Hunde sind nicht immer prädestiniert dafür, unsere Nasen zu erfreuen. Doch wann greifen Hundehalter wirklich zu Duschkopf und Hundeshampoo? Das wollten wir in unserer Frage des Monats Oktober wissen. Hier sind die Ergebnisse!
01. November - Selbst wir Hundehalter müssen es zugeben: Unsere vierbeinigen Freunde riechen nicht immer wie ein frischer Bund Rosen. Oft sind unappetitliche Dinge in Verbindung mit einer genüsslichen Wälz-Eskapade dafür verantwortlich, manchmal ist es aber auch nur der ganz normale Hundegeruch. Hin und wieder jedenfalls lässt sich das gründliche Abbrausen nicht vermeiden. Aber wie oft greifen wir dabei eigentlich zu Hundeshampoo?
Hundeshampoo: 14% benutzen es bei jeder Hundedusche
Rund 14% von Euch finden: Wenn der Vierbeiner schon gebadet wird, dann sollte er auch richtig sauber werden und gut duften. Und das geht nur mit Hundeshampoo. Ein Glück, dass es mittlerweile eine breite Palette an geeigneten Hundeshampoos und Naturseifen gibt, die besonders sanft und sicher reinigen. Denn schließlich sollte man es tunlichst vermeiden, Hunde mit Haarshampoo oder auch Babyshampoo einzuschäumen – diese würden das natürliche Mikroklima der Hundehaut empfindlich stören und dem Hund damit eher schaden als nutzen.
Hundeshampoo: 11% finden, es geht auch ohne
Besonders wichtig für die Pflege des Hundes ist das regelmäßige Bürsten. Es entfernt nicht nur loses Haar, sondern auch Staub und abgestorbene Hautpartikelchen. Außerdem massiert es die Haut, fördert die Durchblutung und damit auch die Versorgung der Talgdrüsen mit Nährstoffen. Durch das Bürsten wird der Talg aus den Drüsen gedrückt und der schützende Fettfilm über die gesamte Haut verteilt. Das ist wichtig für die Gesundheit von Haut und Fell. In gewissem Sinne ist das Fell des Hundes also selbstpflegend und -reinigend. Rund 11% von Euch sind deshalb auch der Ansicht, dass man auf Hundeshampoo getrost verzichten kann.
Hundeshampoo: 75% greifen nur bei Bedarf dazu
Der Großteil von Euch wählt den Mittelweg. Sie finden: Hundeshampoo muss nicht bei jeder Dusche sein – oft genügt auch das Abspülen mit lauwarmem Wasser. Doch wenn der Vierbeiner eine innige Begegnung mit Gülle hatte oder als berauschendes Parfum mal wieder einen Hauch „Tierkadaver“ aufgelegt hat, muss man manchmal eben zu etwas effektiveren Maßnahmen greifen.
Manchmal, denken dementsprechend auch 75% von Euch, muss Hundeshampoo also einfach sein – allerdings sollte es nur bei Bedarf eingesetzt werden. Doch nicht nur auf die Häufigkeit, auch auf die Auswahl des Shampoos kommt es an. Besonders wichtig ist dabei, ein Shampoo mit dem richtigen PH-Wert zu wählen. Denn je nach Hunderasse kann sich das natürliche Mikroklima der Haut sehr unterscheiden. So liegt der pH-Wert der Haut beim Labrador etwa bei 6,8, beim Deutschen Schäferhund jedoch schon bei 8,6. Der Tierarzt berät gerne über die Wahl des richtigen Hundeshampoos. (je)
Wir danken allen Usern, die an unserer Frage des Monats teilgenommen haben!


