hunde-Alltag achtet und das Küchenfenster demnächst geschlossen hält. (je)
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P.S. Wir haben uns mit dem Frauchen von Luna in Verbindung gesetzt und erarbeiten gemeinsam mit ihr einen korrigierten Bericht. Dankeschön an Lunas Frauchen für die Mitarbeit - die Richtigstellung findet Ihr in Kürze in den Stadthunde-News.
Hallo liebes Herrchen von Luna, ich bin Julia und habe den Bericht in den Stadthunde-News verfasst. Wir sind sehr froh über Deinen richtigstellenden Kommentar und möchten uns bei Dir dafür entschuldigen, wenn unser Bericht die Tatsachen nicht widerspiegelt. Leider ist es uns nicht möglich, jede einzelne News, die wir bekommen, von Grund auf nach zu recherchieren, denn dafür fehlen uns einfach Zeit, Geld und Personal, denn in erster Linie verstehen wir uns als Informationsportal, Magazin und Community und nicht als Nachrichtenportal. Die Quellen, die die Geschichte Deiner Luna verbreitet haben, hatten wir als seriös und zuverlässig eingestuft, sonst hätten wir den Bericht nicht veröffentlicht. Offensichtlich haben wir uns dabei aber geirrt. Wir würden uns freuen, wenn Du mit uns zusammen eine Richtigstellung erarbeiten würdest, die wir dann als Gegendarstellung zu der allgemeinen Medienberichterstattung online stellen würden. Wir sind immer daran interessiert, die Wahrheit zu berichten, und scheuen uns dabei nicht vor Medienkritik, wie Du vielleicht in unserer Berichterstattung über die jüngste Hunde-Hetze in den Medien sehen konntest. Wir scheuen uns auch nicht, unseren Fehler einzugestehen, uns dafür öffentlich zu entschuldigen und ihn zu korrigieren.
Es ist traurig und ich könnte einfach nur heulen, diese Story wird veröffentlich und ich werde nicht nach der Wahrheit gefragt oder gefragt, ob dieser Bericht so veröffentlicht werden darf. Klingt ja alles lustig ein Hund auf dem Dach. Ich fande es nicht so lustig, als ich gestern erfahren musste, dass es sich um meinen Hund handelt. Traurig ist auch, was wieder falsch berichtet wird. Das besagte Küchenfenster war geschlossen. Da uns bewusst war, dass Luna seit einiger Zeit laut bellt und wir somit den Lärmpegel niedrig halten wollten. Auch nach polizeilichen Untersuchungen wurde bestätigt, dass dieses Fenster geschlossen war und Luna es selbstständig öffnete. Meine Hundetrainerin hat sich sofort auf den Weg gemacht und wir arbeiten jetzt gemeinsam daran, dass Luna sich auch alleine bei uns zu Hause wieder wohl fühlt, denn das hat sie drei Monate davor schon getan. Es stimmt auch nicht wie geschrieben wird, dass Luna schon bekannt war bei der Einsatzstelle. Sie ist niemals zuvor aus dem Fenster geflohen. Aber so ist halt dies traurige Mediensensationsmache. Fackt ist Luna kann nicht mehr dieses besagte Fenster öffen, es wurde sofort ein Fensterschloss angebracht. Und auf die \"Sicherheit im Hundealltag\" kann man nicht noch mehr eingehen. Wer denkt daran dass ein Hund ein geschlossenes Fenster öffnen kann. Und in Watte kann ich sie auch nicht einhüllen. Aber schön dass die Zeitungen wieder mal Lügen verbreiten konnten und damit Geld verdienen. Ich sitze jetzt auf den kosten. Wünsche dem Reporter einen schönen Urlaub mit dem Geld was er an meinen Hund verdient hat. Wo anders verwahrlosen Tiere, werden gequält und misshandelt. Aber das ist egal, denn wenn man einen Hund alleine lässt und der mal ausbückst, ist das viel schlimmer als soetwas. Denkt darüber nach und glaubt nicht alles was in den Zeitungen steht. Denn es kann auch euch mal treffen und es wird \"gelogen wie gedruckt \"