Besuchshunde-Ausbildung ab Februar möglich

Dein Hund kann Besuchshund werden und Freude bringen

Das Streicheln von Tieren senkt den Blutdruck und wirkt harmonisierend auf die Psyche. Das haben bereits viele Altersheime erkannt und laden Besuchshunde zu sich ein. Wer mit seinem Hund ebenfalls Besuchshunde-Team werden will, kann sich jetzt dazu ausbilden lassen.

 

21.12.2010, Eckernförde - Die weiße Colliedame „Snow“ von Kati Zimmermann sorgt regelmäßig für strahlende Gesichter, wenn sie Senioren in Pflegeheimen besucht. Sie ist ausgebildete Therapiebegleit- und Behindertenbegleithündin und hat gemeinsam mit ihrem Frauchen viele Ausbildungsschritte durchlaufen. Ihre kleine vierbeinige Freundin Cissy ist geprüfte Besuchshündin. Beide wissen deshalb genau, worauf es beim Besuch im Seniorenheim ankommt.

Die Ausbildung zum geprüften Besuchshundeteam umfasst eine umfangreiche theoretische und praktische Schulung. Am Anfang stehen Fragen wie: Was ist eigentlich ein Besuchshund und welcher Hund ist geeignet? Wo sind seine Einsatzgebiete, wie wird er versichert und welche Verantwortung trägt ein Besuchshundeführer?


Wer sich ebenfalls für eine Ausbildung zum Besuchshund-Team interessiert sollte sich zunächst fragen, ob der eigene Hund die Voraussetzungen erfüllt:

 

Bedingungen sind:

-    guter Grundgehorsam
-    gute Beziehung zum Hundeführer
-    freundliches Wesen gegenüber anderen Tieren und Menschen
-    Furchtlosigkeit
-    gute Sozialisierung
-    an Umweltreize und -gerüche gewöhnt
-    hohe Toleranzschwelle
-    gesund und geimpft
-    kein notorischer „Kläffer“

 

Wer in diesen Grundvoraussetzungen seinen Hund wiedererkennt, kann eine Ausbildung zum Besuchshunde-Team angehen und sollte sich folgende Termine rot im Kalender markieren:

Ausbildung:
05.02 und 06.02.2011/12.30 Uhr – 17.30 Uhr
19.02 und 20.02.2011/12.30 Uhr – 17.30 Uhr

Prüfung:
27.02.2011


 

Am 05./06.02. beginnt die Ausbildung mit Theorie und folgenden Themen:

-    Unterschied Besuchshund/Therapiebegleithund           
-    Voraussetzungen für einen Besuchshund
-    Einsatzgebiete für einen Besuchshund
-    Versicherung und Nachweisheft
-    Verantwortung im Einsatz
-    Was ist bei Verletzungen zu tun?
-    Rollstuhletikette, Monopolisierung
-    Verhaltensprobleme                         
-    Körpersprache des Hundes
-    Tätigkeiten und Wirkungen
-    Krankheitsbilder, Zoonosen, Validation, basale Stimulation

Im praktischen Teil gibt es für die Teilnehmer ebenfalls einiges zu lernen:

-    Besuchsdienste im Altenheim
-    Einrichtungen
-    Gewöhnung an Rollstuhl, Gehstützen und Rollator
-    Übung in Rollenspielen
-    Lernen durch Videos von Einsätzen
-    Vermittlung von Tipps und Tricks mit Arbeitsmaterialien

Am 27.02.2011 wird’s ernst: Es ist Prüfungstag! Mensch-Hund-Teams, die hier erfolgreich abschneiden, dürfen sich fortan  Besuchshunde-Team nennen, was sie mit einem Zertifikat für die Zweibeiner und einem Einsatzhalstuch für die Vierbeiner belegen können. Da diese Abzeichen natürlich nicht der eigentliche Ausbildungszweck waren, freuen sich Absolventen auf die Mitarbeit in Kati Zimmermanns Besuchshunde-Netzwerk.

Bei regelmäßigen Einsätzen werden auch sie älteren und bedürftigen Menschen viel Wärme und Freude bringen.

 

Anmeldung für dieses Seminar:


Kati Zimmermann   
Tel: 0162 - 7 47 85 73                           
Email: therapiehunde@freenet.de

Kosten:
Je Block = 120 €
Eignungstest: 20,00€
Prüfungsgebühr: 40,00€

 

Weitere Informationen:

 

Therapiebegleit- und Besuchshunde Kati Zimmermann

 

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