Während hierzulande meist sogenannte Listenhunde in den Tierheimen sitzen, sind die Tierheime im U.S. -Bundesstaat Kalifornien überfüllt mit – Chihuahuas. Deshalb organisieren Tierschützer nun Flüge für die Kleinhunde, um sie in anderen Teilen Amerikas vermitteln zu können. Schauspielerin Katherine Heigl beteiligt sich an der ungewöhnlichen Rettungsaktion.
14.01.2010, San Francisco – Ein Drittel aller Hunde in den kalifornischen Tierheimen sind, so schätzen amerikanische Tierschützer, Chihuahuas. Die possierlichen Schoßhunde erleben in Amerika derzeit einen wahren Boom.
Zumindest eine Teilverantwortung trifft laut Meinung der Tierschützer auch Promis und Hollywood: Paris Hilton, Britney Spears, Hillary Duff und Mickey Rourke haben den Kleinhund längst zu ihrem Markenzeichen gemacht, und Kino-Hits wie „Beverly Hills Chihuahua“ tun ihr Übriges zur Popularität dieser Hunderasse.
Hunde-Luftbrücke nach New York und New Hampshire
Unüberlegt angeschaffte Hunde oder Chihuahuas, die unseriöse Züchter nicht verkaufen konnten, landen so in den amerikanischen Tierheimen. Um den Chihuahuas in Kalifornien helfen zu können, hat der Tierschutz nun Flüge organisiert, die einige der Kleinhunde nach New York transportieren, wo sie bessere Vermittlungsaussichten haben.
Die U.S.-Airline 'Virgin America' sponserte einen der Flüge, weitere fünfundzwanzig Hunde ließ die Schauspielerin und Hundefreundin Katherine Heigl auf eigene Kosten ausfliegen. Für 25.000 Dollar ließ sie die Chihuahuas nach New Hampshire fliegen, wo sie bereits von ihren neuen Herrchen und Frauchen sehnsüchtig erwartet wurden. Weitere Hunde-Flüge sind geplant. (je)
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