Hunde und Weihnachten

Redaktionshund Lupolds ganz persönliches Fest

Lupold lebt nach gewissen Grundsätzen. Einer davon lautet: Wenn es knistert oder raschelt, ist es für mich. Ein anderer: Wenn es lecker riecht, ist es auch für mich. Deshalb ist Lupold auch völlig klar, dass Weihnachten ausschließlich seinetwegen stattfindet, wenn nicht gar für ihn erfunden wurde.

Sein vorletztes Weihnachtsfest hat Lupold selig nuckelnd am warmen Bauch seiner Mutter verbracht. Kein schlechter Start, wird er sich gedacht haben – doch im nächsten Jahr kam es noch besser. Statt schnöder Milch von Mama gab es köstliche Hunde-Kekse von mir, und um die musste man sich noch nicht einmal mit seinen Geschwistern streiten.

Auch in diesem Jahr werde ich die Hundekuchen-Rezepte kurz vor Weihnachten wieder heraus kramen. Lupold wird mit großen Augen vor dem Backofen sitzen und seine ohnehin schon beachtlich lange Nase noch länger machen, um auch ja das letzte Geruchsmolekül einsaugen zu können.

Heiligabend wird für Lupold ein Tannenbaum aufgestellt

An Heiligabend wird eine Tanne aufgestellt und liebevoll geschmückt – für Lupold, natürlich. Er findet es toll, dass ich seiner Vorliebe für Nadelbäume so entgegen komme. Den Drang, sie sofort zu markieren, kann er nur mit Mühe unterdrücken. Er lenkt sich damit ab, sein Spiegelbild in den glänzenden Christbaumkugeln zu bewundern. Er hat nämlich herausgefunden, dass auf jeder Kugel sein Gesicht zu sehen ist – jedenfalls, wenn man ganz dicht herangeht. Wenn das kein weiterer Beweis ist, dass Frauchen den Baum ausschließlich ihm zu Ehren aufstellt!

Vor der Bescherung werden ein paar Lieder gesungen, weil Lupold ein sehr musikalischer Collie ist, der für sein Leben gern singt – und alle es als Privileg betrachten, seiner schönen Stimme lauschen zu können. Wir Zweibeiner sind zwar deutlich textsicherer als er, aber das macht nichts, findet Lupold, dann singt er eben einfach lauter als wir.

 

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Zu Weihnachten bekommt Lupold Küchenpapier geschenkt

Wenn bei der Bescherung alle ihre Päckchen ausgewickelt und sich gebührend gefreut haben, nähert sich der Abend dem Höhepunkt: Jetzt wird Lupold beschenkt! Er bekommt von mir ein spannendes Bündel aus Küchenpapier, das er nach Herzenslust zerreißen kann. Achso, und dann ist in dem Küchenpapier natürlich immer noch etwas eingewickelt, ein Hunde-Spielzeug oder ein Kauknochen oder so was – aber eigentlich geht es natürlich um das Küchenpapier.

Am Tag nach Heiligabend beginnt die schönste Zeit des Weihnachtsfestes. Herrchen und Frauchen wissen genau, wie gern Lupold wandern geht oder sich vor dem Kamin rösten lässt. Deshalb packen wir ihn und seine Hunde-Mädels ein und fahren alle zusammen in eine urige alte Jagdhütte in der Eifel. Dort gibt es auch im Umkreis von vielen Kilometern niemanden, der an Silvester einen Böller abfeuern könnte – himmlisch!

Genau so himmlische Festtage wünschen Lupold und ich natürlich allen Stadthunde-Nutzern: Genießt die Feiertage mit Euren Vierbeinern und kommt gut ins neue Jahr!

 

Julia und Lupold

 

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