Hunde-Überfall

Frau forderte die Herausgabe eines Welpen mit Waffengewalt

"Hund oder Leben!" Ob die Australierin ihren Hunde-Überfall wirklich so klassisch gestaltet hat, wissen wir nicht. Fakt ist: Statt den vereinbarten Preis für den Hund ihres Herzens zu zahlen, zückte sie eine Waffe.

 

Sidney, 29.09.2009 - "Den könnte ich ja klauen!", ist unter Hundefreunden ein beliebter Ausdruck, um ihre Begeisterung angesichts eines besonders süßen Vierbeiners zu beschreiben. Eine 26jährige Australierin nahm den Ausspruch ein wenig zu wörtlich.

 

Bei der vereinbarten Übergabe des Chihuahua-Welpens "Diego" war sie  offenbar außerstande, den ebenfalls vereinbarten Kaufpreis von umgerechnet 890 Euro für das zuckersüße Fellbündel zu zahlen. Da aber Hundewelpen bekanntlich unwiderstehlich sind, sah sie sich gezwungen, zu drastischen Maßnahmen zu greifen.

 

Hundewelpe mit Pistole gefordert

 

Sie zückte kurzerhand eine Pistole und forderte die Herausgabe des begehrten Hundebabys. Zu ihrem Pech war das Haus des Hundezüchters wegen einer Familienfeierlichkeit voller Gäste, darunter auch ein Polizist. Die fehlgeleitete Chihuahua-Liebhaberin konnte überwältigt werden.

 

Später erklärte ein Sprecher der Polizei, die Frau habe den süßen Welpen einfach um jeden Preis haben müssen. "Wie jemand, der ein Auto für eine Probefahrt ausleiht und dann stiehlt." (je)

 

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