So ein Promi-Hunde-Leben ist schon schwer. Vor allem, wenn der ganze Luxus von einem auf den anderen Moment vorbei ist! Das findet auch der Hund des ehemaligen französischen Staatschefs Jaques Chirac. Der Auszug aus dem Präsidentenpalast hat dem kleinen Hund so sehr zugesetzt, dass er jetzt sogar wegen Depressionen behandelt werden muss.
Paris, 05. Oktober 2009 – So hat sich „Sumo“ das nicht vorgestellt. Als Ersatz zu seiner gewohnten Herberge, dem französischen Präsidentenpalast, sollte er doch tatsächlich in ein Pariser Appartement ziehen! Es ist zwar groß, ja, aber eben kein Palast mehr. Und so kommt es wie es kommen muss: „Sumo“, der ehemalige französische First-Dog, bekommt Depressionen, die sich wiederum in Aggression äußern.
Jaques Chirac ist deswegen vollkommen aus dem Palast, äh Häuschen. Denn er liebt seinen Malteser über alles, wie seine Frau Bernadette erst kürzlich einer französischen Zeitung bestätigte. Und dieser Hund hat ihn jetzt drei Mal gebissen – zwei Mal in die Wade und einmal in die Brust. Die Ehefrau sei außer sich vor Angst gewesen, denn ihr Mann habe sogar geblutet.
Die Konsequenz: Die Chiracs haben ihren geliebten Hund schweren Herzens jetzt zu Freunden auf einen Bauernhof gegeben. Und seitdem habe „Sumo“ auch nie wieder Aggressionen gezeigt. Schön zu sehen, dass die Ursache für die Aggressionen (Platzmangel) erkannt wurden und der Hund jetzt wieder ein hundegerechtes Leben mit viel Platz führen darf – auch wenn er den Palast gegen einen Bauernhof eintauschen musste. Doch das hat er anscheinend ganz gut verkraftet. (hs)


