Wer kennt es nicht: Wie gehen nur mal kurz und ganz schnell etwas einkaufen. Wenn wir zurückkommen flattert dann die böse Überraschung an unserem Auto: Ein Strafzettel. Dass dieses kleine, uns vollkommen unsympathische Stück Papier jedoch an unserem Hund hängt, das haben wir bestimmt noch nie erlebt! Eine Frau in Sydney musste jetzt allerdings diese Erfahrung machen.
Sydney, 07.09.2009 – Für Marilyn Feneley war es ein ganz normaler Tag. Sie band ihren Hund Curley an einem Zaun vor einem Einkaufscenter fest, stellte ihm verantwortungsbewusst einen Trinknapf vor die Pfoten und ging schnell etwas einkaufen. Wie immer und schon seit Jahren. Doch was dann geschah, hatte Marilyn noch nie erlebt: Bei ihrer Rückkehr flatterte ein Strafzettel an Curleys Leine. Zwei Polizisten befanden den Hund als „Bedrohung“ und demzufolge Marylins Handeln als rechtswidrig.
Laut der Stadt Darwin sei jeder allein gelassene Hund eine Bedrohung. Man könne nicht einen Hund irgendwo anbinden und dann weggehen. Marylin Feneley sah die Sache jedoch mit Humor und gab an, dass ihr Hund „lammfromm“ sei. „Logischerweise würde ich das nicht machen, wenn er Kinder anfiele oder so etwas,“ sagte sie laut Spiegel Online.
Da es sich bei dem Strafzettel lediglich um eine Verwarnung handelte, hat die Hundebesitzerin jetzt auch keine großen Konsequenzen zu erwarten. Bei ihrem nächsten Shopping-Trip wird sie sich aber ganz bestimmt überlegen, ob sie nicht besser einen Parkschein für Curley lösen sollte. Vielleicht besänftigt das die australischen Polizisten ja etwas. (hs)
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