Suzi Teitelman gibt eine Einführung ins Doga

„Heiliges Niederknien“

Ihr habt schon von Doga gehört und wollt es einmal ausprobiern? Wir haben eine erste Übung zum Nachmachen für Euch.

Dabei sollte man beachten, dass Doga zu praktizieren bedeutet, sich mit seinem Vierbeiner auf eine Augenhöhe zu begeben und durch bewusstes und ruhiges Atmen, Massagen und Meditation eine Verbindung mit ihm aufzunehmen. Besteht diese Verbindung erst einmal, werdet Ihr und euer Hund eine ganze Reihe von verschiedenen Übungen zusammen durchführen können. Es geht also darum, den Moment zusammen zu erleben und die gegenseitige Zuneigung zu erfahren.

Doga-Erfinderin Suzi Teitelman stellt hier eine Übung vor, die sich besonders für Anfänger auf dem Gebiet eignet. Das „heilige Niederknien“ soll Euch und dem Hund vor allem Spaß machen und durchaus als festes Ritual in Euren Alltag mit Hund eingebaut werden.

Kniet Euch auf einen weichen Untergrund, z.B. eine Gymnastikmatte und lasst Euren Vierbeiner vor Euch Platz nehmen, so dass ihr euch in die Augen schauen können.

Nehmt Kontakt zu ihm auf, indem Ihr mit ihm redet und ihm eure Sympathie spüren lasst.

Atmet ganz ruhig und lasst euren Vierbeiner diese Ruhe spüren. Beginnt, ihn ein bisschen zu massieren bis ihr merkt, dass Euer Energiebündel ganz entspannt ist.

Steigt nun tiefer in die Übung ein, indem Ihr die Pfoten Eures Hundes liebevoll und vorsichtig anheben.

Helft Eurem Hund dabei, das Gleichgewicht zu halten - so steigert Ihr sein Vertrauen. Hebt die Pfoten soweit an, bis Ihr sie auf eure Schultern legen könnt.

Haltet diese Position für 5 bis 10 Atemzüge und entspannt.

Vergesst während der gesamten Übung nicht, eurem Hund in die Augen zu schauen.

Wir wünschen Euch und Eurem Vierbeiner viel Spaß und Erholung bei dieser Doga-Übung und freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen in unserem Forum! (jt)

Zur Info: Was ist DOGA?

Seinen Hund in die eigenen Yoga-Übungen einzubeziehen, ist gar nicht so weit hergeholt, wie man vielleicht denken mag. Schließlich gehen wir auch gern mal „Dogging“ (Joggen mit dem Hund) und Schwimmen mit Hund ist ein ganz gewöhnlicher Freizeitspaß.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Haustiere liegen uns eben immer mehr am Herzen, und so gibt es mittlerweile Akupunktur-Behandlungen für Pferde, Bachblüten-Therapien für Katzen oder Massagen für den Hund.

DOGA zielt nun darauf ab, die Verfassung von Herrchen und Hund zu verbessern und sie dabei noch näher zusammenzubringen. Die ersten DOGA-Kurse wurden in New York von Jennifer Brilliant - einer Meisterin in Sachen Yoga – kreiert. Sie ist noch immer fest davon überzeugt, dass Hunde die heimlichen Experten sind, was die Kunst des Yoga angeht – nur leider würden wir Menschen nicht erkennen, wenn sich unser Vierbeiner im DOGA übt.

Das Konzept des DOGA

Eine der wichtigsten DOGA-Prinzipien ist es, dass man die verschiedenen Posen und Atemübungen mit seinem Hund gemeinsam durchführt. Auf diese Weise sollen Hund und Hundehalter einen noch engeren Bezug zueinander bekommen.

Beim DOGA reichen die wichtigsten asanas (Körperhaltungen) von der dehnenden Hund-mit-gesenktem-Kopf- bis zur erholsamen Welpen-Pose. Aber auch pranayama (Atemübungen) gehören zum äußerst vielseitigen DOGA-Programm. Ganz wichtig: Man sollte als Hundehalter natürlich immer darauf achten, dass der Vierbeiner die Übungen freiwillig macht! Sonst könnten die Kräfte auch mal weinger gezielt eingesetzt werden...

 

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