Abschied von Loriot

Loriot: Hundefreund und Humor-Virtuose

 

Loriot alias Vicco von Bülow: Er war ein Virtuose des feinsinnigen Humors, ein Meister der Sprach- und Situationskomik – und ein begeisterter Hundefreund. Sein Cartoon-Hund ''Wum'', seine gezeichneten Hunde-Sketche und seine Liebeserklärung an den Mops werden unvergessen bleiben. Loriot starb am vergangenen Montag im Alter von 87 Jahren – wir trauern um einen großen Komiker, Menschen und Hundefreund!

 

Loriot ist tot. Diese Nachricht hat ganz Deutschland erschüttert. Keine Frage, der brillante Humorist hatte einen festen Platz in unserem Herzen. Mit scharfsinnigem Witz und klugem Humor nahm er in seinen Sketchen die Schwächen der Menschen aufs Korn. Liebevoll karikierte er ihre erfolglosen Versuche, menschliche Unzulänglichkeiten hinter einer bürgerlichen Fassade zu verstecken – und führte alltägliche Situationen mit seinem unvergleichlichen Charme ad absurdum. Wer über seine zeitlosen Sketche lacht, erkennt sich darin wieder, fühlte sich gar verstanden.


Ein Leben ohne Mops ist möglich – aber es lohnt sich nicht!“


Der Menschenkenner Loriot besaß einen scharfen, analytischen Blick – doch er war niemals respektlos, niemals verletzend. Das war nicht sein Stil. Im Alter von 87 Jahren starb der begnadete Komiker an Altersschwäche. Über den Tod machte er niemals Witze. „Der Tod ist eine ernste Sache“, soll er einst gesagt haben. Wie alle großen Komiker war der Mensch Loriot eine nachdenkliche Persönlichkeit. Und wie viele großen Männer vor ihm war er einer besonderen Hunderasse verfallen – dem Mops.

 

Loriot und Möpse: Eine Liebesgeschichte

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„Möpse“, so Loriot, „sind mit Hunden nicht zu vergleichen.“ Dabei liebte Loriot Hunde – und widmete ihnen unzählige Sketche und Cartoons, unter anderem „Der sprechende Hund“ oder „Sollen Hunde fernsehen?“ Doch dem Mops gehörte sein Herz. „Möpse vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen,“ befand er einmal. Loriot und seine Frau Romi, mit der er 60 Jahre lang verheiratet war, hielten immer Hunde – und vor allem Möpse. Loriots erster Mops trug den Namen Henry. „Wir betrachten ein Antlitz, von dem auch schöne Menschen kaum zu träumen wagen," sagte er einmal über Henry. Unvergessen wird auch sein Ausspruch bleiben: „Ein Leben ohne Mops ist möglich – aber es lohnt sich nicht!“

 

Loriot: Ein großer Humorist, Mensch und Hundefreund

 

Menschen aller Altersklassen und Bildungsschichten trauern um Loriot. Auch die Internetgemeinde nahm Abschied von dem großen Komiker. Auf Twitter kam der Vorschlag auf, als Zeichen der Anteilnahme nicht die Fahnen auf Halbmast, sondern statt dessen lieber die Bilder schief zu hängen. Der Sketch „Das schiefe Bild“ ist schließlich ein Loriot-Klassiker. Auch wir möchten Abschied nehmen von einem großen Humoristen, Menschen und Hundefreund. Mach es gut, Loriot – und danke für alles!

 

Loriot-Klassiker: ''Sollen Hunde fernsehen?''

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