Es sollte ein Fortschritt sein - ein innovatives Projekt, das das Ziel hatte, die Gefangenen auf ein besseres Leben draußen vorzubereiten und ihre Gemüter zu bewegen. Die Gefangenen waren dadurch angehalten zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und sozial zu denken und zu handeln. Ein Projekt, das der Gesellschaft gleichermaßen nutzen sollte wie den Gefangenen. Doch das Projekt „Gefängnis-Hunde“ ist gescheitert – am Geld.
Bützow, 24.09.2009 – Drei Labrador-Mischlinge waren seit Oktober 2008 im Gefängnis in Bützow. Nicht, weil sie etwas angestellt hatten, sondern weil sie etwas anstellen sollten – die Gefangenen auf den richtigen Weg bringen. Das bundesweit einmalige Resozialisierungs-Projekt im Gefängnis Bützow war auf dem besten Weg ein Vorreiter zu werden. Doch nun musste das Projekt vorzeitig beendet werden – aus Geldmangel.
Die Gefangenen hatten bis dahin Welpentraining und Grunderziehung mit den drei Mischlingen absolviert. Es machte ihnen Spaß und bei den treuen Hundeaugen wurden sogar die härtesten Männer weich. Doch jetzt sind die Hunde wieder auf freier Pfote und bei der Kynos-Stiftung untergebracht. Dort geht ihre Ausbildung zu Blindenführ- und Therapiehunden weiter.
Vorreiter des Resozialisierungs-Programmes waren übrigens Erfahrungen aus den USA und der Kinofilm „Underdogs“, der in dem Bützower Gefängnis gedreht wurde und in dem auch unser Redaktionshund Jule mitgespielt hat! (hs)
Suche nach Simpsons Hund eingestellt - Stadthunde-Blog: Lupold in Love - Hunde-Kupplerin Paris Hilton
Hier geht es zurück zu den Stadthunde-News.


