Erbrechen und Durchfall beim Hund

Ursachen und Behandlung bei Durchfall und Erbrechen!

Bei jedem Spaziergang erkunden Hunde ihre Umgebung, schnüffeln hier und da. Kommt es dann zu Erbrechen und Durchfall beim Hund, liegt der Verdacht nahe, dass der Vierbeiner unterwegs etwas Falsches gefressen hat. Meist sind die Ursachen harmlos und die Beschwerden klingen auch wieder ab. Es heißt jedoch, genau beobachten und die richtigen Maßnahmen zu treffen. Im Zweifel oder auch wenn Durchfall oder Erbrechen nicht abklingen, ist unbedingt ein Tierarzt zu konsultieren.

Ursachen für Beschwerden des Magen-Darm-Traktes

Magen-Darm-Erkrankung, so wie Erbrechen und Durchfall beim Hund, kommen recht häufig vor. Sie treten bei fast jeder Verdauungsstörung als Begleiterscheinung auf und stellen keine eigenständige Erkrankung dar. Die Ursachen dafür sind meist harmlos und häufig liegt es am Futter bzw. an dem, was der Hund draußen verbotener Weise aufnimmt. Verfressene oder neugierige Hunde machen weder vor verdorbenen Lebensmitteln noch vor Müll halt und können sich so sehr schnell den Magen verderben.

Ebenso kann hastiges Hinunterschlingen von Futter zu akuten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt führen. In diesem einem Fall sind die Symptome für Tier und Halter unangenehm, im Normalfall jedoch nach wenigen Stunden überstanden.

Kranke Welpen sollten jedoch immer so schnell wie möglich zum Tierarzt! Es ist sehr wichtig, das ausgewachsene Hunde reichlich frisches Wasser und Ruhe bekommen, um gesund zu werden. Wenn jedoch die Probleme über 24 Stunden anhalten oder sich verschlimmern, muss der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden!

Wenn die Symptome jedoch sehr plötzlich und mit starker Intensität auftreten, ist gerade nach einer Tour im Freien große Vorsicht geboten. Denn Durchfall und Erbrechen können ebenfalls Anzeichen einer Vergiftung sein. Ursächlich hierfür sind beispielsweise das Fressen giftiger Pflanzen wie Eibe und Rosskastanie oder die Aufnahme anderer giftiger Substanzen. Neben Verdauungsstörungen kann es in diesem Fall außerdem zu Krämpfen, unregelmäßigem Herzschlag, blassem Zahnfleisch und erweiterten oder verengten Pupillen kommen.

Der Darmverschluss beim Hund, der durch Verschlucken von Fremdkörpern wie z.B. ein Stein oder Stock verursacht wurde, könnte auch eine Ursache sein. Typisch hierfür sind starkes Würgen, Erbrechen nach der Futteraufnahme, Verweigerung von Wasser und Futter, Apathie und fehlendes Absetzen von Kot. 

Lieber einmal zu oft zum Tierarzt als einmal zu wenig

Beobachtet den Zustand Eures Hundes immer sehr aufmerksam und sucht unverzüglich einen Tierarzt auf, sollten starke oder untypischen Beschwerden auftreten. Dieser kann die Ursache abklären und entsprechenden Maßnahmen einleiten.

Fragt Euren Tierarzt nach der Möglichkeit, Euer Tier mit biologischen Arzneimitteln zu behandeln. Diese Therapieform kann bei Magen-Darm Problemen gute Dienste leisten, je nach der zugrunde liegenden  Ursache. Auf jeden Fall gilt immer: Besser einmal zu oft zum Tierarzt gehen als einmal zu wenig.

Weitere Informationen zum Thema Durchfall und Erbrechen beim Hund finden ihr hier: www.vetepedia.de

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