Größter Hund der Welt ist tot

Die Deutsche Dogge ist nach einer Tumorerkrankung eingeschläfert worden

Wenn er sich auf die Hinterbeine stellte, konnte er so manchen hochgewachsenen Mann überragen. Auf 2,16 Meter brachte Gibson, der größte Hund der Welt, es in dieser Pose. Die Deutsche Dogge aus Kalifornien war seit 2004 Rekordhalter. Jetzt ist Gibson tot.

 

Kalifornien, 17.08.09 – Mit einer Schulterhöhe von 1,08 Meter flößte Gibson zweifellos den meisten Artgenossen eine gehörige Portion Respekt ein. Aber er holte sich damit auch den Titel als „Größter Hund der Welt“. Die Deutsche Dogge lebte in Kalifornien, war schwarz-weiß gefleckt und hatte ein herzensgutes Gemüt. So erfreute Gibson zu Lebzeiten viele Patienten, darunter Krebskranke und Gehbehinderte, wenn er mit seiner Besitzerin Sandy Hall zu Besuch kam.

 

Dann kam im April diesen Jahres die erschreckende Diagnose: Knochenkrebs. Gleich darauf wurde Gibson ein Vorderbein amputiert, damit sich der Tumor nicht weiter ausbreitet. Doch der Krebs hatte sich auch schon auf Wirbelsäule und Lunge ausgebreitet. Um Gibson mehr Schmerzen zu ersparen, wurde er schließlich im Alter von sieben Jahren eingeschläfert. In den Herzen der Menschen, die ihn kannten, wird er aber immer ein ganz, ganz Großer bleiben. (hs)

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: