Wenn Hundehalter und Nicht-Hundehalter aufeinander treffen gibt es oftmals reichlich Diskussionsstoff. Zu wenig Toleranz, aber auch zu wenig Kompromissbereitschaft sind meist die Gründe für große Streitereien. Die finden auch auf der Ferieninsel Sylt statt. Weil sich immer mehr Urlauber über Hunde am Strand beschweren, wird jetzt sogar eine Kurtaxe für Hunde in Erwägung gezogen.
Sylt, 04.11.09 – Strand, Meer, herrliches Wetter und – Hundehaufen. Diese Erinnerungen kommen bei immer mehr Sylt-Urlaubern hoch, wenn sie über ihren Sommerurlaub erzählen. Hunde würden die Strandkörbe anpinkeln, zwischen Luftmatratzen koten und spielende Kinder am Strand belästigen – diese und andere Beschwerden kommen jedenfalls bei der Kurverwaltung auf Sylt an. „Die Beschwerden von Familien mit Kindern und anderen Gästen über Hunde, die die Strandkörbe anpinkeln, häufen sich“, sagte die Tourismus-Chefin aus Kampen, Birgit Friese laut einem Bericht von Welt Online.
Zwar gibt es insgesamt 14 Hundestrände auf Sylt, doch anscheinend halten sich die Hundehalter nicht daran. Die Folge: Reichlich Diskussionsstoff und die Idee, eine Kurkarte für Hunde einzuführen. Zum einen werden sich dann immer mehr Urlauber überlegen, ob sie überhaupt einen Urlaub mit Hund auf Sylt machen, rein aus finanziellen Gründen. Zum anderen soll von dem Geld, das die Kurtaxe für Hunde einbringt, ein extra Strand-Ranger finanziert werden. Der soll überwachen, dass jeder Hund am Strand angeleint ist und vor allem auch nicht die brütenden Vögel in den Dünen aufstöbert und stört. „Wir müssen etwas tun, um unsere Gäste zu schützen“, betonte Friese.
Ob und wann die Kurkarte letztendlich kommt, ist noch nicht raus. Und bis das entschieden ist, kann man nur auf viel Toleranz und Kompromissbereitschaft hoffen – von Seiten der Hundehalter, aber auch der Nicht-Hundehalter. (hs)
Hundemesse in Wiesbaden - Online-Portal sucht Pärchen aus Hunde-Comunity - Stadthunde-Blog: Durchhalten Ruby!Hunde-Prothesen
Hier geht es zurück zu den Stadthunde-News.


