Nicht jedes Haustier ist ein echter Weihnachtsfan. Worauf Ihr achten solltet, damit das Fest der Liebe auch mit Vierbeiner zum besinnlichen Highlight wird, verrät Nadine Klitsch von unserem Partner "Das Futterhaus".
Weihnachtstrubel - gehört zu jedem Fest, bedeutet für Tiere jedoch häufig ungewohnten Stress. Achtet darauf, dass Euer Haustier eine Rückzugsmöglichkeit hat.
Schlemmen - Klar, wenn die ganze Familie festlich speist, sollen auch Hund und Katze nicht zu kurz kommen. Doch Tiere reagieren schnell empfindlich auf eine Ernährungsumstellung. Sicherlich nicht geeignet sind Weihnachtsgans- oder Braten im tierischen Napf. Diese verursachen mit ihren Knochen im schlimmsten Fall Verletzungen, Durchfall oder Verstopfungen. Das gilt auch für Süßigkeiten für Hunde - denn ebenfalls Tabu sind Kekse für Menschen, da sie meist für Tiere unverträgliche Inhaltsstoffe wie Kakao enthalten. Wer nicht auf einen Extraschmaus für seinen Liebling verzichten möchte, sollte lieber ein Produkt speziell fürs Tier kaufen.
Weihnachtsdeko - Mistelzweige und Weihnachtssterne sorgen zwar für weihnachtliches Flair im Haus, sind aber für Katzen giftig. Auch bei Weihnachtskugeln ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Vierbeiner erkennt den Unterschied zu einem Ball. Schnittverletzungen sind die schmerzhafte Folge beim Biss in die zerbrechlichen Kugeln. Auch Zierbänder und Lametta verführen so manch übermütigen Vierbeiner zum Spielen und Verschlucken.
Der Christbaum – Das Prachtstück des heiligen Abends lädt so manchen neugierigen Junghund zum Klettern ein. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte seinen Baum entsprechend durch ein Band an der Decke sichern. Lasst Euer Tier vor allem nie allein, wenn echte Kerzen im Baum brennen. Zu schnell fängt ein wedelnder Schwanz oder ein flatternder Vogelflügel Feuer. Weniger gefährlich sind da sicherlich elektrische Kerzen. Hier sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sich gerade junge Hunde und Nager von Kabeln magisch angezogen fühlen. Knabbern kann da schnell tödlich enden.