Diego Maradona: Hundebiss

Hund biss Fußball-Legende in die Lippe

 

Diego Maradona, der Jahrhundert-Fußballer, wollte seinem Hund eigentlich nur eine gute Nacht wünschen. Die wohlmeinende Geste endete jedoch im Krankenhaus.

 

Buenos Aires, 06. April – Der Mann ist eine Fußball-Legende und wird von manchen sogar als Gott verehrt: Diego Maradona, ehemaliger Profi-Fußballer und jetziger Nationaltrainer der argentinischen Mannschaft. Sein Hund gehört der uralten chinesischen Hunderasse Shar Pei an, die bereits seit der Han-Dynastie bekannt ist – und er pflegt eine innige Beziehung zu ihm. Dennoch kam es am vergangenen Dienstag Abend zu einem dramatischen Missverständnis zwischen beiden.

 

Eigentlich wollte Maradona seinem Hund nur eine gute Nacht wünschen. Nach eigenen Angaben holte er den Hund zu sich ins Bett, spielte dort ausgelassen mit ihm und brachte dann seinen Kopf ganz dicht an den des Shar Peis, um ihm „Gute Nacht“ zu sagen. Der Hund versetzte ihm daraufhin einen Biss in die Lippe. Der heftig blutende Maradona wurde umgehend in der Nobel-Klinik „Los Arcos“ behandelt, die Wunde mit mit zehn Stichen genäht.

 

Laut Angaben seines Pressesprecher Fernando Molina ist Maradona zwischenzeitlich wieder wohlauf, er habe lediglich drei Tage Ruhe benötigt. Die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft werde er jedoch ohne Unterbrechung fortsetzen.

 

Was aus Maradonas Hund wurde, ist leider nicht bekannt. Shar Peis sind in der Regel zwar eigensinnige, aber sehr gutmütige Familienhunde, die allerdings keinen Zwang ertragen. Offenbar missverstand der Hund die gut gemeinte Geste seines Herrn oder fühlte sich von ihr extrem bedrängt. Vor solch ebenso klassischen wie tragischen Missverständnissen in der Mensch-Hund-Beziehung ist eben auch ein Fußball-Gott nicht gefeit. (je)

 

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