Hund im Wahlkampf

CSU-Politiker setzt in seinem Wahlwerbespot auf Hündin Nora

Hunde sind Sympathieträger. Das hat jetzt auch die Politik entdeckt: CSU-Politiker Hartmut Koschyk lässt seine Labrador-Retriever-Hündin Nora für sich sprechen. Die beklagt sich im Wahlwerbespot lautstark und sehr emotional, dass Herrchen nur noch so wenig Zeit für sie hat. Ob das so werbewirksam ist?

 

Berlin, 10.09.2009 - "Wuhuuuuuuuhuuuu, hoffentlich ist  der Wahlkampf bald vorbei", jammert Hündin Nora herzzereissend. " Dann hechelt sie aufgeregt, damit uns klar ist, dass wir es hier mit einem Hund zu tun haben, und fügt erklärend hinzu:

 

"Damit mein Herrchen auch mal wieder mehr Zeit für mich hat." Dass Nora ihr Herrchen trotz persönlicher Vernachlässigung für einen tollen Politiker hält, macht sie uns auch direkt klar: "Am 27. September: Hartmut Koschyk. Macht nicht nur Hunde glücklich."

 

Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, hat mit dem Wahlkampfvideo mit Hündin Nora ganz schön für Aufsehen gesorgt. Bereits über 2000 Mal wurde der Werbespot bei Youtube angeklickt - und seitdem auch im Internet heiss diskutiert.

 

Hund in Wahlwerbespot sorgt für Aufsehen

 

Die Meinungen gehen auseinander: Während die einen spötteln, Koschyk würde ein gutes Maskottchen für Hundefutter abgeben, gratulieren die anderen ihm zu einem einprägsamen Wahlkampfvideo, das mit wenig Aufwand hergestellt wurde. Aber ob ein so mitleiderregend heulender Hund tatsächlich so werbewirksam ist?

 

Tatsächlich ist Koschyk allerdings bekannt dafür, dass Noras Wohl im sehr am Herzen liegt. Auch auf wichtigen Terminen ist er in Noras Belangen immer zu erreichen. Seine Kollegen dürften allerdings künftig etwas irritiert sein, wenn Koschyks Handy klingelt. Denn neuerdings gibt es Noras "Wuuuuhuuuuuuuhuuuuuu!" auch als Handyklingelton...(je)

 

 

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