Hunde werden immer wieder zu Lebensrettern, doch dieser Fall ist wohl einmalig: Gerade einmal sechs Monate alt ist der vierbeinige Held, der sein eigenes kleines Herrchen instinktiv aus dem Eiswasser zog – damit ist der Lebensretter selbst fast noch ein Welpe!
Hannover, 09.02. Februar – Hunde und Kinder sind ein unschlagbares Team, und so sind auch der zwölfjährige Schüler Kristijan Matijascic aus Hannover und sein schwarzer Labrador-Junghund Blacky unzertrennlich. Deshalb zögerte Kristijan keine Sekunde, als Blacky beim gemeinsamen Spaziergang auf den zugefrorenen Stichkanal hinaus lief, sondern folgte ihm auf das Eis – und das wurde ihm zum Verhängnis.
Hund handelte instinktiv richtig
Denn die Eisdecke, die das Gewicht des Junghundes noch getragen hatte, hielt dem jungen Herrchen nicht mehr stand – Kristijan brach ein und fiel in das lebensgefährliche Eiswasser. Derlei tragische Vorfälle haben nicht selten ein tödliches Ende, denn das Eiswasser lähmt Körper und Kreislauf innerhalb kürzester Zeit und kann schnell zum Herzstillstand führen. Kristijans Kumpel Fabio, der auf dem Spaziergang mit von der Partie war, wurde vom Ufer aus Zeuge des Unfalls, konnte aber nicht mehr tun, als sofort die Rettungskräfte vom Handy aus zu alarmieren.
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Doch Kristijan hatte schier unglaubliches Glück: Sein vierbeiniger Freund handelte instinktiv und ohne jede entsprechende Ausbildung – und tat genau das Richtige! Blacky packte sein Herrchen beherzt am Jackenärmel und zog es – in Anbetracht seines eigenen jungen Alters wohl unter Aufbringung all seiner Kräfte - aus dem Wasser wieder aufs Eis. Von dort aus konnte sich der Junge ans Ufer retten. Die eingetroffenen Rettungskräfte versorgten den Schüler vor Ort.
Hund bewahrte Herrchen vor Schlimmerem
Bis auf eine leichte Unterkühlung kam Kristijan unverletzt davon, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Das hat er seinem vierbeinigen Freund zu verdanken, der ihn vor Schlimmerem bewahrte. Nach dem verhängnisvollen Abenteuer wurden Junge und Junghund von der Mutter abgeholt und nach Hause gefahren – nach diesem Vorfall werden sie sicherlich noch unzertrennlicher sein als schon zuvor. (je)
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Kommentiere diesen Artikel (10 Kommentare)
Wow klasse! Großartig Blacky!
Egal, ob bewußt oder unbewußt: Das war großartig!!
das schönste im leben ist es einen hund als freund zu haben. nur menschen die so einen freund haben wissen, wie schön es ist das leben mit ihm zu teilen. wieder einmal hat sich gezeigt, dass fähigkeiten der Hunde besonders auf die gut ausgeprägten sinne wie dem gehör oder dem Spürsinn zurück zu führen sind. es ist einfach toll wenn ein so junger hund schon so große taten vollbringen kann, respekt, respekt, respekt. viel glück den beiden, auf das sie immer für einander da sind!!!
Ein toller Ausgang dieses gefährlichen Ausflugs ! Es bestätigt sich wieder einmal,dass der Hund der beste Freund des Menschen ist !!!
wie oft werden hunde verdammt.................... man soll aber nicht vergessen, auch wie in diesem fall, wie oft sie menschen helfen! sie sind auch helfer für die seele! eben der beste freund des menschen..... rassen-unabhängig! wuff tobyas-määäneken mit mama hille
10000000 Küsschen für Dich, Blacky, 10000000 Grosse Knochen für Dich Blacky, 10000000Herzen jubeln Dir zu,lieber Blacky. mögst Du 10000000 Jahre leben,in Gesundheit und Freude.Sybill
Ich finde es super klasse was der Junghund da geleistet hat. Eine schöne Geschichte mit tollen Happy End.
So ein toller Hund - Respekt!
Klar könnte es sein, dass der junge Labrador lediglich dachte, sein Herrchen fängt ein Spiel an - aber gerade Labradore wurden ja ursprünglich dafür gezüchtet, Dinge aus dem Wasser zu ziehen (als Fischereihunde), vielleicht war es also auch ein altes genetisches Erbe, gepaart mit einem gewissen Empfinden für eine Krisensituation? Wichtig ist vor allem: Der Junge wurde gerettet und das Vertrauensverhältnis zwischen beiden hat sicher gewonnen!
Glück im Unglück würde ich sagen! Nicht jeder Hund hätte wohl als erstes nach dem Ärmel gegriffen, sondern eher sein Herrchen angebellt. Ob es eher eine Spielaufforderung des Junghundes war oder tatsächlich eine instinktive Rettungsaktion lässt sich diskutieren, auf jeden Fall eine schöne Rettungsgeschichte mit Happy End!