Hitzewelle! Hast du an alles gedacht, damit dein Hund sie gut übersteht?

Momentan versorgen uns die Hundstage – sie dauern vom 23. Juli bis 23. August – mit richtig hohen Temperaturen. Wer will da schon groß die grauen Zellen anstrengen? Wir zählen für dich gemeinsam mit Bozita die wichtigsten Tipps auf, damit es deinem Hund auch während der Hitze gut geht.

Spaziergänge: Passe dich an

Die Sonne sticht und heizt den Asphalt so stark auf, dass es für die Hundepfoten sehr unangenehm werden kann. Teste es selbst: Lege deine Handrücken auf den Asphalt. Ist er dir zu heiß, wird es auch für deinen Hund zu heiß. 

Lege Gassi-Runden in den frühen Morgen oder den späteren Abend. Die andauernde Hitze macht auch viele Hunde schwerfällig und sie wollen weniger laufen als sonst. Gerade Hunde mit kurzer Nase laufen Gefahr, Kreislaufprobleme zu bekommen. Sie sollten sich auf keinen Fall anstrengen müssen. Auch wenn dein Hund ein Sonnenanbeter ist, der auch im Hochsommer richtig aufdreht, sind die folgenden Tipps natürlich extra-wichtig.

Foto: Anja Schlaack

Be cool: Kühle deinen Hund

Lege ein kaltes, nasses und ausgewrungenes Handtuch über den Körper deines Vierbeiners, um ihm dabei zu helfen, sich abzukühlen. In der Regel machen Hunde gerne mit, wenn sie merken, dass es ihnen guttut – und es wird ihnen guttun!

Abkühlung von innen: Hunde-Eis

Eine erfrischende Beschäftigungsmöglichkeit zauberst du ganz leicht selbst. Vermische Frischkäse mit Nassfutter und streiche das Ganze in ein Gummispielzeug mit Loch. Lasse es im Anschluss für zwei Stunden im Gefrierfach abkühlen.

Noch mehr Erfrischung: ein cooler Drink

Viel trinken ist für Mensch und Hund bei hohen Temperaturen wichtig. Um deinen Hund zum Trinken zu animieren, kannst du diesem Tipp folgen: Mische circa eine Messerspitze voll Brühe in einen Liter Wasser. Das ist lecker, schlabbert sich gut und bringt zusätzlich ein paar Mineralien.

Mach Platz: kühl abliegen

Du kannst für deinen Liebling eine kühlende Decke kaufen – oder selbst „basteln“: Verpacke eine dünne Decke in einer Plastiktüte. Lege sie ins Gefrierfach. Nimm sie nach einer halben Stunde heraus und lege sie aufs Körbchen oder an einen anderen schattigen Platz. Das kühlt prima!

Plitsch, platsch: Badespaß

Du hast eine schöne natürliche Badestelle in deiner Nähe, wo dein Hund sicher ins Wasser kann? Super. Dürfen Hunde in deiner Nähe nicht in die Gewässer oder gibt es schlichtweg keine, besorge dir einfach deinen eigenen exklusiven Hundepool! Eine Hundebadewanne oder ein kleiner Kinderpool aus Hartplastik sorgen genauso für Spaß und Abkühlung. Achte darauf, dass du nicht zu kaltes Wasser einfüllst, um den Kreislauf deines Hundes zu schonen.

Autsch: Beuge Sonnenbrand vor

Wie wir Menschen können auch Hunde gerade am Wasser, wo das Licht sich spiegelt, Hautverbrennungen erleiden. Das betrifft vor allem helle Vierbeiner oder Hunde mit dünnem Fell. Creme deinen Liebling ggf. mit einem Sonnenschutz speziell für Hunde ein.

Sonnenstich und Hitzschlag: Nimm die Gefahr ernst

Unterschätzen nicht die Gefahr eines Sonnenstichs oder Hitzschlags! Bewegt sich ein Hund nicht im, sondern auf dem Wasser, ist er prinzipiell genauso gefährdet wie an Land. Bei einem Sonnenstich überhitzen Kopf- und Nacken des Hundes. Anzeichen dafür sind schnelle flache Atmung, beschleunigter Pulsschlag sowie Gleichgewichts- und Bewusstseinsstörungen. Bei einem Hitzschlag ist der gesamte Körper betroffen. Hier kann es zu einer tödlichen Blutgerinnungsstörung kommen. Hier geben wir die Erste-Hilfe-Tipps.

Backofenalarm: Vorsicht im Auto

Egal wie oft wir und andere Hundefreunde auf die Gefahr aufmerksam machen, jedes Jahr hören wir wieder von Hunden, die im heißen Auto qualvoll sterben. Und deshalb hören wir auch nicht damit auf, über das Thema zu sprechen. Schon bei 20 Grad Celsius Außentemperaturen heizen sich Autos richtig schnell auf. Selbst mit Klimaanlage dauert es circa 10 Minuten, bis es im Auto kühler wird. Lasse deinen Hund also auf keinen Fall für länger als ein, zwei Minuten allein im Auto und stelle es nicht in die pralle Sonne.

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